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Diakonie-Neu-Ulm - Newsletter

http://www.diakonie-neu-ulm.de
Ausgabe 01/2013 vom 26.02.2013

Informationen bzgl. Ein- und Austragung aus der Newsletter-Abonnentenliste finden Sie am Ende dieser Ausgabe.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

mit diesem Newsletter informieren wir Sie über aktuelle Neuigkeiten rund um das Diakonische Werk Neu-Ulm e.V.
sowie berichten über regionalen und überregionalen soziale und diakonische Themen.
Haben Sie Anregungen, wie wir unseren Internet-Service noch weiter verbessern können?
Dann schreiben Sie uns. Ihre Anregungen und Erfahrungsberichte sind uns eine wertvolle Hilfe!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen unseres Newsletters und helfen Sie uns, damit wir weiterhelfen können.

Ihr Diakonie-Team

verwaltung@diakonie-neu-ulm.de
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INHALT

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Wir feiern - 10 Jahre Diakonie Herberge am Heiligen Abend

Das Diakonische Werk Neu-Ulm e.V. lädt zur Jubiläumsfeier der "Diakonie Herberge am Heiligen Abend" ein, am 03. März 2013 um 10.00 Uhr in die Petruskirche in Neu-Ulm. Begonnen wird mit einem Gottesdienst, den der Präsident des Diakonischen Werkes Bayern e.V., Michael Bammessel, gemeinsam mit der Dekanin, Gabriele Burmann, halten wird. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Akkordeonorchester der Musikschule Nersingen unter Leitung von Viktor Lang. Im Anschluss an den Gottesdienst folgt ein kurzer offizieller Teil mit Grußworten des Oberbürgermeisters der Stadt Neu-Ulm, Gerold Noerenberg, und eines Gastes der Herberge. Gedankt wird den Sponsoren und Ehrenamtlichen. Daran anschließend folgt ein kostenfreies Mittagessen im Petrussaal.

Die Herberge am Heiligen Abend fand 2012 zum 10. Mal statt. Dieses Jubiläum soll nun in einem würdigen Rahmen mit den Gästen der Herberge, Ehrenamtlichen, Sponsoren, regionalen Amt- und Würdenträgern und weiteren Förderern und Unterstützern gefeiert werden. Die Jubiläumsfeier ist der Auftakt mehrerer Veranstaltungen, die anlässlich des 50. Geburtstages der Diakonie Neu-Ulm, noch folgen werden.

Die "Diakonie Herberge am Heiligen Abend" hat ihren Ursprung in der Weihnachtsgeschichte: "Maria und Josef" waren damals auf der Suche nach einer Herberge - aber "Maria und Josef" gibt es auch heute!

Im Jahr 2003 hatte die 2. Vorsitzende des Diakonischen Werkes Neu-Ulm e.V., Sigrun Rose, die Idee, eine "Diakonie Herberge am Heiligen Abend" anzubieten. Vorbild hierfür war die Herberge der Diakonie in Kempten. Eingeladen werden sollten Menschen, die einsam, psychisch krank, von Armut betroffen und/oder unterwegs sind und einen warmen Ort suchen, aber auch Menschen, die sonst an diesem Tag alleine sein müssen. Ziel war, diesen Menschen einen gemütlichen Abend anzubieten, ein warmes Essen zu servieren und die Zeit mit Gesprächen und kleinen weihnachtlichen Programmpunkten zu füllen. Eigenmittel zur Finanzierung waren kaum vorhanden. Auch war klar, dass solch ein Projekt nur mit Unterstützung von Ehrenamtlichen "gestemmt" werden kann. Denn ohne Freiwillige und Sponsoren würde die "Diakonie Herberge am Heiligen Abend" nicht angeboten werden können.

Das "Herbergeteam", seine Unterstützer und Gäste sind mit den Jahren gewachsen. Im ersten Jahr kamen acht Gäste und der Abend war im Kleinen ein Besonderer. Im Verlauf der vergangenen 10 Jahre wuchs die Gästezahl konstant, bis hin zu 250 Gästen im Jahr 2012. Die stetig steigende Gästezahl forderte auch eine Veränderung der Räume. So zog die Diakonie Herberge am Heiligen Abend im Jahr 2009 vom Dekanat am Petrusplatz in den "Barfüßer" in der Paulstraße um und darf seitdem dort ihre Türen öffnen.

