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Diakonie - Literaturempfehlungen

Die folgende Liste von Fachbüchern, Romanen und Gedichtbänden sind Literaturempfehlungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Besucher/-innen unserer Website.

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Literaturempfehlungen der Bezirksstelle

FLIERL, HANS: Freie und öffentliche Wohlfahrtspflege, Jehle-Rehm-Verlagsgruppe, 1992
Kurzbeschreibung: Der Autor erläutert in diesem Buch umfassend das differenzierte Gefüge der Wohlfahrtspflege.
Nach einer Begriffserklärung stellt er knapp und übersichtlich die einzelnen Trägergruppen sowie ihr Verhältnis zueinander dar. Neben den Rechts- und geistigen Grundlagen widmet er auch der Finanzierung ein eigenen Kapitel. Schließlich geht er detailliert auf die einzelnen Spitzenverbände der freien und öffentlichen Wohlfahrtspflege ein und erläutert eingehend die Ebenen der Zusammenarbeit. Dabei wird die Situation in den fünf neuen Ländern sowie die europäische Entwicklung der Wohlfahrtspflege berücksichtigt.

GÜNTERT, BERNHARD J./ KAUFMANN FRANZ-XAVER: Freie Wohlfahrtspflege und europäische Integration, Chr. Kaiser Gütersloher Verlagshaus
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Kurzbeschreibung: Europa wächst zusammen, und im Zug der europäischen Integration stehen auch die Organisation und die Institution der freien Wohlfahrtspflege vor neuen großen Herausforderungen.
Dieses Buch bietet den drängenden Fragen der europäischen Integration auf dem Feld der freien Wohlfahrtspflege ein Forum. Es bündelt Erfahrungen, benennt Probleme und formuliert Chancen. Fach- und Führungskräfte in diakonischen und karitativen Verbänden, Organisationen und Einrichtungen, Diakonie- und Sozialwissenschaftler sowie Sozialpraktiker finden hier Denkanstöße und Orientierung.

 

 

KASTNER/ WEINMANN: Sterben und Steuern - Leitfaden durch das Erbschafts- und Erbschaftssteuer- und Schenkungssteuerrecht, Kastner Verlag

KASTNER: Sterben macht Erben - Leitfaden durch das Erbrecht, Kastner Verlag

Literaturempfehlungen der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KaSA)

ENDERS, Ursula (Hrsg.): Zart war ich, bitter war´s. Handbuch gegen sexuellen Missbrauch. Kiepenheuer & Witsch 2001
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Kurzbeschreibung: "Zart war ich, bitter war's" ist der kompetente und informative Ratgeber zum Thema. Das Buch verbindet die Praxiserfahrungen der verschiedenen Beratungsstellen und Institutionen der letzten 10 Jahre mit einer fachlich fundierten Auswertung des wissenschaftlichen Forschungsstandes. Der bekannteste Ratgeber zu diesem Thema kommt nun in einer kompletten Neubearbeitung auf den Markt. Vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse sowie fundierter Praxiserfahrungen richtet sich das Handbuch sowohl an Eltern und Pädagogen, als auch an in der Kindheit von sexueller Gewalt betroffene Frauen und Männer und an Fachkräfte, u.a. aus dem Bereich von Polizei und Justiz. Das Buch liefert oftmals schmerzhafte Fakten und Hintergründe, vermittelt aber ebenso Perspektiven und zeigt Wege auf, wie Kinder und Jugendliche sexuelle Gewalterfahrungen verarbeiten können. Es zeigt auf, wie Eltern, Erzieher, Psychologen, Sozialarbeiter, Therapeuten und Juristen sie dabei unterstützen können. Weitere Schwerpunkte: Hilfe für Eltern, deren Kinder missbraucht wurden / Frauen als Täterinnen / Jugendliche Täter / Täterstrategien / Sexueller Missbrauch und Internet: die Online-Opfer / Missbrauch und Medien. Leitfaden für alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

KLIE, THOMAS: Pflegeversicherung. Einführung, Lexikon, Gesetzestexte SGB XI, Nebengesetze, Materialien. Vincentz Verlag Hannover, 2001

