SEITENÜBERSICHT

STARTSEITE / AKTUELLES / Newsletter / Newsletter 60 /

http://www.diakonie-neu-ulm.de
Ausgabe 04/2016 vom 15.12.2016

Informationen bzgl. Ein- und Austragung aus der Newsletter-Abonnentenliste finden Sie am Ende dieser Ausgabe.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

mit diesem Newsletter informieren wir Sie über aktuelle Neuigkeiten rund um das Diakonische Werk Neu-Ulm e.V. sowie berichten über regionalen und überregionalen soziale und diakonische Themen.
Haben Sie Anregungen, wie wir unseren Internet-Service noch weiter verbessern können? Dann schreiben Sie uns. Ihre Anregungen und Erfahrungsberichte sind uns eine wertvolle Hilfe!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen unseres Newsletters und helfen Sie uns, damit wir weiterhelfen können.

Ihr Diakonie-Team

verwaltung@diakonie-neu-ulm.de
http://www.diakonie-neu-ulm.de

-----------------------------------------------------------------------

INHALT

------------------------------------------------------------------------

KASA trifft Oberkirchenrat Bierbaum

Zum regionalen Gottesdienst am Reformationstag in der Dreifaltigkeitskirche in Haunsheim wurde hoher Besuch erwartet. Oberkirchenrat Bierbaum – früher selbst Pfarrer in der Ostregion des Dekanats Neu-Ulm – wurde als Gastprediger zu diesem besonderen Gottesdienst zur Eröffnung des Lutherjahres begrüßt. Thema seiner Predigt war: „Der überanstrengte Mensch – oder vom Auszug aus den Ängsten“. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Liedertafel Haunsheim und vom Orchester der städtischen Musikschule Dillingen. Im Anschluss waren die Gäste zum geselligen Ausklang im Kornstadel in Haunsheim eingeladen. Hier hatte Ingrid Braun von der KASA Außenstelle in Dillingen die Gelegenheit mit Oberkirchenrat Bierbaum ins Gespräch zu kommen. Bierbaum ist in seiner Eigenschaft als Oberkirchenrat maßgeblich daran beteiligt gewesen, dass die KASA des Diakonischen Werkes Neu-Ulm e. V. eine Finanzaufstockung erhielt, damit die KASA Außenstellen in Dillingen und Burgau aufgebaut werden konnten. Ingrid Braun überreichte Herrn Bierbaum einen Tätigkeitsbericht über den Aufbau und die Aufgabenfelder der KASA Außenstelle Dillingen seit Oktober 2013. Dieser beinhaltet neben Presse- und Jahresberichten auch Fotos von verschiedenen Projekten der vergangenen drei Jahre. 

------------------------------------------------------------------------ Zurück zum Inhalt

Häkelprojekt und Weihnachtsmarkt 2016

Bereits im September ging es los mit vollem Elan. Wir übten Luftmaschen, feste Maschen und natürlich auch die Stäbchen.
Bei so manch blutigem Anfänger rauchte dann der Kopf.
Schließlich entstanden viele verschiedene Kuscheltierchen. Vom Hasen über Kühe bis zum Weihnachtsbaum war alles vertreten.
Somit konnten wir auf dem Dietenheimer Weihnachtsmarkt unser Sortiment erweitern. Neben unseren bisherigen Produkten, wie Weihnachtskarten, Holzengel, Sterne und Dekolichter, fanden vor allem die gehäkelten Kuscheltiere erfreulichen Absatz.
Wir häkeln auf Bestellung gern, so lasst auch etwas von euch hör´n.

nw60-01-haekelprojekt-und-weihnachtsmarkt-2016

------------------------------------------------------------------------ Zurück zum Inhalt

Zeichnungsphase der Petition für „gerechten Schulbedarf“ beendet

Die Mitzeichnungszeit für die Onlinepetition beim Deutschen Bundestag war am 08. September beendet. Laut Pressemitteilung der Diakonie in Niedersachen, die die Onlinepetition initiiert hatte, unterstützten knapp 9 000 Menschen die Initiative zur Erhöhung der Beiträge aus dem „Bildungs- und Teilhabepaket (BUT)“. Somit konnte die für ein Quorum notwendige Anzahl von 50.000 Unterzeichnern leider nicht gewonnen werden.

Ganz nach dem Motto „Gut Ding hat Weil“ werden wir aber weiter dranbleiben und uns dafür einsetzen, dass Kinder bedürftiger Familien gleiche Chancen ermöglich werden. Bislang bekommen diese vom Staat lediglich Euro 100 pro Schuljahr und Kind aus dem BUT. Diese Summe reicht aber nicht aus. Eine wissenschaftliche Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland hatte ermittelt, dass der tatsächliche existenznotwendige Bedarf durchschnittlich bei 153 Euro liegt.