Ein großer Teil der Ehrenamtlichen und Sponsoren aus der "Anfangsstunde" ist der Herberge treu geblieben. Gleichzeitig ist es aber auch gelungen den Helfer- und Sponsorenkreis auszubauen. Den Ablauf des Abends, Dekoration sowie die Programmpunkte bestimmen die Freiwilligen. Der Abend endet traditionell damit, dass jedem Gast eine reichlich bestückte Weihnachtstüte mit allerlei Nützlichem mit nach Hause gegeben wird.

Die Diakonie Neu-Ulm dankt allen Unterstützern sehr. Ein besonderer Dank geht an die rund 50 Ehrenamtlichen der letzten 10 Jahre und auch an die Gäste der Herberge, die mit einer friedlichen und freundlichen Grundstimmung zum Gelingen beigetragen haben.

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Familienzentrum Neu-Ulm (Trägerschaft mit Caritas NU/GZ)

Juliane Ott, Claudia Glogger und Renate Koch

Das Familienzentrum Neu-Ulm ist eine Kontakt- und Anlaufstelle für Neu-Ulmer Bürger/innen. Hier sind Sie herzlich willkommen, wenn Sie einfach mal einen Kaffee trinken und sich mit anderen austauschen möchten, Information und Beratung zu Familienthemen suchen, die deutsche Sprache besser sprechen wollen oder sich ehrenamtlich bei uns engagieren möchten. Unter
www.familienzentrum-neu-ulm.de finden Sie unsere aktuelle Veranstaltungshinweise, sowie eine komplette Programmübersicht.
Zu folgenden Zeiten erreichen Sie uns telefonisch (0731 6030991) und persönlich:

Mo bis Mi 10-12 und 14-16 Uhr
Di 10-12 und 14-18 Uhr
Fr 10-14 Uhr


Neuigkeiten vom Freundeskreis Familienzentrum

Natur- und Tierliebhaber aufgepasst...
Tiere füttern, Streichelstunden, Tierspaziergänge, Hüttenbau und vieles mehr bietet eine sog. Jugendfarm. Der Förderverein "Freundeskreis Familienzentrum" ermöglicht Dank einer Spende für Kinder mit und ohne Behinderung Ausflüge zum Ulmer Abenteuerspielplatz mit Tieren. Weitere Informationen erhalten Sie im Familienzentrum.

Möchten Sie auch die Projekte des Familienzentrums stärken? Dann werden Sie Mitglied in unserem Förderverein "Freundeskreis Familienzentrum".


Neue Projekte und Veranstaltungen

PEKiP & Co
Auch in diesem Jahr bietet das Familienzentrum gemeinsam mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Krumbach und der Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen des Landratsamtes Neu-Ulm für Eltern mit Kindern bis zu drei Jahre folgende Einzelveranstaltungen an:

PEKiP Schnupperstunde - für Kinder bis zu 1 Jahr
Di: 05.03. 2013, 10:00 - 11:00 Uhr

Es muss nicht immer Brezel sein - Zwischenmahlzeiten für unterwegs
Do: 18.04.2013, 10:00 - 12:00 Uhr

Eine Anmeldung ist bis zu einer Woche vor der jeweiligen Veranstaltung möglich. Aufgrund der hohen Nachfrage ist neben der Schnupperstunde auch ein neuer PEKiP-Kurs in Planung. Genaueres erfahren Sie bei Renate Koch oder Juliane Ott.


Neuer Mutter-Kind-Treff
Der offene Mutter-Kind-Treff startet am Donnerstag, 21. Februar 2013, von 10:00 bis 12:00 Uhr. Nach einem gemeinsamen Frühstück und Zeit für Gespräche, können die Kinder die Krabbelecke erkunden und gleichaltrige Freunde kennen lernen. Zum Abschluss jedes Treffens wird gesungen und Finger- und Kreisspiele gemacht. Weitere Informationen erhalten Sie bei Claudia Glogger.


Leihenkel/in sucht Leihoma oder -opa
Nicht jedes Kind hat Großeltern in der Nähe und nicht alle Senioren haben Enkel. So fehlen Kindern die wertvollen Erfahrungen mit Älteren, manche Senioren vermissen die Beziehung zur jungen Generation. Mit unserem "Leihoma/ -opa-Projekt" möchten wir diese Lücke füllen. Viele Familien haben den Wunsch nach einer Leihoma oder einem Leihopa, leider fehlt die Gegenseite. Inzwischen haben wir eine lange Warteliste mit jungen Familien. Wir suchen dringend Frauen, Männer oder Paare Ü 50, die Zeit und Lust haben, einen Teil ihrer Freizeit mit Kindern zu verbringen, Erfahrungen weiter zu geben und neue zu machen. Leihgroßeltern sind keine Babysitter und auch keine Tagesmütter. Wie viel Zeit Sie investieren möchten, wie die Beziehungen aussehen sollen, bestimmen allein Sie. Wir vermitteln, stellen die ersten Kontakte her, stehen auf Wunsch mit Rat und Tat zur Seite. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie mehr wissen möchten. Ansprechpartnerinnen: Renate Koch oder Juliane Ott.


