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aus: Augsburger Allgemeine Zeitung vom 19.09.2013

Sozialpädagogen sollen Obdachlose betreuen

 

Fachkräfte von Diakonie und Caritas helfen Betroffenen, wieder in normale Mietverhältnisse zu kommen

 

Die drei Obdachlosenunterkünfte der Stadt Senden sollen ab 2014 von Mitarbeitern von Caritas und Diakonie betreut werden. Die Mittel dafür werden im kommenden Haushalt eingeplant. Das beschloss der Hauptausschuss einstimmig.

38100 Euro soll die Betreuung der Obdachlosen durch Fachkräfte der Diakonie Neu-Ulm und der Caritas Günzburg im Jahr kosten. Den Bewohnern der Unterkünfte im Auweg, Fontanestraße und Hauptstraße sollen, so der Vorschlag der Verwaltung, zwei Sozialpädagogen mit jeweils einer 25-Prozent-Stelle zur Seite stehen.
In den Unterkünften leben derzeit 35 Menschen, davon neun Frauen und sechs Kinder. Zu den Zielen der Betreuung – so das von Diakonie und Caritas vorgelegte Konzept – gehört es, einen Teil der Obdachlosen wieder in normale Mietverhältnisse zu bringen. Auch haben die Fachleute vor, ihnen im Alltag behilflich zu sein, etwa bei der Bekämpfung von Vermüllung, die sie an allen drei Standorten festgestellt haben. Ebenso sollen die Betroffenen bei Behördengängen, Anträgen und Umzügen Unterstützung bekommen und bei Bedarf an weitere Hilfsangebote wie Schuldner- oder Suchtberatung vermittelt werden. Das Thema sei in den vergangenen Jahren „traurigerweise vergessen worden“, sagte Georg Schneider (SPD), die Fraktion werde den Plan gerne unterstützen. Positiv wertete den Vorstoß auch CSU-Fraktionschef Walter Wörtz. Anfallende Hausmeisterarbeiten soll, so Bürgermeister Kurt Baiker, ein bereits bei der Stadt beschäftigter Hausmeister übernehmen. Für anfallende Fahrten könne ein Fahrzeug aus dem städtischen Fuhrpark benutzt werden. Das Büro der Sozialarbeiter komme im technischen Betriebshof unter. Die Sozialdemokraten hatten außerdem beantragt, die Kosten für eine Sanierung der maroden Unterkunft im Auweg in Freudenegg zu ermitteln und zu prüfen, ob während der Bauarbeiten ein Container aufgestellt werden kann. Die Räte waren sich einig, dass zunächst eine Kostenschätzung erfolgen soll. (ahoi)

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