------------------------------------------------------------------------ Zurück zum Inhalt

Neue Heimat für psychisch Kranke

Einige Einrichtungen der Diakonie Neu-Ulm sind jetzt in die Gartenstraße umgezogen. Wie der Verein Betroffenen hilft und welche Vorteile die neue Bleibe mit sich bringt
http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Neue-Heimat-fuer-psychisch-Kranke-id39893012.html?ga=mobil

------------------------------------------------------------------------ Zurück zum Inhalt

Eröffnung und Tag der offenen Tür
Im Unterstützungstermin „Diakonie in der Gartenstraße“
am 2.Dezember. 2016


Das neue Unterstützungszentrum der Diakonie in der Gartenstraße 20 ( Ecke Hermann-Köhlstraße über der Post) in Neu-Ulm wird am Freitag den 2.12. ab 11 Uhr mit Grußworten von Vertretern des Bezirks Schwaben und der lokalen Politik feierlich eröffnet.
Im Anschluss präsentieren sich die Angebote in ihren jeweiligen Räumlichkeiten im Rahmen eines Tages der offenen Tür.
In dem Unterstützungszentrum der sozialpsychiatrischen Abteilung des Diakonischen Werks Neu-Ulm befindet sich bereits seit einigen Monaten die Tagesstäte mit niedrigschwelligen Angeboten zur Tagesstruktur ( Kochgruppe, kreative handwerkliche Angebote, Freizeitaktivitäten,…) und zur Beratung und Hilfestellung, Büro- und Gesprächsräume des ambulant betreuten Wohnens, die Arbeitstherapie des Sozialpsychiatrischen Wohnverbunds sowie Sprechstunden und Treffs verschiedener Selbsthilfegruppen und der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit. Geplant sind Angebote der Psychosozialen Beratungsstelle für Suchtfragen des Diakonischen Werks. Im Aufbau befindet sich ein Hausmeisterservice, der kleinere Dienstleistungen aller Art innerhalb und außerhalb der Diakonie anbietet.
Ziele des Zentrums sind, die Angebote zu bündeln und im Bedarfsfall die Kooperation  zwischen den Diensten zu erleichtern. Darüber hinaus soll die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in der Stadt gefördert und ausgebaut werden um die Inklusion von Menschen mit psychischer Erkrankung zu verbessern. Erfreulicherweise ist es gelungen, für diesen Zweck in zentraler Lage sehr gut geeigneten, ansprechenden Räume anzumieten.

------------------------------------------------------------------------ Zurück zum Inhalt

Räume für Obdachlosenhilfe, Drogenberatung und Bewährungshilfe eingeweiht

Mit einem kleinen Empfang konnten die Räumlichkeiten in Senden übergeben werden. Viele Stadträte, Kreisräte und die Bundestagsabgeordneten Albsteiger und Dr. Brunner sind der Einladung nach Senden gefolgt. Der neue Standort verbindet Bewährungshilfe, Drogenberatung und die ökumenische Wohnungslosenhilfe von Caritas und Diakonie. In Ihre Grußworten lobten Bürgermeister Raphael Bögge und Caritasvorsitzender Hans Klement die Arbeit aller Mitarbeiterinnnen vor Ort. Pfarrer Spiegel und Pfarrerin Bohe segneten die Arbeit und die Anwesenden. Der Dank an die Stadt und Ihre Mitarbeiter/innen kam nicht zu kurz. Im Anschluss gab es noch eine kleine Stärkung.

Hier finden Sie den Artikel der Neu-Ulm Zeitung:
http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Wo-Suechtige-Obdachlose-und-Verurteilte-Trost-finden-id39588802.html

------------------------------------------------------------------------ Zurück zum Inhalt

 „Gleiches Recht für alle – Ja! Aber nicht so!“ Diakonie Bayern lehnt Reformentwurf des SGB VIII ab.

Nürnberg, 19.09.2016 Mit strikter Ablehnung hat die Diakonie Bayern auf den vorgelegten Arbeitsentwurf zur Reform des 8. Sozialgesetzbuches (Kinder- und Jugendhilfegesetz, SGB VIII) reagiert. Anlässlich des Weltkindertages sagte die zuständige Fachvorständin im Diakonischen Werk Bayern, Birgit Löwe: „Wir unterstützen die Überführung der Kinder und Jugendlichen mit Behinderung, die sogenannte ‚Inklusive Lösung‘, in das Kinder- und Jugendhilfegesetz. Der vorgelegte Entwurf geht allerdings in die völlig falsche Richtung. Eine solche Reform – nicht mit uns.“

Erhalten bislang nur Kinder und Jugendliche mit einer seelischen Behinderung Leistungen aus dem SGB VIII, alle Kinder und Jugendliche mit einer anderen Behinderung hingegen aus dem SGB XII (Sozialhilfe), soll dies zukünftig vereinfacht werden: Alle Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung sollen – wie geplant - zukünftig Leistungen aus dem Kinder- und Jugendhilfegesetz erhalten. Dieses Vorhaben erfüllt nun endlich eine jahrelange Forderung der Diakonie Bayern. Allerdings gibt der nun vorliegende Arbeitsentwurf keinerlei konkrete Klarheit bei der Umsetzung des sogenannten inklusiven Vorhabens, außer dass eine Übergangsfrist bis 2023 vorgesehen ist.