Integratives Tanzprojekt "Wirbelwind"
Unser Tanzprojekt "Wirbelwind" hat noch wenige freie Plätze für Kinder von 6 bis 7 Jahren. Eingeladen sind Mädchen und Jungen, die Freude an Bewegung mit Musik haben.
Wann: Montag von 16.30 - 17.30 Uhr
Wo: Turnhalle St. Michael, Offenhauser Str. 20
Kosten: € 5,00 pro Monat
Leitung: Christiane Frauendienst, Tanztherapeutin
Eine Anmeldung im Familienzentrum ist notwendig!


Die Fahrradwerkstatt öffnet wieder!
Die Winterzeit ist (hoffentlich) bald vorbei, somit kann es mit unserer Fahrradwerkstatt wieder los gehen. Am Montag, den 15.04.13, hat das Drahtesel-Office wieder für jeden, der Probleme mit seinem Fahrrad hat, von 16:00 - 18:00 Uhr geöffnet. Ein freundlicher Helfer steht mit Rat und Tat zur Seite. Allerdings werden die Reparaturarbeiten nicht übernommen, sondern selber machen ist angesagt.
Sie haben kein Werkzeug oder nicht genügend Platz - auch dann sind Sie herzlich willkommen.
Weitere Termine: 29.04., 06.05., 27.05., 10.06., 24.06., 08.07. und 22.04.2013 jeweils von 16:00 bis 18:00 Uhr.


Infos, Infos, Infos...
Der Dienstagnachmittag steht im Familienzentrum ganz im Zeichen von Informationen und Beratung zu den Themen Arbeitslosengeld II, Selbsthilfe und Ruhestand. Abwechselnd stehen Ihnen Erwin Thoma von der Sozial und Lebensberatung, Karin Elsäßer vom Selbsthilfebüro KORN und Georg Hieber, Seniorenberater, bei Fragen und Unsicherheiten mit Rat und Tat zur Seite. Bei Kaffee und Tee erhalten Sie Unterstützung und Antworten auf Ihre Fragen.

Info-Cafe rund um Hartz IV
26.02., 23.04. und 25.06.2013

Info-Cafe rund ums Alter
Jeden 2. Dienstag im Monat

Info-Cafe rund um die Selbsthilfe
Jeden 3. Dienstag im Monat


Sprachtreff für Anfänger/innen
Aufgrund der hohen Nachfrage an Sprachtreffs für Anfänger/innen starteten im Januar gleich zwei Kurse in Kooperation mit Sigrun Grüninger von der Asyl- und Migrationsberatung des Diakonischen Werkes. Die Kurse gehen noch bis Ende März, im Anschluss sind weitere Sprachtreffs geplant.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Sigrun Grüninger, Tel. 0731-7047823, oder Juliane Ott.

FZ


Rückschau

Verabschiedung MGH
Nach fünf Jahren im Familienzentrum verabschiedete sich das "Projekt Mehrgenerationenhaus" im Dezember letzten Jahres mit einer kleinen, aber feinen Feier, sagte "Danke" und "Lebt wohl" allen Ehrenamtlichen, Kooperationspartnern und Unterstützern. Die finanzielle Förderung durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend war beendet und konnte leider nicht mehr verlängert werden. Viele Projekte, die in Kooperation mit dem Familienzentrum durchgeführt wurden, standen wegen wegfallender Personalstunden zur Disposition. Kleinere Projekte wurden gestrichen, andere abgespeckt und die uns besonders am Herzen liegenden wie die Leihoma/-opa-Vermittlung, die Lernpatenprojekte, die außerschulische Hausaufgabenhilfe in den Mittelschulen und das integrative Tanzprojekt "Wirbelwind" können dank Spenden übergangsweise vom Familienzentrum weitergeführt werden, welches nach wie vor eine Anlaufstelle für Kinder, Familien und Alleinlebende in Neu-Ulm ist.


