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Nach zwei Jahrzehnten des Wachstums:
Sigrun Rose verlässt die Diakonie Neu-Ulm

Neu-Ulm,  17.07.2018 Nach 20 Jahren verlässt Sigrun Rose die Diakonie Neu-Ulm. Sie wechselt zur BruderhausDiakonie mit Sitz in Reutlingen und hinterlässt ein wirtschaftlich konsolidiertes Diakonisches Werk, das auf ein kontinuierliches Wachstum zurückblicken kann. In ihrer Zeit hat sich die Zahl der Mitarbeitenden verfünffacht; sie wuchs von vierzig auf 200. Auch wirtschaftlich befinde sich der Träger von etwa 22 Diensten und Einrichtungen nach einer längeren Sanierungsphase jetzt in einer guten Situation.


Sigrun Rose und Präsident Michael Bammessel
vom Diakonischen Werk Bayern

„Es waren zwanzig lehrreiche Jahre, und ich kann einen fachlich hochwertigen und anerkannten Träger, der auf soliden wirtschaftlichen Füßen steht übergeben“, so die Diplom-Sozialpädagogin im Rückblick. In ihre Zeit fallen unter anderem der Neubau des Seniorenzentrums Nersingen sowie der Ausbau der Sucht- und Drogenberatung. Auch bei der Betreuung von Flüchtlingen ist die Diakonie Neu-Ulm aktiv; sie betreut mittlerweile die Asylunterkünfte in drei Landkreisen.

Einen großen Anteil am Erfolg der Diakonie in Neu-Ulm hat Rose zufolge die intensive Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche. „Ausdrücklich danken möchte ich der bisherigen Dekanin Gabriele Burmann. Unter ihr sind Kirche und Diakonie in Neu-Ulm deutlich zusammengewachsen – zum Wohl der Einrichtungen und ihre Mitarbeitenden, insbesondere aber der Menschen hier.“ Auch die ökumenische Zusammenarbeit konnte in den vergangenen Jahren ausgebaut werden – etwa durch die Gründung  des „Hildegard-Hospiz-Vereins“ und des Familienzentrums, des Freiwilligenzentrums Stellwerk, sowie bei der Wohnungslosenhilfe. Gemeinsam mit der Caritas bietet die Diakonie Neu-Ulm unter anderem Wohnungslosenbetreuung im Nuißlheim und in Senden, sowie die Wohnraumprävention im Landkreis Neu-Ulm an.
„Ich freue mich, dass die Diakonie in Neu-Ulm aufgrund ihrer exzellenten Arbeit einen ausgezeichneten Ruf genießt, und ich danke allen Mitarbeitenden, und insbesondere meiner Stellvertreterin Corinna Deininger, die dies möglich gemacht haben.“
Sigrun Rose wechselt im Sommer zur BruderhausDiakonie mit Sitz in Reutlingen und übernimmt dort die Regionalvertretung für die Region Ulm, Heidenheim, Göppingen, Ehingen und Laichingen mit den Schwerpunkten Sozialpsychiatrie, Jugendhilfe und Behindertenhilfe.

Sigrun Rose wird am 19.08.2018 um 10 Uhr mit einem Gottesdienst und anschließenden mit einer Feierstunde in der Petruskirche verabschiedet.

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