Dem vorliegenden Arbeitsentwurf zufolge sollen Kinder und Jugendliche zusätzlich einen individuellen Rechtsanspruch auf Unterstützung und Beratung, aber auch Teilhabeleistungen haben. „Dieser Rechtsanspruch geht zukünftig von den Erziehungsberechtigten auf die Kinder und Jugendlichen über. Dies wird die Rechte der Kinder und Jugendlichen stärken. Und das ist zu begrüßen.“ Allerdings sollen die Entscheidung, wer letztlich welche Leistungen erhält, laut Entwurf die Jugendämter treffen – und hier sollen dann stärker als bislang auch Kostenfaktoren eine Rolle spielen. Löwe: „Geld darf nicht der einzige Maßstab sein, wenn es um angemessene und notwendige Leistungen für Kinder und Jugendliche ohne und mit Behinderung geht.“

Ein reformiertes SGB VIII muss der Fachvorständin der Diakonie Bayern zufolge zudem die Interessen aller Beteiligten angemessen berücksichtigen. Es dürfe nicht sein, dass ein neues Gesetz Kinder und Jugendliche in erster Linie als „hilfe- und therapiebedürftige Klienten“ verstehe. „Wir haben in den vergangenen Jahrzehnten erkannt, welche Rolle beispielsweise die Familie oder das soziale Umfeld bei der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen spielen, und wie sie selbst beteiligt werden müssen.“ Dies habe sich sowohl in der Gesetzgebung als auch in der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe widergespiegelt.

„Die Kinder- und Jugendhilfe geht darum heute davon aus, dass bei allen Maßnahmen auch die Umgebung der Betroffenen und das System, in dem sie leben,  aber auch ihre eigene Mitbestimmung berücksichtigt werden muss.“ Hinter diese Entwicklung dürfe ein neues SGB VIII nicht zurücktreten. „Kinder und Jugendliche sind nicht nur Gegenstände von Therapien. Sie haben Rechte und Ansprüche an die Gesellschaft, in der sie leben. Egal, ob sie eine Behinderung haben oder nicht.“ So lange ein Gesetz die Gleichrangigkeit von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung nicht ausreichend anerkenne, werde die Diakonie es ablehnen.

Löwe fordert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend auf, einen neuen Entwurf für die geplante SGB-VIII-Reform vorzulegen, an dem die Diakonie und die fachliche Expertise zu beteiligen sind. „Die Diakonie und ihre Fachverbände haben bereits vor längerem ihre Erwartungen an eine Reform des SGB VIII formuliert. Wir bringen sie gerne auch weiterhin in die Diskussion ein.“ Das BMFSFJ selbst sieht in der Reform einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und des Ziels der Inklusion.

------------------------------------------------------------------------ Zurück zum Inhalt

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,


anbei übersenden wir Ihnen die Pressemitteilung zur Veranstaltung „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Bayern: Erfahrungen – Analysen – Perspektiven“ auf der Messebühne der ConSozial am 27.10.2016.

Ergänzend hierzu hat der Evangelische Pressedienst (epd) am 28.10.2016  eine Meldung mit dem Titel „Kirchliche Erziehungshilfe will Sicherheit für volljährige Flüchtlinge“ herausgegeben, die ebenfalls im Anhang  (Seite_aus_PS_16_10_28.pdf) zu finden ist.

Zuletzt dürfen wir Sie auf einen  hier erhältlichen Artikel aus der SZ vom 30.10.2016 mit dem Titel „Sozialverbände stellen sich vor junge Flüchtlinge“ aufmerksam machen. 

In diesem äußert sich die EEV-Vorsitzende Frau Maxzin-Weigel kritisch zum jüngsten Vorstoß der Bayerischen Staatsregierung. Diese will, wie Ihnen ebenfalls bekannt ist, die Jugendhilfestandards für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge senken.

Für das Engagement aller Beteiligten der Veranstaltung, die gemeinsam mit dem katholischen Erziehungsverband LVkE stattgefunden hat, möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich und herzlich bedanken.

Herzliche Grüße
Frank Schuldenzucker

------------------------------------------------------------------------ Zurück zum Inhalt

Zuviel Armut in einem reichen Land. Diakoniepräsident bei „Alexandersbader Gesprächen“

Nürnberg/Bad Alexandersbad, 02.12.2016 Als „besorgniserregend“ hat der Präsident der Diakonie Bayern, Michael Bammessel, die letzten Zahlen zur Armutsentwicklung in Deutschland und im Freistaat bezeichnet. Bammessel, der am kommendem Samstag bei den Alexandersbader Gesprächen zu Gast sein wird, sagte im Vorfeld der oberfränkischen Veranstaltung: „Wir haben hohe soziale Standards, auf die wir zu Recht stolz sein können. Doch das Netz ist löchriger als viele denken, und die Armut derer, die durch die Löcher fallen, wird kaum noch wahrgenommen.“

Zwar lebten in Bayern im bundesweiten Vergleich „nur“ ein Bevölkerungsanteil von 5,2 Prozent von der Grundsicherung – bundesweit waren es laut statistischem Bundesamt knapp 10 Prozent. Besonders betroffen, so Bammessel, seien aber erneut die Kinder. Der Anteil der von Armut betroffenen Kinder wird mit bis zu 19 Prozent angegeben. Es mache ihm Sorge, dass „trotz der guten konjunkturellen Entwicklung in Deutschland die Zahl derer wächst, die auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind.“

Denn wer arm sei, so Bammessel, dem fehlten nicht nur materielle Güter oder die Möglichkeit, sich ausgewogen und gesund zu ernähren. „Das größte Problem ist die fehlende Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, und das Gefühl, das sich daraus ergibt, nämlich abgehängt und vergessen zu sein.“ Die politischen Folgen dieser Entwicklung seien momentan nicht nur in Deutschland deutlich spürbar.