Lesung im Familienzentrum
Vier Mitglieder des Ulm/Neu-Ulmer Treffpunkts für junge Menschen mit Epilepsie lasen am 25.Januar im Familienzentrum Neu-Ulm aus ihrem Buch: "Sag ich's oder sag ich's nicht". Eindrücklich und bewegend zeigten sie in ihren Texten auf, wie schwer sie es haben, eine Arbeitsstelle zu finden, trotz abgeschlossener Ausbildung, trotz Arbeitsfähigkeit und unbedingtem Arbeitswillen. Die Lesung war sehr gut besucht, neben der Neu-Ulmer Bgm Frau Wanke waren einige Ulmer und sogar eine Gruppe aus Memmingen gekommen. Vielen Dank an die Autoren für den Einblick in ihre sehr persönlichen Erfahrungen!

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Diakonisches Werk Neu-Ulm e.V. ehrt langjährige Mitarbeitende

Im 50.Jubiläumsjahr anlässlich des alljährigen Neujahrsempfangs ehrte das Diakonische Werk
Neu-Ulm e.V. seine Mitarbeitenden mit 10 und 20 jähriger Betriebszugehörigkeit in der Diakonie.

Ehrungen


Auf dem Bild von links nach rechts:

Corinna Berger (10 Jahre Seniorenzentrum), Heike Lutzenberger (10 Jahre Seniorenzentrum), Ida Candreva (10 Jahre Seniorenzentrum), Elena Hecht (10 Jahre Diakoniestation), Silke Gamisch (10 Jahre Diakoniestation), Anna Heudorfer (20 Jahre SPZ Illertissen), Jeanette Wiegert (20 Jahre Drogenberatung) Sigrun Rose ( 20 Jahre 2. Vorsitzende), Gertrud Ziegler
(10 Jahre Diakoniestation), Heidrun Feuerbacher (20 Jahre Wohnverbund) , Michael Henni
(20 Jahre Wohnverbund), Corinna Deininger (20 Jahre Abteilungsleitung Sozialpsychiatrie), Karola Steiger (20 Jahre Suchtberatung), Simone Kallmayer (20 Jahre Suchtberatung).

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Zeitungsberichte (Links)

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Punkten für die Bahnhofsmission

"EinFach spenden" oder mit dem Bahn-Bonus für den guten Zweck punkten: Sonderaktionen der Deutschen Bahn kommen der Bahnhofsmission zugute.

Bahn fahren und Gutes tun: Bei jedem Fahrkartenkauf können Bahnreisende jetzt die Bahnhofsmission unterstützen - ohne dass es extra kostet. Denn mit dem bahn.bonus-Programm können sie einfach Punkte sammeln und spenden (Information und Anmeldung unter www.bahn.de). Für jeden Euro Umsatz bei der DB bekommen die registrierten "Sammler" Prämienpunkte gutgeschrieben. Wer mindestens 500 Punkte hat, kann den Bonus in eine Spende für die Bahnhofsmission umwandeln: Schon mit dieser Punktzahl kommen zehn Euro bei den Hilfeeinrichtungen an. Die Spendengelder fließen entweder in die (Reise)Begleitung hilfebedürftiger Menschen durch die Bahnhofsmission Mobil. Oder sie kommen zum Einsatz bei der Unterstützung von Menschen in akuten und existenziellen Nöten sowie bei der Qualifikation der ehrenamtlich Mitarbeitenden.

Punkte sammeln können Bahnkunden übrigens auch bei DB-Partnern, wie Hotelketten, Mietwagenfirmen, oder beim Umsatz mit der BahnCard-Kreditkarte. Reisende, die den Bahn-Bonus der Bahnhofsmission spenden, erhalten auf Anfrage eine steuerlich verwendbare Spendenbescheinigung. Alle Infos und Spende unter www.bahn.de/bahnbonus (im Prämienkatalog unter "Umwelt & Spenden")

Und noch eine Spendenmöglichkeit gibt es seit kurzem: Wer sein Gepäck in einem Schließfach mit der Aufschrift "EinFach spenden" deponiert, kann damit ebenfalls die Arbeit der Bahnhofsmissionen unterstützen. Seit 1. Januar sind an 13 großen Bahnhöfen bundesweit rund 60 Schließfächer entsprechend reserviert - in Bayern beispielsweise in Nürnberg und München. Der Erlös geht zu 100 Prozent an die Bahnhofsmissionen und soll in Renovierungsarbeiten oder die Ausstattung der Einrichtungen fließen.

"In Zeiten knapper Kassen sind die Bahnhofsmissionen zunehmend auf Spenden angewiesen", betonten Hedwig Gappa-Langer und Michael Frank von der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern, "wir sind dankbar, dass die Bahn uns mit solchen Aktionen unterstützt." Die Hilfeeinrichtungen mit ihren mehr als 300 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden bayernweit helfen jedem, sofort, gratis und ohne Anmeldung. Und das häufig zu Uhrzeiten, zu denen andere Hilfe nicht erreichbar ist.

