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aus: Mittelschwäbische Nachrichten vom 26.11.2008
Freiwilligenzentrum sucht noch mehr Freiwillige Ehrenamt Bisherige Bilanz ist durchweg positiv Landkreis I ul I Der jüngste Stellwerk-Bericht gibt dem Freiwilligenzentrum beim Landkreis Günzburg beste Noten, nahm der Kreisausschuss für soziales, Familien und Senioren zustimmend zur Kenntnis. Das galt vor allem der neu verpflichteten Leiterin Carmen Schüller, die ihre Amtsvorgängerin wegen derer weiten Anreisen auf eigenen Wunsch ablöste. Eine im Ehrenamts-Atlas veröffentlichte Untersuchung berichtet, dass Ehrenamtliche in Deutschland monatlich 16,2 Stunden aufbringen wird im Jahr einen Arbeitswert in Höhe von 35 Milliarden Euro (Basis 7,50 Euro Stundenlohn) erzielen. Wie bei den jüngsten PISA -Studie führt Baden-Württemberg die Liste an, Bayern folgt auf Rang vier (wir berichten). Klar auch das Gefälle zwischen Stadt und Land. In Berlin engagieren sich 20 Prozent der Bevölkerung bürgerschaftlich, in den Landkreisen Günzburg, Dillingen und dem Alb - Donau-Kreis sind es über 50 Prozent. Besonders gerne lasen Kreisräte und Vereinsdelegierte: „Der Landkreis Günzburg lässt die Nachbarn weit hinter sich.“ Die Landkreise Augsburg, Unterallgäu, Neu-Ulm, Ulm und Heidenheim, führten Carmen Schüller aus, fielen in die Kategorie „bis 30 Prozent Ehrenamt.“
Thannhausen Einzelzimmer gefragt Das Kreisaltenheim Thannhausen folgt dem Trend der letzten Jahre. Es wandelt im Neubau Doppelzimmer in Einzelzimmer um, sodass im Haus 60 Plätze verfügbar sind. Die Unterbringung erfolgt schon vom kommenden Jahr ab in Zimmern zu zweit (13) oder allein (34). Damit erreicht die Seniorenunterkunft etwa das beim Bau vorgesehene Limit von 74 Heim Plätzen. Der Sitzungsleiter führte den Wandel auf die ausschließliche Nachfrage nach Einzelzimmern zurück. Hubert Hafner: „Für die Seniorenwohnungen im Altbau besteht keine Nachfrage.“ In der Sitzung des Ausschusses wurde die Verwaltung ermächtigt. Neben diesen aufschlussreichen Zahlenspielen informierte Schüller Positives über die örtlichen Entwicklungsprojekte, wo es gelang, „erste Freiwillige einzubinden“, mittels gezielter Ansprache und Mundpropaganda. Wie in unserer Zeitung des Öfteren zu lesen, buchte Stellwerk die Schaffung von Strukturen und wichtigen Netzwerken der Freiwilligenarbeit. Dass Stellwerk dabei ideelle Stützung von den kommunalen Ehrenamtlichen-Einrichtungen in Offingen und Thannhausen erfährt, nahm man bei der Tagung im Wahl-Linderschen Seniorenheim anerkannt zur Kenntnis. Viele Pluspunkte sammelte Stellwerk über der Projektentwicklung. Es handelt sich unter anderem um Schülerpaten. Zwei Koordinatoren betreuen die inzwischen 21 Schülerpaten für die Hauptschulen Burgau und Günzburg, für die Realschulen in Ichenhausen und Thannhausen. Gesucht werden noch weitere einsatzbereite Rentner. Für Anliegen von Erwachsenen in wirtschaftlichen, finanziellen, partnerschaftlichen Nöten, sagte Carmen Schüller, sind „sechs aktive Sozialpaten im Einsatz, etwa im Mehrgenerationenhaus in Leipheim, bei der Schuldnerberatung. Mittendrin steckt die Ausbildung von Trainern, die im Frühjahr das fast fertige Projekt „Niedrigseilgarten beim Generationspark Burgau“ starten werden. Stellwerkorganisatorin Schüller will das von Burgauer Hauptschülern gestaltete Objekt dann interessierten Schulklassen aus dem landkreis, ferner Vereinen und Familien zur Verfügung stellen. Schaut das Freiwilligenzentrum voraus, stehen die Pflege der bestehenden Netzwerke, die Vermittlungstätigkeit und die Öffentlichkeitsarbeit im Vordergrund. „Zusätzlich soll die Nachbarschaftshilfe auf Gemeindeebene gestärkt werden“, heißt es in der Vorschau. Und Stellwerk vertraut darauf, das „derzeit im ländlichen Raum noch etwas zögerlich angenommene bürgerschaftliche Engagement auf- und auszubauen“. Stellwerk möchte in diesem Sinne allgemein als zentrale Anlaufstelle bekannt werden.
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