WILDE, JÖRG: Erfolgreiche Schuldbefreiung. Musterbriefe-Musterverträge. Praxishilfen - Tipps. Die neue Verbraucherinsolvenzordnung. Walhalla und Praetoria Verlag Regensburg/Bonn, 2002
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Kurzbeschreibung: Privatpersonen und Kleinunternehmer können den außergerichtlichen Vergleich im Rahmen des Verbraucherkonkurses Schritt für Schritt selbst durchführen. Verbraucherinsolvenzverfahren richtig einleiten. Im außergerichtlichen bzw. gerichtlichen Einigungsversuch rechtssicher handeln. Mit hartnäckigen Gläubigern geschickt umgehen. Restschuldbefreiung gezielt erreichen. Praktische Hilfen: Zahlreiche Musterbriefe, Musterverträge, Fallbeispiele. Auch für Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater und Schuldenberatungsstellen geeignet.

 

 


WIRTZ, URSULA: Seelenmord. Inzest und Therapie. Kreuz-Verlag Stuttgart 2001
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Kurzbeschreibung: Die Autorin setzt sich mit den verschiedenen Möglichkeiten der Therapie mit Inzestbetroffenen auseinander und stellt dabei auch die brisante Frage, warum Inzestopfer so häufig von ihren Therapeuten erneut mißbraucht werden. In der Therapie, so Ursula Wirtz, geht es um die Suche nach der gemordeten Seele, nach dem wahren Selbst. Sie zeigt, wie sexuell mißbrauchte Frauen aus ihrer seelischen 'Totenstarre' herausfinden und ihren Gefühlen und ihrem Körper wieder näherkommen können. Mit der Frage nach dem Sinn und der Möglichkeit des Heilwerdens wird auch die spirituelle Dimension des Inzestthemas berührt. Ein Buch für Menschen, die in ihrer psychischen Integrität verletzt worden sind, und für alle, die Inzestbetroffene dabei begleiten, das Trauma zu bewältigen und in ihren Lebenskontext zu integrieren.

 

ROGGE, JAN-UWE: Kinder brauchen Grenzen (mit Kindern leben), Rowohlt 1993
Kurzbeschreibung: Wie Sie den täglichen Erziehungsstreß vermeiden können, ohne gleich in autoritäre Verhaltensweisen zu verfallen: das zeigt dieses Buch an zahlreichen konkreten Situationen aus dem Erziehungsalltag. Beim Anziehen oder Aufräumen, beim Fernsehen oder beim Computerspiel, aber auch, wenn die Kinder ihre eigenen Grenzen überschreiten wollen: immer gilt es, zwischen Festhalten und Loslassen auszubalancieren. Der Familienberater und Erfolgsautor Dr. Jan-Uwe Rogge macht mit seinen Lösungsvorschlägen Mut, den partnerschaftlichen Weg in der Erziehung konsequent zu gehen.
Der Verlag über das Buch: Dieses Buch zeichnet sich durch Witz und Humor aus.
Als Herausgeber der Reihe "Mit Kindern leben" habe ich selten so viel geschmunzelt und gelacht, wie bei der Redaktion dieses Buches, das inzwischen allein in der Reihe "Mit Kindern leben" über eine Viertelmillion mal verkauft worden ist. Jan-Uwe Rogge hält im ganzen deutschsprachigen Bereich Vorträge, die immer ausverkauft sind. Weil er mit seinen Beispielen immer wieder ins Schwarze trifft und die Lacher auf...

SATIR, VIRGINIA: Kommunikation, Selbstwert, Kongruenz, Junferman-Verlag 1990
Kurzbeschreibung: Grundlage dieses Buches war Virginia Satirs 1975 auf deutsch erschienenes Werk 'Selbstwert und Kommunikation'. Sie hat dieses erfolgreiche, in 12 Sprachen übersetzte Grundlagenwerk kurz vor ihrem Tode um eine Reihe wesentlicher Kapitel ergänzt und die bestehenden Teile gänzlich überarbeitet.
Über den Autor: Virginia Satir studierte an der Universität von Chicago. Sie ist Autorin zahlreicher Veröffentlichungen und starb im September 1988 nach kurzer, schwerer Krankheit in Palo Alto. Sie zählt zu den führenden Persönlichkeiten in der Entwicklung der Familientherapie.