Bammessel warnt zudem insbesondere vor der drohenden Altersarmut und dem „Armutsrisiko Pflege“. Eine längere Zeit der Pflegebedürftigkeit koste Geld, und dafür bräuchte es neben der Pflegeversicherung natürlich auch eine entsprechende Eigenvorsorge. „Nur – um hier vorzusorgen, muss der Lohn hoch genug sein.“ Doch wie, so Bammessel, sollten Geringverdiener privat für die Zukunft vorsorgen, wenn das Geld schon kaum für die Gegenwart reiche? Erneut fordert er darum eine „Reform der Reform“ der gesetzlichen Pflegeversicherung. „Wir haben in den letzten Jahren sicherlich einige Verbesserungen erlebt. Das Armutsrisiko, das mit einer längeren Pflegebedürftigkeit verbunden ist, besteht jedoch weiterhin.“ Die Erhöhung der Beiträge um einen halben Prozentpunkt, die Anfang des Jahres in Kraft getreten ist, reicht Bammessel zufolge gerade einmal aus, um den jetzigen Status quo in der Pflege aufrechtzuerhalten: „Von einer wirklichen Verbesserung sind wir nach wie vor weit entfernt.“

Das „Alexandersbader Gespräch“ mit Pfarrer Michael Bammessel, dem Präsidenten  des Diakonischen Werkes Bayern, findet statt am Samstag, 03. Dezember 2016 von 10.00 bis 13.00 Uhr, und zwar im Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexandersbad, Markgrafenstr. 34, 95680 Bad Alexandersbad

------------------------------------------------------------------------ Zurück zum Inhalt

„Politik muss in die Zukunft investieren.“ Diakonie fordert Ausbau der Beratungsdienste für Flüchtlinge.

Nürnberg, 9. September 2016 Das Urteil der Diakonie Bayern ist eindeutig: Die Politik reagiert zu langsam auf die Entwicklungen der Flüchtlingszahlen in Deutschland. „Sie läuft Gefahr, mitten im Laufen stehen zu bleiben“ sagte der Präsident der Diakonie Bayern, Michael Bammessel, heute in Nürnberg. Zwar werde durch eine starke Aufstockung der Kapazitäten im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nun der riesige Stapel an unerledigten Asylanträgen abgearbeitet. Vor dem nächsten Schritt aber scheue sich die Politik: „Anerkannte Flüchtlinge brauchen Unterstützung, um bei uns zurechtzukommen, Wohnung, Ausbildung und Arbeit zu finden und zu lernen, wie man in unserer komplizierten Gesellschaft auf eigenen Füßen steht.“

Die Diakonie bietet für diese Fälle die Migrationsberatung für Erwachsene (MBE) sowie die Jugendmigrationsberatung (JMD) an. Bis zu 600 Personen werden von einem Mitarbeitenden beraten – ein Personalschlüssel, bei dem nach Ansicht der Diakonie-Verantwortlichen keine Beratung in angemessener Qualität mehr möglich ist. „Wir bräuchten einen Schlüssel von 1:150 – davon sind wir weit entfernt“, so der verantwortliche Fachvorstand der Diakonie, Dr. Tobias Mähner.

Der Wohlfahrtsverband fordert darum nun von der Bundesregierung, die Mittel im Bundeshaushalt 2017 von zunächst 44,7 auf 61,9 Millionen Euro, also um 17 Millionen, aufzustocken. „Mit dem Eigenanteil der Diakonie, der sich auf bis zu 35 Prozent beläuft, wären es dann möglich, einen Schlüssel von 1:250 zu erreichen.“ Dies wäre immerhin ein erster Schritt. Langfristig müssten die Mittel sogar mehr als verdoppelt werden – auf 112 Millionen alleine für die Migrationserstberatung.

Dass die Beratung erfolgreich sei, steht nach Ansicht der Diakonie außer Frage. Mähner: „Von den Beratenen selbst geben 88 Prozent an, dass sich ihre Lage durch die Beratung deutlich verbessert habe. Gleichzeitig ist der Anteil der Ratsuchenden, die zu Beginn der Beratung ALG-II-Leistungen bezogen haben, von knapp 50 Prozent auf etwas über 30 Prozent gesunken.“

Migrationserstberatung sei also eine Investition in die Zukunft, die sich durchaus rechnet, denn sie verhindert Folgekosten für die öffentlichen Haushalte. Mähner: „Die Zahl der Beratungsfälle in der MBE ist von 2014 auf 2015 um 40.000 Personen gestiegen – auf 205.000.“ Für das Jahr 2017 gehe das BAMF sogar von 240.000 Beratungsfällen aus. „Diese Zahl dürfte deutlich überschritten werden“, so Mähner.

