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Flüchtlinge über Gefahren in Badeseen und Flüssen aufgeklärt

Alfons Sailer von der BRK-Wasserwacht Senden hat bei einer Präventionsveranstaltung am 2. August in der Regierungsunterkunft für Asylbewerber in Senden etwa 30 Flüchtlinge über die Gefahren beim Baden in Seen und Flüssen aufgeklärt und gewarnt. Wie sich schnell herausstellte, gaben nur zwei von den anwesenden Flüchtlingen an, sichere Schwimmer zu sein. Dementsprechend wichtig war die Veranstaltung. Fragen wie „Wo und wann kann ich unter Aufsicht baden gehen?“ oder „Wie verhalte ich mich, wenn ein Mensch im Wasser in Not gerät und um Hilfe ruft?“  oder „Bin ich mit einem Schwimmbrett oder einer Schwimmnudel sicher im Wasser? wurden fachlich beantwortet.

Anlass der Veranstaltung, zu der die Diakonie Asylberatung Neu Ulm eingeladen hatte, waren die tödlichen Badeunfälle in der Region in den vergangen Wochen. Schwimmkurse für Flüchtlinge wären eine wichtige Maßnahme, um solche Unfälle zu vermeiden. Erste Ansätze dafür gibt es bereits in Neu-Ulm. In Senden laufen die Gespräche, wie ein solches Projekt, das langfristig angelegt sein muss, organisiert werden kann. Die Ehrenamtlichen der BRK-Wasserwacht müssten diese Aufgabe zusätzlich zu den vielfältigen sowieso schon sehr umfangreichen Aufgaben stemmen: große Auslastung bei Kinderschwimmkursen, Wachdienst an den Seen, Einsätze der Schnelleinsatzgruppe Wasserrettung, Jugendarbeit usw. Auch verlangt der Schwimmunterricht mit erwachsenen Flüchtlingen ein anderes Herangehen, als der mit Kindern. Laut Alfons Sailer wird eine langfristig ausgelegte Schwimausbildung ohne Partner nicht möglich sein.

wasserwacht-senden

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