 

 

SCHIFFER, ECKARD und HEIDRUN: Nachdenken über Zappelphilipp - ADS, Beltz 2002
Kurzbeschreibung: Bei unseren Kindern scheint eine Epidemie ausgebrochen zu sein: die Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung - eine Diagnose, wie sie je nach Auslegung fast auf ein Drittel der Kinder der technisierten Welt zuzutreffen scheint. Aber was steckt dahinter? Genetische Defizite, wie insbesondere von ärztlicher Seite und der Pharmaindustrie immer wieder hervorgehoben wird, Hirnstörungen, die man am besten mit Psychostimulanzien wie Ritalin behandelt? Aber wenn genetisch bedingt, warum wird das ganze Ausmaß dieser “Hirnstörung” erst jetzt deutlich?
Die Autoren dieses Buches orten denn auch die Gründe, weshalb viele unserer Kinder unter den Symptomen leiden, die unter ADS zusammengefasst werden, eher in unserer Gesellschaft. Kinder, die mit immer mehr optischen Reizen überflutet werden, denen immer weniger Bewegungsmöglichkeiten geboten und deren Phantasie und “innere Bilder” von den Medien gestohlen werden, reagieren einfach so, wie es das “Krankheitsbild” ADS umschreibt. Und sie reagieren auf das, was ihnen da angeboten wird, durchaus “gesund”, weshalb eine “Therapie” auch am besten dort ansetzt, wo ADS entsteht, nämlich in der nächsten Umgebung des “betroffenen” Kindes. Eingehend auf das Wechselspiel biologischer und sozialer Faktoren geht es Heidrun und Eckhard Schiffer im Wesentlichen darum, wie den ADS-Symptomen präventiv begegnet werden kann. Ihre Vorschläge reichen von ganz einfachen Mitteln wie der “Gute-Nacht-Geschichte” über die sinnvolle Einrichtung des Kinderzimmers bis hin zu einem adäquat-vorbeugenden Unterricht in der Grundschule - Möglichkeiten, das Problem an der Wurzel zu packen statt Medikamente zu verordnen, was den Autoren, wenn überhaupt, nur im Einzelfall sinnvoll erscheinen.

WATZLAWICK, PAUL: Die erfundene Wirklichkeit, Piper-Verlag 2002
Kurzbeschreibung: Dieses Buch - ein erfolgreicher 'Longseller' - handelt von der Frage nach der Wirklichkeit und wie wir sie 'konstruieren'. Von der Wirklichkeit nimmt der gesunde Menschenverstand an, daß sie gefunden werden kann. Eine erfundene Wirklichkeit dagegen könne - eben weil erfunden - niemals die wahre Wirklichkeit sein. Im Gegensatz dazu handelt der sogenannte Konstruktivismus von der Einsicht, daß jede Wirklichkeit im unmittelbaren Sinn die Konstruktion derer ist, die diese Wirklichkeit zu entdecken und zu erforschen wähnen. Sie erfinden sie, ohne sich des Aktes der Erfindung bewußt zu sein. In diesem Buch legen neun namhafte Forscher dar, wie wissenschaftliche, gesellschaftliche und individuelle Wirklichkeiten geschaffen werden.
Der Autor über sein Buch: "Der Konstruktivismus erschafft oder 'erklärt' keine Wirklichkeit 'da draußen', sondern enthüllt, daß es kein Innen und Außen gibt, keine Welt der dem Subjekt gegenüberstehenden Subjekte." Paul Watzlawick

WEBER, GUNTHARD: In Liebe entzweit, Carl-Auer-Systeme Verlag, 2001
Autorenportrait: Helm Stierlin Prof. Dr. med. et phil., Psychoanalytiker und Familientherapeut. War von 1974 bis 1991 Ärztlicher Direktor der Abteilung für psychoanalytische Grundlagenforschung und Familientherapie der Universität Heidelberg. Er verfaßte über 200 wissenschaftliche Artikel und zwölf Bücher, die in zehn Sprachen übersetzt worden sind.

