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aus: Günzburger Zeitung vom 03.07.2013

Es geht um ein besseres Miteinander

SPD-Landesvorsitzender Florian Pronold lässt sich in Ichenhausen das Projekt „Soziale Stadt“ zeigen. Er will die Mittel der Städtebauförderung wieder anheben

Presse_03-07-13

„Auch viele deutsche Familien sind nicht mehr willens oder in der Lage, ihren Kindern das mitzugeben, was nötig ist.“SPD-Landesvorsitzender Florian Pronold

Die Schwierigkeiten sind vielfältiger Natur. Entsprechend dick ist das Brett, das beim Projekt „Soziale Stadt“ gebohrt werden muss. Seit 13 Monaten ist Ichenhausen in dem Programm – über den Stand der Dinge informierte sich gestern der SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold. Er kündigte an, im Falle eines Wahlsieges der SPD würden die Mittel für die Städtebauförderung wieder auf das frühere Niveau angehoben, die Kürzungen beim Projekt „Soziale Stadt“ würden zurückgenommen.

Pronold, der auch dem Kompetenzteam von SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück angehört, ermutigte Bürgermeister Hans Klement und Kämmerer Wilhelm Schuster, sich durch mögliche Probleme nicht entmutigen zu lassen. Denn das Projekt „Soziale Stadt“ diene nicht nur der besseren Integration ausländischer Mitbürger. „Auch viele deutsche Familien sind nicht mehr willens oder in der Lage, ihren Kindern das mitzugeben, was nötig ist.“

Jasmin Mailänder, die in Ichenhausen das Projekt „Soziale Stadt“ managt, erläuterte dem SPD-Politiker ihre bisherigen Bemühungen. In Zusammenarbeit mit dem Schulamt sei es gelungen, im kommenden Schuljahr zusätzlichen Deutschunterricht an der Mittelschule zu organisieren – auch für deutsche Kinder. An den Kindergärten wird ebenfalls verstärkt Sprachunterricht erteilt, wobei möglichst die Mütter mit eingebunden werden. Am kommenden Wochenende wird zusammen mit dem Kulturverein ein Straßenfest gefeiert, damit sich die Bürger rund um die Annastraße besser kennenlernen und für ein Engagement bei dem Projekt gewonnen werden können. „Es geht nicht nur um Integration, es geht insgesamt um ein besseres Miteinander im Sinne der Gemeinschaft“, erklärte Bürgermeister Klement.

Begleitet wurde Pronold von der Dritten Bürgermeisterin Gerlinde A. Schweiger, dem SPD-Bezirkstagskandidaten Frank Otte, dem Landtagskandidaten Achim Fißl und dem Bundestagskandidaten Karl-Heinz Brunner. Die Runde war sich mit Klement einig, dass über die „Soziale Stadt“ in mühsamer Kleinarbeit verfestigte Strukturen aufgebrochen werden müssten. Vielfach kapselten sich ausländische Mitbürger in ihren eigenen Vereinen ab, auf der anderen Seite suchten auch Einheimische zu selten den Kontakt mit ihren ausländischen Nachbarn. „Integration ist keine Einbahnstraße“, war sich die Runde einig.

Das galt auch für die Erkenntnis, dass das schnelle Internet in den ländlichen Räumen dringend ausgebaut werden müsse. Er kenne viele Unternehmen, die sich gerne in kleineren Gemeinden ansiedeln würden. „Aber ohne leistungsfähiges Internet geht das nicht“. Hier müsse die Politik entschiedener handeln, forderte Pronold. Nach dem Gespräch fuhren die SPD-Politiker weiter nach Ellzee. Dort baut die Ichenhauser Solarfirma Actensys eine neue Werkhalle.


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