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aus: Augsburger Allgemeine Zeitung vom 03.12.2016
 

Neue Heimat für psychisch Kranke

Einige Einrichtungen der Diakonie Neu-Ulm sind jetzt in die Gartenstraße umgezogen. Wie der Verein Betroffenen hilft und welche Vorteile die neue Bleibe mit sich bringt

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Zahlreiche Gäste waren bei der Einweihungsfeier dabei: Unter anderem Alfons Weber, der stellvertretende Bezirkstagspräsident, Herbert Pressl, der stellvertretende Landrat und Rosl Schäufele, die Dritte Bürgermeisterin von Neu-Ulm.

Foto: A. Brücken

Für einige Menschen ist sie längst zur Heimat geworden: Die Diakonie Neu-Ulm kümmert sich nun schon seit 24 Jahren um Behinderte, psychisch Erkrankte und Drogensüchtige. Von Jahr zu Jahr kommen mehr Angebote für die Bedürftigen hinzu, mehr Mitarbeiter, die sich um sie kümmern, und nun endlich auch – mehr Räume. Das wurde auch Zeit, findet die Diakonie, die seit einem Jahr über enorme Platzprobleme klagt.

Jetzt ziehen gleich mehrere sozialpsychiatrische Einrichtungen in die Gartenstraße: Die „Dienste und Werke“, die Tagesstätte und das ambulante betreute Wohnen. Die Einrichtung „Dienste und Werke“ ist ein Arbeits- und Beschäftigungsprojekt für psychisch kranke Menschen. Die Erkrankten übernehmen verschiedene Auftragsarbeiten von Firmen und Kommunen wie Verpackungs- oder Kuvertieraufgaben. In der Tagesstätte können die psychisch Erkrankten gemeinsam einen Tag verbringen und so soziale Kontakte knüpfen. Die Betroffenen können dadurch der Isolation und Vereinsamung entgegenwirken – ein Grundbaustein, um psychische Erkrankungen zu lindern, so Geschäftsführerin Sigrun Rose. In den neuen Räumen gibt es beispielsweise eine Küche, in der gemeinsam Mahlzeiten zubereitet werden. Auch eine Werkstatt gibt es. Das ambulant betreute Wohnen ermöglicht es den Erkrankten, in ihren eigenen vier Wänden zu leben. Mitarbeiter der Diakonie suchen diese in ihren Wohnungen auf und unterstützen sie im alltäglichen Leben. „Das Tolle ist, dass nun gleich mehrere Einrichtungen unter einem Dach sind“, sagt Corinna Deininger, die Abteilungsleiterin der Sozialpsychiatrie. So könne man sehr individuell Hilfe anbieten. Ein weiterer Vorteil des Umzuges: Die Gartenstraße liegt sehr zentral. Dies erleichtere einigen Erkrankten lange Anfahrtswege, so Deininger. (lenk)

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