 

 

 

WEISS/ HAERTEL-WEISS: Familientherapie ohne Familie, Piper-Verlag 2001
Kurzbeschreibung: Der Schwerpunkt des Buches liegt in der lebensnahen Vermittlung der therapeutischen Interviewtechnik, dem sogenannten "zirkulären" Fragen. Dieses Verfahren versucht, das jeweilige Symptom in seiner aktuellen Einbindung in das Beziehungssystem des Patienten zu verstehen und die "gesunden", positiven Anteile des Patienten herauszufinden und für die Therapie zu mobilisieren. Die Autoren gehen davon aus, daß der Patient selbst den Schlüssel zur Lösung in sich trägt und die Aufgabe des Therapeuten lediglich darin besteht, ihm beim Suchen zu helfen. Es spricht für diesen Therapieansatz, daß Humor und Phantasie des Therapeuten darin einen wichtigen Stellenwert haben.
Klappentext: Keiner ändert sich allein. Zwei Praktiker erläutern sehr klar, lebensnah und mit vielen Beispielen, wie die Erfahrungen aus der systemischen Familientherapie auch in der Einzeltherapie nutzbar gemacht werden können.

 

Literaturempfehlungen der Suchtberatungsstelle

SCHNEIDER, RALF: Die Suchtfiebel, Schneider Verlag
Kurzbeschreibung: Alkohol und psychoaktive Medikamente sind unter den Drogen "Die Wölfe im Schafspelz". Der Konsument fühlt sich normal, der "Verweigerer" steht unter Begründungsdruck. Wenn sich aus der scheinbaren Normalität heraus Störungen entwickeln, ist man oft fassungs- und hilflos. Die Lösung scheint so einfach und ist doch schwer. Die Suchtfibel will Betroffenen, deren Angehörigen und Interessierten helfen.

 

 

 

LINDENMEYER, JOHANNES: Lieber schlau als blau, Beltz Verlag
Kurzbeschreibung: Zu Beginn einer Therapie fühlen sich Alkohol- und Medikamentenabhängige oft überfordert. Mit gezielter Aufklärung leistet dieses Buch Orientierungshilfe in der härtesten Phase der Behandlung.
Wie entsteht Abhängigkeit? Wie sehen erste Therapieschritte aus? Was tun, wenn man rückfällig wird? Auf diese und weitere Fragen gibt "Lieber schlau als blau" Antwort. Jedes Kapitel ist übersichtlich strukturiert und endet mit einem Fragebogen, der die Betroffenen zum Nachdenken über ihre Abhängigkeit anregt. Der Therapeut erhält Strukturierungshilfen für die ersten, für den Behandlungserfolg oft entscheidenden Therapiestunden. Ein modernes Layout mit Abbildungen, Cartoons und Fotos macht aus diesem Buch trotz seiner ernsten Thematik eine abwechslungsreiche Lektüre, die auch Angehörigen den nötigen Durchblick für den Umgang mit Abhängigen gibt.

 

KOLITZUS, HELMUT: Ich befreie mich von meiner Sucht, Kösel Verlag
Kurzbeschreibung: Die Hauptstelle für die Suchtgefahren in Deutschland hat das Jahr 2000 zum "Jahr der Angehörigen Suchtkranker" ausgerufen, um die öffentliche Aufmerksamkeit auf Menschen zu lenken, die als Mitbetroffene schwere körperliche und seelische Schäden erleiden. Der Arzt und Psychotherapeut Dr. Helmut Kolitzus, Autor von Die Liebe und der Suff, machte den Vorschlag, einmal die Energie "vom kranken (nicht charakterlosen) Menschen" abzuziehen, "der ja sowieso vorerst nichts tun will" und sie "auf diejenigen zu richten, die jetzt viel mehr Beachtung verdienen". Man schätzt, dass in Deutschland acht Millionen Menschen von der so genannten Co-Abhängigkeit betroffen sind: Lebenspartner, Familienmitglieder, Freunde, Arbeitskollegen und nicht zuletzt Kleinkinder, Säuglinge und Ungeborene (z.B. von alkohol- und nikotinabhängigen Müttern).

Anhand typischer Fallgeschichten macht Dr. Kolitzus zunächst deutlich, welche Mechanismen zu wirken beginnen, sobald ein Mitglied der Familie süchtig (von siech = krank) ist. Oft entsteht ein "Taifun-Sydrom", bei dem alle in der näheren Umgebung des Süchtigen aus der Bahn geworfen werden in ihrem verzweifelten Bemühen, die aufgetretenen Schwierigkeiten zu beheben, während der Betroffene selbst uneinsichtig im ruhigen Zentrum des Wirbelsturms verharrt. Aus den konkreten Beispielen wird aber auch ersichtlich, dass psychotherapeutische Unterstützung zu überraschenden Lösungen führen kann. Ein wichtiges Merkmal der Beratung ist die klare Benennung des Ist-Zustandes und der Verhaltenskonsequenzen.