Die Diakonie hält darum eine Aufstockung der Mittel für unausweichlich – eine Forderung, die laut Diakoniepräsident Bammessel völlig unabhängig davon sei, “ob eine Partei für die Zukunft eine stärkere Begrenzung der Zuwanderung fordert oder nicht: Denn den Ausbau der Beratung brauchen wir ja schon allein für die vielen Menschen, die bereits hier leben und anerkannt sind.“

Die Migrationserstberatung (MBE) der Diakonie bietet erwachsenen Migrantinnen und Migranten Information, Beratung und Orientierungshilfen an. Zu den Beratungsthemen gehören:
-       Erwerb der deutschen Sprache / Vermittlung an geeignete Sprachkurse
-       Beratung zu Bildung, Ausbildung, Arbeit
-       Informationen zur Anerkennung ausländischer Zeugnisse und Qualifikationen
-       Vermittlung an Kindertagesstätten
-       Unterstützung in Verwaltungsverfahren
-       Beratung bei der Wohnungssuche
-       Persönliche und familiäre Probleme

Das Beratungsangebot richtet sich an Migrantinnen und Migranten in den ersten drei Jahren des Aufenthalts bzw. nach der Anerkennung als Flüchtlinge sowie an bereits länger hier lebende Zugewanderte in besonders schwierigen Lebenssituationen. Die Migrationsdienste begleiten erwachsene Migrantinnen und Migranten „vor, während und nach“ dem Integrationskurs. Sie sollen Zugewanderte, die älter als 27 Jahre sind bei der sprachlichen, beruflichen und sozialen Integration unterstützen und einen Beitrag dazu leisten, dass die Zugewanderten sich neu orientieren und ihren Alltag selbständig bewältigen können.

Die Jugendmigrationsdienste evangelischer Träger bieten jungen Migrantinnen und Migranten im Alter von 12 - 27 Jahren Information, Beratung und Orientierungshilfen an. Sie unterstützen die jungen Zugewanderten mit einem professionellen Informations- und Beratungsangebot bei der schulischen, beruflichen und sozialen Integration. Gruppen und Bildungsangebote sowie eine intensive Vernetzung mit Schulen, Ausbildungsbetrieben, Integrationskursträgern und Einrichtungen der Jugendhilfe zählen zu den Aufgaben der JMD.

------------------------------------------------------------------------ Zurück zum Inhalt

DIAKONIE BAYERN: Neue Ausgabe von "Menschenskind - der Videoblog der Diakonie Bayern" ist online: PM_DiaKir_Bay

Sehr geehrte Damen und Herren

im Augenblick tagt in Bad Reichenhall die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, und wie immer im Herbst beschäftigen sich die Synodalen unter anderem mit dem Haushalt. Angesichts sinkender Kirchensteuereinnahmen ist dies auch für die Diakonie in Bayern ein Thema: Diakoniepräsident Michael Bammessel​ nimmt in der aktuellen Ausgabe von "Menschenskind - dem Videoblog der Diakonie Bayern" Stellung. Sie finden den Blogbeitrag auf unserer facebook-Seite www.facebook.com/DiakonieBayern und auf YouTube unter https://youtu.be/LJUX1hnwRJw?list=PLnu7Aupeg1IviezxhRmsufutN-Kus1ag7

Mit freundlichen Grüßen
D. Wagner

------------------------------------------------------------------------ Zurück zum Inhalt

DIAKONIE BAYERN: Neueste Ausgabe von "Menschenskind - der Videoblog der Diakonie Bayern" online: PM_DiaKir_Bay

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit 17 Jahren wurden die Fallpauschalen in der Insolvenzberatung nicht erhöht – obwohl längst belegt ist, dass sich die Beratungsarbeit auszahlt: Ein Euro, der in die Schuldner- und Insolvenzberatung investiert wird, hat einen mehr als fünfmal so hohen volkswirtschaftlichen Effekt. Eine Mittelerhöhung wäre – auch angesichts steigender Fallzahlen – die logische Konsequenz. Doch im Entwurf für den bayerischen Staatshaushalt 2017 findet sich davon keine Spur…

Mehr dazu von Diakoniepräsident Michael Bammessel in der neuesten Ausgabe von „Menschenskind“, dem Videoblog der Diakonie Bayern. Sie finden ihn auf youtube unter

https://www.youtube.com/watch?v=Jenh9GP_MYw
sowie auf facebook unter
www.facebook.com/DiakonieBayern

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Wagner

------------------------------------------------------------------------ Zurück zum Inhalt

Raus aus der Überschuldung. Herbstsammlung der Diakonie Bayern vom 10. bis 16. Oktober 2016

Nürnberg, 07.10.16 Die Zahlen sind erschreckend: Nahezu jeder zehnte Erwachsene in Deutschland gilt als überschuldet. Allein im Freistaat sind mehr als 750.000 Menschen nicht mehr in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Schuld daran ist meist nicht unüberlegter Konsum. Auslöser für eine Überschuldung sind vielmehr unvorhergesehene Ereignisse wie Arbeitslosigkeit, gescheiterte Selbständigkeit, Krankheit, Trennung und Scheidung bzw. Tod des Partners oder der Partnerin. „Die 28 Beratungsstellen der Diakonie, die wir bei der Herbstsammlung in den Mittelpunkt stellen, verteilen kein Geld. Aber sie weisen Wege aus der Schuldenfalle. Wege, die mühsam sind und viele kleine Schritte fordern, an deren Ende aber wieder in Leben ohne Schulden steht“ sagte Michael Bammessel, Präsident des Diakonischen Werkes Bayern, im Vorfeld der diesjährigen Herbstsammlung.