Diakonisches Werk Bayern e.V.
Thomas Nagel
Presse-/Öffentlichkeitsarbeit
Pirckheimerstraße 6
90408 Nürnberg
Tel: 0911 / 9354-202
Fax: 0911 / 9354-215
PC-Fax: 0911 / 9354-34-202
Mobil: 0160 / 4786853
E-Mail: nagel@diakonie-bayern.de
Web: www.diakonie-bayern.de

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Haiti: Hilfe mit Weitblick kommt an

(Berlin, Nürnberg 09.01.2013) Die Diakonie Katastrophenhilfe zieht eine positive Bilanz ihres Wiederaufbauprogramms in Haiti. "Über 10.000 Menschen haben inzwischen ein festes, sicheres Zuhause. Die neuen Häuser haben sich in den vergangenen Wirbelstürmen schon bewährt", erklärt Martin Kessler, Leiter des evangelischen Hilfswerks, anlässlich des dritten Jahrestags des verheerenden Erdbebens. "Mit landwirtschaftlichen Schulungen, Saatgut und Zuchttieren haben wir vielen Menschen einen Neuanfang ermöglicht." Die evangelischen Kirchengemeinden und die Diakonie in Bayern beteiligten mit über 700.000 € an dem Aufbauprogramm. Hinzu kommen Spenden, die direkt bei der nationalen Stelle der Diakonie Katastrophenhilfe eingingen. Noch drei Jahre danach gehen Spenden für Haiti ein, die unmittelbar weitergeleitet werden.

Die Diakonie Katastrophenhilfe hatte 17,4 Millionen Euro Spenden erhalten, um den Opfern der Naturkatastrophe in Haiti zu helfen. Rund ein Viertel wurde für Überlebenshilfe nach dem Beben benötigt, darunter Medikamente, Großraumzelte, Decken, Kanister und Wasserreinigungstabletten. Um Krankheiten in den Zeltlagern vorzubeugen, wurden Toiletten und Duschblöcke errichtet.

Parallel hat sich die Diakonie Katastrophenhilfe beim Wiederaufbau im besonders hart getroffenen Südosten des Inselstaates engagiert. Im Mittelpunkt standen arme Familien mit kleinen Kindern, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen. Zur Vorbereitung mussten mehrere Tonnen Werkzeug und Räumgerät bereitgestellt werden. Mehr als 500 Betroffene halfen bei den Räum- und Bauarbeiten. Neben der Instandsetzung und dem Bau erdbebensicherer Häuser hat das Hilfswerk drei Schulen für über 3.000 Kinder, drei Gesundheitszentren und Notunterkünfte für mehrere Gemeinden errichtet.

"Unser Ziel ist es, dass sich die Menschen in Haiti besser gegen die Folgen von Naturkatastrophen schützen können", erklärt Martin Kessler. Dazu gehören auch Programme zur Wiederaufforstung, denn die starke Abholzung im Land hat zu Bodenerosion geführt: Nach Wirbelstürmen spülen Regen- und Schlammlawinen Felder und Ernten einfach weg. Seit dem Hurrikan Sandy im Oktober 2012 ist die Versorgungslage noch immer angespannt. Deshalb hat das evangelische Hilfswerk seine Projekte zur Ernährungs- und Einkommenssicherung ausgeweitet.

Der 12. Januar 2010 ist unwiderruflich in das kollektive Gedächtnis der Haitianer eingegangen. Ein Erdbeben der Stärke 7.0 hinterließ unvorstellbares Leid: 230.000 Tote, 1,2 Millionen Obdachlose, dazu zerstörte Häuser, Schulen und Kliniken. Das ärmste Land der westlichen Hemisphäre wird regelmäßig von Wirbelstürmen heimgesucht.

Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 99 88 0, EKK, BLZ 520 604 10
Spendenstichwort: "Diakonie Katastrophenhilfe allgemein"

Mit freundlichen Grüßen

Diakonisches Werk Bayern e.V.
Fritz Blanz
Kirchliche allgemeine Sozialarbeit - Armutsfragen,
Partnerschaftsarbeit, Katastrophenhilfe
Pirckheimerstr. 6
90408 Nürnberg
Tel: 0911 / 9354-265
PC-Fax: 0911 / 9354-34-265
Fax: 0911 / 9354-255
Email: blanz@diakonie-bayern.de
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