Viele wertvolle Ratschläge vermittelt eine "Leitlinie für Co-Abhängige". Um den Klärungsprozess zu fördern, gibt es z.B. das einfache und wirksame Mittel, einen Brief an den Suchtkranken zu schreiben. Der offene und lockere Stil des Buches mit treffenden Zitaten und humorvollen Karikaturen ermöglicht einen unverkrampften Zugang zu einem ernsten Thema.

In Deutschland gibt es über acht Millionen Kinder, PartnerInnen, Eltern oder Arbeitskollegen, die von der Suchtkrankheit eines Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung betroffen sind. Bisher kümmert sich unsere co-abhängige Gesellschaft mit all ihren Institutionen einseitig um die Süchtigen. Die Angehörigen sind dagegen ohne Lobby und leiden im Stillen lange Zeit stärker als die Suchtkranken. Nur selten finden sie die Kraft, den Teufelskreis der Co-Abhängigkeit...

KOLITZUS, HELMUT: Die Liebe und der Suff...,Kösel Verlag
Kurzbeschreibung: Hochprozentige Liebe: Die vielen Gesichter der Sucht
Ein praktischer Ratgeber für Betroffene, Angehörige und Therapeuten. Mit vielen Fallbeispielen aus der Praxis. Zur Prävention von Sucht in der Gesellschaft.
Über den Autor Dr. med. Helmut Kolitzus
Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie, Lehrtherapeut, Balint-Gruppenleiter und Filmemacher, leitet nach mehrjähriger Chefarzttätigkeit seit 1991 eine eigene Psychotherapie-Praxis im Zentrum von München. Als Multiplikator im Suchtbereich vertritt er die Interessen von Suchtkranken und deren Angehörigen. In Firmen und Behörden führt er Seminare durch zum Thema Sucht

 

 

Literaturempfehlungen des Büros Soziale Stadt- Leipheim

BRÜNDEL, HEIDRUN/ HURRELMANN, KLAUS: Gewalt macht Schule - Wie gehen wir mit aggressiven Kindern um?, Knaur-Verlag, München 1997
Kurzbeschreibung: Was sind und wie wirken Drogen? Die Autoren arbeiten die spezifischen psychischen und sozialen Funktionen des Drogenkonsums heraus und beschreiben die Wechselwirkungen von sozialen Belastungen und Drogenmißbrauch sowie Möglichkeiten und Grenzen der Suchtprävention. In seinen konkreten Handlungsstrategien liegt der besondere Nutzen dieses Buches.
Autorenportrait: Klaus Hurrelmann, Jg. 1944, Dr. sc. pol., ist Professor an der Uni Bielefeld und Direktor des Institut für Bevölkerungsforschung und Sozialpolitik.

EVANGELISCHE ERWACHSENENBILDUNG NIEDERSACHSEN: Genug ist genug!? - Wege aus Armut und Reichtum - Arbeitshilfe, Versand: Archivstraße 3, 30169 Niedersachsen, Telefon: 0511-1241483

EVANGELISCHE KIRCHE & DEUTSCHE BISCHOFSKONFERENZ (Hg.): Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit, Herausgegeben vom Kirchenamt der Ev. Kirch in Deutschland, Herrenhäuser Straße 12, 30419 Hannover
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HECKMANN, FRIEDRICH/ SPOO, ECKART (Hg.): Wirtschaft von unten - Selbsthilfe und Kooperation, Distel-Verlag, Heilbronn 1997
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Kurzbeschreibung: In Europa wächst die Massenarbeitslosigkeit. Trotz steigender Wertschöpfung grenzt der Kapitalismus immer größere Teile der Bevölkerung aus, drängt sie in die Armut, beraubt sie ihrer Zukunftschancen und ihrer Möglichkeiten demokratischer Teilhabe am gesellschaftlich produzierten Reichtum. Selbsthilfe und Kooperation werden für viele Menschen zur Überlebensfrage. Aber es gibt auch andere Motive, sich in Tauschringen, Car-sharing-Vereinen oder Produktivgenossenschaften zusammenzuschließen: ethische, ökologische, politische Interessen; Protest gegen die Wirtschaft von oben, also die Macht der Konzerne; das Bedürfnis nach selbstbestimmtem Arbeiten und Wirtschaften. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes liefern eine kritische Bestandsaufnahme vom Gelingen und Scheitern bisheriger Projekte. Sie zeigen Möglichkeiten und Grenzen einer Wirtschaft von unten.