Als besorgniserregend bewertet Bammessel, dass die Zahl der überschuldeten Haushalte trotz positiver Konjunkturdaten seit Jahren auf hohem Niveau verbleibt oder gar steigt. Bammessel: „Die Hauptursache dafür ist die Zunahme von Geringverdienern und Niedrigeinkommensbeziehern in den letzten Jahren. Das verfügbare Haushaltseinkommen ist dabei so knapp bemessen, dass unvorhergesehene Ausgaben wie die Reparatur des Autos oder die notwendige Ersatzbeschaffung einer Waschmaschine das Haushaltsbudget nachhaltig ins Ungleichgewicht bringen.“

Bammessel verweist auf das Angebot der Beratungsstellen der Diakonie und anderer Verbände, aber auch auf deren knappe Finanzdecke: „Um eine flächendeckende Beratung für überschuldete Menschen in ganz Bayern sicherzustellen, müssten die Mittel im Haushalt des Freistaates verdoppelt werden – von etwa 4 auf 8 Millionen Euro.“ Angesichts des Haushaltvolumens im Freistaat in Höhe von etwa jährlich etwa 60 Milliarden Euro sei diese Summe verschwindend gering. „Dies gilt umso mehr, als wir wissen, dass sich die Beratung auch volkswirtschaftlich rechnet.“ Studien zufolge bringt jeder Euro, der in die Beratung investiert wird, einen wirtschaftlichen Effekt von über 5 Euro.

Die Diakonie in Bayern wiederholte anlässlich der Sammlungseröffnung ihre Forderung, Schuldner- und Insolvenzberatung komplett in die Verantwortung der Kommunen zu geben. „Die Insolvenzberatung ist Teil eines längeren Beratungsprozesses, der zur Schuldenfreiheit führen soll. Die Verantwortung dafür sollte auf einer Ebene gebündelt sein.“ Bislang wird die Schuldnerberatung von den Kommunen finanziert, die Insolvenzberatung hingegen über – nicht ausreichende - Fallpauschalen des Freistaates. Bammessel: „Selbst der sozialpolitische Ausschuss des Landtages fordert die Zusammenlegung. Nur die bayerische Staatsregierung sperrt sich.“

Am Sonntag, den 9. Oktober, wird die Sammlung mit einem Festgottesdienst in der Nürnberger Sebalduskirche eröffnet. Die Predigt im Gottesdienst, der um 10.00 beginnt, hält Diakoniepräsident Michael Bammessel. Wir laden herzlich zur (Bild)berichterstattung ein.

Für diese Angebote und alle anderen diakonischen Leistungen bittet das Diakonische Werk Bayern anlässlich der Herbstsammlung vom 10. bis 16. Oktober 2016 um Unterstützung.

Übrigens: 70% der Spenden an die Kirchengemeinden verbleiben direkt im Dekanatsbezirk zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort. 30% der Spenden werden vom Diakonischen Werk Bayern für die Projektförderung in ganz Bayern eingesetzt. Hiervon wird auch das Info- und Werbematerial finanziert.

Spenden können Sie:
- an das Diakonische Werk in Ihrer Nähe
- an das Diakonische Werk Bayern e.V.,
  Evangelische Bank eG
  IBAN: DE20 5206 0410 0005 2222 22
  BIC: GENODEF1EK1
  Stichwort: Herbstsammlung 2016
- Telefonisch unter 0800 7005080*
  (* Der Anruf ist gebührenfrei aus dem deutschen Festnetz)

Diese und weitere Informationen auch unter www.diakonie-bayern.de und www.hilf-uns-helfen.de. Eine Übersicht über die Beratungsstellen der Diakonie finden Sie unter www.schube.de

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Wagner

------------------------------------------------------------------------ Zurück zum Inhalt

Diakonie Deutschland hat ein neues digitales Zuhause

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit 1. Dezember hat die Diakonie Deutschland ein neues digitales Zuhause. Das Angebot verteilt sich jetzt auf zwei für die jeweiligen Zielgruppen optimierte Webseiten: Die Informationsangebote für Politik und Medien finden Sie ab sofort auf unserem Infoportal unter info.diakonie.de, die Angebote für alle, die Hilfe suchen und Hilfe anbieten möchten, unter diakonie.de. Damit möchte die Diakonie Deutschland die Menschen zielgerichteter erreichen und ihnen die Informationen bieten, die sie brauchen.

Neu ist unsere Bildergalerie, die Fotografien zur freien Nutzung anbietet. Hier finden Sie viele Motive zu unseren Themen Gesundheit und Pflege, Armut und Arbeit, Familie und Kinder, Engagement und Hilfe sowie Migration und Flucht. Alle Bilder können kostenlos unter Angabe des Copyrights und unter Beachtung unserer Richtlinien verwendet werden.

Bei unseren Themenschwerpunkten handelt es sich um Dossiers zu sozialen Themen, die entweder aktuell hohe Aufmerksamkeit erzielen und zu denen sich die Diakonie positioniert oder die langfristig von der Diakonie begleitet werden.

Neu sind auch Nachrichten und Best-Practice-Beispiele unserer Einrichtungen und Träger aus dem ganzen Bundesgebiet. So erfahren Sie schnell von interessanten Projekten aus der diakonischen Arbeit vor Ort.

Auf dem Hilfeportal finden Sie den bisherigen "Service-Navigator", also die Suchfunktion für Einrichtungen und Beratungsstellen, nun unter dem Stichwort Hilfe vor Ort. Unsere Ratgeberdossiers im Hilfeportal liefern zudem praktische Tipps.

