SEITENÜBERSICHT

STARTSEITE / PR & PRESSE / Presse / 2013 / AA 05.11.2013 /

aus: Augsburger Allgemeine Zeitung vom 05.11.2013 von Angela Häusler

Seit 50 Jahren eine helfende Hand

 

Innerhalb von fünf Jahrzehnten hat sich das Diakonische Werk Neu-Ulm von einem Ein-Mann-Betrieb zu einem nicht mehr wegzudenkenden Hilfswerk entwickelt

a_50JahreDiakonieMit einem bewegenden Gottesdienst und dem Start einer Spendenaktion hat die Diakonie Neu-Ulm jüngst ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Für ihr großes Engagement in Sachen tätige Nächstenliebe erhielten die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen, die sich tagtäglich für Mitmenschen in Not einsetzen, Dank und Anerkennung.

„Es war eine rundum gelungene Feier“, freut sich Sigrun Rose, seit 1999 Leiterin der Neu-Ulmer Diakonie. Regionalbischof Michael Grabow, Landrat Erich Josef Geßner und Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg zählten zu den Laudatoren, ebenso waren Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert und der stellvertretende Vorsitzende des Diakonischen Werks Bayern, Dr. Tobias Mähner, zum Festakt in die Petruskirche gekommen.
Doch nicht nur Funktionäre und Würdenträger, sondern auch Menschen, die die Hilfe der Diakonie in Anspruch genommen haben, kamen in der Petruskirche vor rund 180 Besuchern zu Wort. Sie berichteten über ihre Situation, erzählten von Sucht, Depression oder Arbeitslosigkeit und repräsentierten damit die ganz unterschiedlichen Lebensbereiche, denen sich das Diakonische Werk nun seit bereits fünf Jahrzehnten widmet.

Bescheidener Beginn

Begonnen hat das Diakonische Werk Neu-Ulm, das heute rund 150 Mitarbeiter beschäftigt und einen jährlichen Umsatz von rund 5,2 Millionen Euro verbucht, im Jahr 1963 ganz bescheiden: Als erster und zunächst einziger Mitarbeiter der neu eingerichteten Bezirksstelle beriet Horst Große als Wohlfahrtspfleger Menschen, die in Not geraten waren, und kooperierte mit den Kirchengemeinden im Dekanat. Der damalige Dekan, Klaus-Peter Schmid, hatte im Jahr zuvor die Initiative zur Schaffung einer eigenen Bezirksstelle ergriffen. Es folgte die Gründung eines Vereins, um die Dienste am Nächsten, die da geleistet werden sollten, auf eine breitere Basis zu stellen. Und die Aufgabenbereiche der Bezirksstelle wuchsen rasch: 1976 wurde eine zweite Sozialarbeiterin eingestellt, und zum 30-jährigen Jubiläum gliederte sich das Diakonische Werk Neu-Ulm bereits in fünf unterschiedliche Fachbereiche: Suchtberatung, Sozialpädagogische Familienhilfe, Aussiedlerberatung, Betreuung der Asylbewerber und die Sozialstation Neu-Ulm/Senden/Steinheim.
Heute unterhält die Organisation Einrichtungen in den Landkreisen Neu-Ulm, Günzburg und Dillingen, kümmert sich um Kinder und Jugendliche, Familien und pflegebedürftige Senioren, nimmt Drogensüchtige ebenso an die Hand wie Menschen, die ihren Job verloren haben oder psychisch erkrankt sind. Fürsorge leisten und so viel Eigenverantwortung wie möglich fördern, das gehört zum Leitbild des Diakonischen Werks, das sich als „helfende Hand der evangelischen Kirche“ versteht, wie Leiterin Sigrun Rose es formuliert.

Bei der Finanzierung der Arbeit des Diakonischen Werks, die aus Spenden, kirchlichen und öffentlichen Mitteln sowie Einnahmen aus der Pflegekasse geschultert wird, soll nun eine am Jubiläumstag gestartete Spendenaktion helfen: Die Filialen der Bäckerei Bayer sowie das von der Diakonie betriebene Stehcafé „D&W“ in der Reuttier Straße verkaufen nun Dinkelvollkornstollen, zehn Prozent der Einnahmen gehen an die Diakonie.

Diakonisches Werk
Neu-Ulm e.V.

Eckstraße 25
89231 Neu-Ulm
fon: 0731-70478-0
fax: 0731-70478-66

verwaltung@diakonie-neu-ulm.de

Spendenkonto:
Evangelische Bank eG
IBAN DE68 5206 0410 0202 2002 28
BIC: GENODEF1EK1


IMPRESSUM  /  DATENSCHUTZERKLÄRUNG  /  SEITENÜBERSICHT