 

NOHLEN, DIETER (Hg.): Lexikon Dritte Welt - Länder, Organisationen, Theorien, Begriffe, Personen, Rowohlt-Verlag, 2002
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Kurzbeschreibung: Das 'Lexikon Dritte Welt' ist ein unentbehrliches Nachschlagewerk und Arbeitsmittel für alle, die im weitesten Sinne mit Fragen der Entwicklungspolitik, der Nord-Süd-Problematik und eben der Dritten Welt beschäftigt sind.
Autorenportrait: Dieter Nohlen ist Professor für Politische Wissenschaft an der Universität Heidelberg und Herausgeber zahlreicher sehr erfolgreicher Nachschlagewerke.

 

 

 

NUSCHELER, FRANZ: Lern- und Arbeitsbuch Entwicklungspolitik, vierte Auflage, Dietz-Verlag, Bonn 1996
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Klappentext: Was ist Unterentwicklung? Ist sie die Folge des Kolonialismus und/oder ungerechter Handelsbedingungen? Wird sie durch Entwicklungshilfe verstärkt? Gibt es ein Entkommen aus der Verschuldungskrise? Hat Entwicklungspolitik überhaupt eine Chance, die Verelendung der Dritten Welt aufzuhalten, oder bleibt um Ende nur Resignation? Was heißt überhaupt Entwicklung? Erlebten wir bereits das Ende der Dritten Welt? Ist der Nord-Süd-Konflikt schon zur Leerformel verkommen?

Dies sind einige der vielen Fragen, auf die Franz Nuscheler in diesem Buch eine Antwort gibt. In seiner grundlegenden Einführung in die Entwicklungsproblematik klärt Nuscheler Zusammenhänge auf, die in der politischen Tagesdiskussion über Entwicklungspolitik im dunkeln bleiben. Er erklärt Begriffe, stellt historische Abläufe dar und analysiert die aktuellen Nord-Süd-Probleme und Krisen in der Dritten Welt.

Das Buch wurde für die Neuauflage gänzlich überarbeitet und um neue Themenbereiche erweitert. Es untersucht u. a. die Auswirkungen der weltpolitischen Wende auf die Nord-Süd-Beziehungen und fragt, welche Interessen Entwicklungspolitik noch dem Ende des Ost-West-Konfliktes noch bewegen können. Es greift neue Themen und Schlagworte in der entwicklungspolitischen Diskussion auf: Was heißt "nachhaltige Entwicklung", "Feminisierung der Armut" oder "global governance"? Die Neuauflage bezieht erstmals auch die Nachbarländer Österreich und Schweiz in den Vergleich der internationalen Entwicklungspolitik ein.

Dies geschieht in einer sprachlichen Form, die jedem interessierten Laien den Zugang leicht macht. Dazu tragen auch die typographisch hervorgehobenen Begriffsdefinitionen im Text und das Glossar im Anhang bei. Damit ist das Lern- und Arbeitsbuch Entwicklungspolitik ebenso geeignet für Schule und Erwachsenenbildung wie zur Information des kritischen Zeitungslesers. Es will entwicklungspolitisches Engagement unterstützen und es mit Sachkunde untermauern.

PANATI, CHARLES: Lexikon religiöser Bräuche und Gegenstände, Pieper Verlag, München 1999
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Kurzbeschreibung: Religion ist nicht nur Ernst, Andacht und Gottesfurcht, Religion ist viel mehr: Sie ist Lachen, Freude, ja, auch Unterhaltung, und sie ist nicht nur Geistigkeit, sondern auch handfeste Kulturgeschichte. Das beweist Charles Panati mit seinem populären Lexikon religiöser Bräuche und Gegenstände. Allerdings ist besonders der Untertitel irreführend, denn hierbei handelt es sich nicht um eine alphabetische Anordnung von Begriffen (Von Altar bis Yin und Yang), sondern um thematisch gegliederte Etymologien, Erklärungen zu Entstehung und Entwicklung von Symbolen, Festen, himmlischen und irdischen Gestalten sowie religiösen Vorstellungswelten von Gut und Böse, Geboten, Verboten und vielem mehr.

