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Landessynodale Lisa Huster besucht das „f.i.t. Projekt – Gemeinsam gegen Armut – Sozialpaten“ und die Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA)

„Besonders gefallen hat mir das Sozialpatentreffen des f.i.t. Projekts mit dem bunten Mix an Engagierten, die in so vielen verschiedenen diakonischen Bereichen eingesetzt sind. Toll, dass es so viel Engagement gibt!“ sagt Lisa Huster, Landessynodale der Evang. Luth. Kirche Bayern zum Abschluss ihres eintägigen Besuchs am 30.10.2014 in verschiedenen Arbeitsfeldern der KASA des Diakonischen Werks Neu-Ulm e.V.. „Es war informativ, abwechslungsreich und beruhigend, dass so viel passiert und getan wird“. Als ihren persönlichen Nutzen aus diesem Tag bezeichnete Lisa Huster, dass sie nun viele Erfolgsbeispiele aus der KASA kennt, viel erzählen und berichten kann. „Die Diakonie hat einen Blick für die Notlagen der Menschen. Hier ist es wichtig auf die Probleme aufmerksam zu machen und darüber zu informieren, besonders auch die Evang. Luth. Kirche in Bayern. Die KASA solle Bindeglied zwischen Kirche und Diakonie bleiben!“, so Lisa Huster.

Am Nachmittag nahm Lisa Huster beim Treffen der Sozialpaten des „f.i.t. Projekts – Gemeinsam gegen Armut“ teil. Die Evangelischen Kirchengemeinden Senden und Weißenhorn sowie das Diakonische Werk Neu-Ulm e.V. sind hier gemeinsam aktiv. Gesprochen wurde über die weitere Zukunft des Projektes, dessen Finanzierung über die „fit-Initiative Ende 2014 ausläuft“. Alle Beteiligten wünschen sich unbedingt eine Fortsetzung und hoffen auf eine positive Entscheidung der Landessynode Ende November in Regensburg über die Weiterfinanzierung. Beim Treffen der ehrenamtlichen Sozialpaten unter Leitung der Koordinatorin Christine Dirr wurde die Vielfalt an Einsätzen und Persönlichkeiten der Freiwilligen deutlich. Lisa Huster erhielt anschaulich und konkret Einblick über die Tätigkeiten der Sozialpaten für und mit Menschen in prekären Lebensverhältnissen. Diese reichen von Einkaufen und Hilfe bei der Mülltrennung über Wohnungssuche und Behördengänge bis hin zu Sprachtraining für Asylbewerber sowie dem Frühstückstreff für Wohnungslose.

Ihren Seitenwechsel begann Lisa Huster am Vormittag in der KASA des Diakonischen Werks Neu-Ulm e.V.. Deborah Hitzler stellte die Arbeit in Neu-Ulm mit Außensprechstunden in Senden und Weißenhorn vor. Lisa Huster interessierte sich für die Beratungsinhalte und Schwerpunkte der KASA. Hierzu gehören Hilfestellungen bei der Beantragung verschiedener staatliche Leistungen, z.B. Hartz IV, Wohngeld, Kinderzuschlag sowie die Rechtsberatung im Rahmen des Rechtsdienstleistungsgesetzes. Begleitgänge zu Ämtern und Behörden und Hausbesuche sind weitere Bausteine der Arbeit. Danach nahm Lisa Huster an einem Beratungsgespräch mit einer Klientin teil, die trotz Arbeit aufstockende Hartz IV Leistungen bezieht, weil ihr Lohn für sich und ihren Sohn nicht ausreicht.

Lisa Huster sprach beim Mittagessen mit der 2. Vorsitzenden des Diakonischen Werks Neu-Ulm e.V., Sigrun Rose und der KASA Leitung Heike Bayer über verschiedene weitere diakonische Arbeitsbereiche und Themen.

Am Nachmittag besuchte Lisa Huster die KASA Außenstelle in Dillingen bei Ingrid Braun. Bei einer kurzen Besichtigung des Büros informierte sie sich über die dortigen Beratungsmöglichkeiten und das Sozialpaten Projekt der „Ostregion“ des Dekanats Neu-Ulm. Danach begegnete die Landessynodale der ehrenamtlichen Mitarbeiterin Erika Lüters, die als Hausaufgabenhilfe eines Fünftklässlers einer syrischen Familie in einer Asylunterkunft tätig ist. Lisa Husters Seitenwechsel endete dort mit Tee und syrischen Süßigkeiten, die sie für die Heimfahrt stärkten.

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