Wir sind gespannt auf Ihr Feedback und freuen uns auf Ihre Anregungen und Kritik.

Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin

------------------------------------------------------------------------ Zurück zum Inhalt

Nikolausmarkt in Leipheim

Am 06.12. fand in Leipheim wieder der jährliche Nikolausmarkt im Schlosshof statt. Dieses Jahr hat sich das Mehrgenerationenhaus, das Jugendhaus sowie die Migrations- und Asylberatung gemeinsam mit einem Stand daran beteiligt.

nw60-02-nikolausmarkt_in_leipheim


Verkauft wurden Waffeln, Kinderpunsch, Plätzchen, Liköre, Schmuckengel sowie schöne Teelichter. Auch eine Bastelaktion für Kinder wurde organisiert: Sie durften sich ihre eigenen Lebkuchenherzen dekorieren!

Die ganze Aktion war ein voller Erfolg und brachte neben ein paar zusätzlichen Einnahmen auch wieder die Arbeit der Diakonie ins Gedächtnis vieler Leipheimer.

Wir bedanken uns hiermit recht herzlich für alle gespendeten Plätzchen und weiteren Schmuckstücke der ehrenamtlichen Helfer!
nw60-03-nikolausmarkt_in_leipheim

12.12.16, Lucia Grau

------------------------------------------------------------------------ Zurück zum Inhalt

Besuchsdienst der Evang. Kirchengemeinde Höchstädt bildete sich fort

Der Besuchsdienst der evang. Kirchengemeinde Höchstädt hat sich in einer drei Abende dauernden Schulungsreihe über verschiedene Altersthemen informiert. Am ersten Abend war das Thema „Umgang mit belastenden Lebenssituationen im Alter“ mit Ingrid Braun von der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit vom Diakonischen Werk Neu-Ulm e. V. Außenstelle Dillingen. Wie ein alter Mensch mit belastenden Lebenssituationen umgeht, hängt nicht nur von seiner Persönlichkeit ab, sondern auch von seinen im Leben erworbenen Bewältigungsstrategien und wird beeinflusst von einem stärkenden sozialen Netzwerk. In Studien konnte klar gezeigt werden, dass wenige Kontakte - oder gar Isolation - Risikofaktoren für die körperliche und geistige Gesundheit darstellen, also die Situation des alten Menschen insgesamt negativ beeinflussten. Verbesserungen im sozialen Umfeld können u. U. eine Stabilisierung des alten Menschen bewirken. Der Besuchsdienst möchte dieses soziale Netzwerk mit gestalten und stärken. Es können Kleinigkeiten sein, bei denen Unterstützung gebraucht wird, aber den Senioren viel bedeuten, etwa Hilfe beim Telefonieren oder die Begleitung zum sonntäglichen Gottesdienst.
Am zweiten Abend ging es zusammen mit der Referentin Inge Schmidt vom Freiwilligenzentrum Stellwerk in Günzburg um „Motivation und Grenzen im Ehrenamt“. Die Teilnehmer des Abends reflektierten über die eigenen Beweggründe, warum sie eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben wollen: gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, neue Menschen und Situationen kennen lernen oder auch selbst ein Ziel und eine Aufgabe zu haben. Gleichzeitig sind dem Grenzen gesetzt, auch ganz persönliche: das eigene Zeitbudget durch Beruf und Familie oder die eigene Gesundheit. Des Weiteren durch den Besuchten selbst oder die Institution in der sich der Besuchte aufhält.
Schließlich am dritten Abend informierte Helga Eger vom Gerontopsychiatrischen Dienst Nördlingen des Diakonischen Werkes Donau-Ries e. V. über das Thema „Menschen mit Demenz verstehen und begleiten“. Sie veranschaulichte ihre Erklärungen, dass es nicht „die eine Demenz“ gäbe, mit dem Bild eines Obstkorbes. So wie es sehr viele verschiedene Obstsorten gibt, so gibt es auch unzählige unterschiedliche Arten von Demenzen. Alzheimer sei zwar die bekannteste, aber bei weitem nicht die häufigste Form der dementiellen Erkrankungen. Die Referentin versuchte auch die Angst zu nehmen, in dem sie die Teilnehmer der Schulungsreihe aufforderte: „Wer kann uns jetzt mal einen Witz erzählen!?“. Betretenes Schweigen in der Runde. Niemand war in der Lage, auf die Schnelle einen Witz zum Besten zu geben. Die Referentin erklärte anhand dieser Erfahrung, dass nicht jedes „sich nicht erinnern können“ ein Hinweis auf eine beginnende dementielle Erkrankung ist. Im Umgang mit den Betroffenen rät die Expertin, keinen Druck auszuüben: „Das musst Du doch wissen!“, sondern solche Widerstände zu umgehen und z. B. über etwas anderes weiter reden und ablenken.
Der Besuchsdienst möchte mit den Senioren Zeit zu Hause, im Altenheim oder Krankenhaus verbringen. Gottesdienstbesuche, kleine Besorgungen oder Spaziergänge und vor allem Gespräche über Gott und die Welt gehören zu den Tätigkeiten. Gerne werden noch neue Mitarbeitende für den Besuchsdienst aufgenommen. Bei neuen Ehrenamtlichen werden die Wünsche zum Zeitpunkt und Umfang ihres Einsatzes selbstverständlich berücksichtigt. Es besteht auch die Möglichkeit, an regelmäßigen Treffen teilzunehmen, um andere „Besuchsdienstler“ kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Bei Fragen oder Interesse wenden Sie sich an Herrn Pfarrer Schrimpf von der evang. Kirchengemeinde in Höchstädt, Tel: 09074 – 1207 oder an Ingrid Braun, vom Diakonischen Werk im evang.- luth. Dekanatsbezirk Neu-Ulm e. V. in Dillingen: 09071 – 72 64 00. 