Panati konzentriert sich dabei auf Judentum und Christentum, Anklänge an andere Religionen finden sich nur zur beispielhaften Darstellung. Eine kluge Beschränkung, denn eine Ausweitung hätte nicht nur den thematischen Rahmen gesprengt, sondern sie hätte auch die direkten Vergleichsmöglichkeiten zerfasert, die sich durch die Gemeinsamkeiten dieser Religionen ergeben. Souverän in Stoff und Sprache führt Panati zum Beispiel im Kapitel "Riten und Rituale" in die Modegewohnheiten der Religionen ein ("Was trägt man beim Opfer?") oder erzählt, wie aus dem phönizischen Gott Baal-Sebub der im Christentum gefürchtete Beelzebub wurde, warum ein uraltes Zeichen aus Mesopotamien, die Swastika, über den Umweg des Christentums zum Hakenkreuz der Nationalsozialisten werden konnte. Weitere Themen sind zum Beispiel Gebetshaltungen, Engel, Sakramente, Reliquien, Empfängnisverhütung, Limbus, Dogmen.

Bei aller Ironie, Leichtigkeit und bei allem Augenzwinkern hat Charles Panati eine ernsthafte, kenntnisreiche und profund recherchierte Textsammlung vorgelegt. Nicht jedem wird die Lässigkeit in der Darstellung elementarer Glaubensinhalte und -gegenstände gefallen, und an manchen Stellen hätte man hinsichtlich Präzision und Korrektheit durchaus noch feilen können (Sonntag als Tag des Herrn, Arianismus, Gottesnamen). Doch wie gesagt: Religion ist auch Unterhaltung -- und diese hier ist gut gemacht und informativ. --Osseline Kind

Warum falten Menschen beim Beten die Hände? Wer schrieb die Bibel, den Talmud, den Koran? Warum gibt es neun Klassen von Engeln? Warum dürfen Juden sich scheiden lassen, Katholiken nicht? Warum sind bestimmte Speisen für bestimmte Religionsgemeinschaften "unrein"? Mit großer Gelehrsamkeit, auf unterhaltsame Weise führt Charles Panati durch die Welt der fünf großen Religionen.

SCHORLEMMER, FRIEDRICH: Eisige Zeiten - Ein Pamphlet, Siedler-Verlag, München 1998
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Kurzbeschreibung: In unserer Gesellschaft geht es um Macht und um Geld. Jeder ist sich selbst der Nächste. Schorlemmer durchbricht die Fassade der allgemeinen Unverbindlichkeit und fordert einen Kapitalismus mit menschlichem Antlitz.

 

 

 


WIND, RENATE: Dem Rad in die Speichen gefallen - Die Lebensgeschichte des Dietrich Bonhoeffer, Beltz Verlag, Weinheim 1999
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Kurzbeschreibung: "Renate Wind gelingt es, die Entwicklung dieses Mannes zum Widerstandskämpfer aufzuschlüsseln, seine Person und seine Probleme greifbar zu machen."DIE ZEIT”
Mit der Unbedingtheit, die seinem Wesen entsprach, suchte Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) nach seinem Platz in der Welt. Die Auseinandersetzung mit dem Glauben und sein Interesse an Menschen trieben ihn vorwärts, ließen ihn immer wieder Grenzen überschreiten: konfessionelle, nationale, soziale. Christsein bedeutete für ihn gesellschaftliche Parteinahme und politischer Widerstand gegen das Naziregime. Mit dieser Auffassung schloss sich Bonhoeffer dem deutschen Widerstand an. Im April 1943 wurde er von der Gestapo verhaftet und nach zweijähriger Haft im KZ Flossenbürg umgebracht.
Autorenportrait: Dr. theol. Renate Wind, geboren 1950, Pfarrerin, ist Professorin für Biblische Theologie an der Fachhochschule für Religionspädagogik in München. 1993 wurde sie für ihre Bonhoeffer-Biographie mit dem Evangelischen Buchpreis ausgezeichnet.