------------------------------------------------------------------------ Zurück zum Inhalt

Advent gefeiert

Evang. Kirchengemeinde Dillingen und Diakonie spielen und backen Plätzchen mit Flüchtlings- kindern und Kindern der Gemeinde


Turbulent ging es zu im Dillinger evang. Gemeindehaus, als es am Freitag, 02. Dezember 20156 wieder hieß: „KUBUKINA“. Der „Kunterbunte Kindernachmittag“ wird monatlich von einem Team aus Jugendlichen der Gemeinde und der Religionspädagogin Mareike Kühn angeboten. „So viele waren wir ja schon lange nicht mehr!“, wurden die rund 30 Kinder begrüßt. Die Besonderheit an diesem Tag war, dass auch Kinder aus Dillinger Asylbewerber-  und Flüchtlingsfamilien dabei waren. Sie waren auf besondere Einladung der Sozialarbeiter des Diakonischen Werkes im Evang.-Luth. Dekanatsbezirk Neu-Ulm e. V. gekommen, die diesen Nachmittag zusammen mit der evang. Kirchengemeinde Dillingen gestalteten. Ehrenamtliche Mitarbeiter vom Dillinger Asylhelferkreis und der Diakonie, brachten die Flüchtlingskinder zu der Veranstaltung, bei der gespielt und gebastelt wurde. Als Highlight des Nachmittags durften alle Kinder, tatkräftig unterstützt von den Konfirmanden und Ingrid Braun von der Kirchlichen allgemeinen Sozialarbeit (KASA), auch Teig kneten und leckere Weihnachtsplätzchen backen. Der Dillinger Stadtrat Walter Fuchsluger stattete dem Treiben einen Besuch ab und kostete gleich die noch warmen Plätzchen. Er begrüßte die Aktion als gelungenes Zeichen der Integration. „Das kann doch gleich als jährliches Event etabliert werden“, war gleich sein Vorschlag. Zum Abschluss des Nachmittags wurden die frischen Plätzchen bei einer kleinen Adventsfeier verspeist. Julia Ruf, die Asylsozialarbeiterin der Diakonie, erzählte die Weihnachtsgeschichte kindgerecht und begleitete die Kinder mit ihrer Gitarre beim Weihnachtslieder singen.

------------------------------------------------------------------------ Zurück zum Inhalt

Informieren Sie sich hier über die Stellenangebote der Diakonie Neu-Ulm:
http://www.diakonie-neu-ulm.de/html/stellenangebote.html

------------------------------------------------------------------------ Zurück zum Inhalt

Wenn Ihnen unser Angebot gefällt, dann empfehlen Sie uns bitte weiter.
Möchten Sie unsere Arbeit finanziell unterstützen und uns eine Spende zukommen lassen, so weisen wir gerne auf unser Spendenkonto hin.

Spendenkonto:
Diakonisches Werk Neu-Ulm e.V.
Evangelische Bank eG
IBAN: DE68 5206 0410 0202 2002 28
BIC: GENODEF1EK1


Sie können auch gerne nur für bestimmte Aufgaben oder Personengruppen spenden. Wir garantieren, dass die Umsetzung in Ihrem nahen Umfeld erfolgt, und die Spende wirklich den Empfänger erreicht.

------------------------------------------------------------------------

Haben Sie Anregungen, Kritik oder Fragen? Dann schreiben Sie uns doch bitte an:
info@diakonie-neu-ulm.de
Tel. 0731-70478-0
http://www.diakonie-neu-ulm.de

------------------------------------------------------------------------

Sie können das Abonnement bestellen oder abbestellen unter:
info@diakonie-neu-ulm.de

------------------------------------------------------------------------

IMPRESSUM:
Diakonisches Werk Neu-Ulm e.V.,
Eckstraße 25,
89231 Neu-Ulm,
Tel: 0731-70478-0,
Fax: 0731-70478-66

HAFTUNGSAUSSCHLUSS
Der Diakonie Neu-Ulm- Newsletter ist ein kostenloser Service und geht Ihnen vierteljährlich bzw. zu gegebenem Anlass zu. Die Inhalte externer Links werden von uns sorgfältig geprüft. Wir übernehmen dennoch keine Haftung für die Inhalte der mit oder von unserer Website verlinkten externen Seiten. Für die Inhalte dieser Seiten sind ausschließlich deren Anbieter verantwortlich.

Diakonisches Werk
Neu-Ulm e.V.

Eckstraße 25
89231 Neu-Ulm
fon: 0731-70478-0
fax: 0731-70478-66

verwaltung@diakonie-neu-ulm.de

Spendenkonto:
Evangelische Bank eG
IBAN DE68 5206 0410 0202 2002 28
BIC: GENODEF1EK1


IMPRESSUM  /  DATENSCHUTZERKLÄRUNG  /  SEITENÜBERSICHT