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Ausgabe 01/2017 vom 29.03.2017

Informationen bzgl. Ein- und Austragung aus der Newsletter-Abonnentenliste finden Sie am Ende dieser Ausgabe.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

mit diesem Newsletter informieren wir Sie über aktuelle Neuigkeiten rund um das Diakonische Werk Neu-Ulm e.V. sowie berichten über regionalen und überregionalen soziale und diakonische Themen.
Haben Sie Anregungen, wie wir unseren Internet-Service noch weiter verbessern können? Dann schreiben Sie uns. Ihre Anregungen und Erfahrungsberichte sind uns eine wertvolle Hilfe!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen unseres Newsletters und helfen Sie uns, damit wir weiterhelfen können.

Ihr Diakonie-Team

verwaltung@diakonie-neu-ulm.de
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INHALT

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Ein Bügelservice ab jetzt für Sie in Illertissen

Wer:

Wir, die Tagesstätte des Sozialpsychiatrischen Zentrums in Illertissen bieten ab sofort einen Bügelservice für Privatpersonen an. Die Einnahmen kommen direkt den Besuchern der Tagesstätte zu Gute.

Wie:

Wie funktioniert das? Ganz einfach… Sie kommen ohne Anmeldung einfach vorbei und bringen uns Ihre Wäsche- sobald diese fertig ist rufen wir Sie an!

Was:

Wir bügeln fast alles, was Sie uns bringen… ;-)

 

Wieviel:

T- Shirt, Hosen:
Hemd/Bluse:
Tischdecken oder Bettwäsche:
(je Stück)

1,00€
1,25€
1,25€

Wo:

Sozialpsychiatrisches Zentrum Illertissen - Tagesstätte -
Robert-Koch-Str. 2
89257 Illertissen
Telefon: 0 73 03 / 9 06 65-11

 

E-mail:

spz.illertissen@diakonie-neu-ulm.de
www.diakonie-neu-ulm.de

Wann:

Mo, Di, Do:
Mi:
Fr:

8:30 - 16:00 Uhr
8:30 - 13:00 Uhr
8:30 - 14:30 Uhr

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Projektstart TAFF Mittelschwaben – Therapeutische Angebote für Flüchtlinge des Diakonischen Werkes Bayern e.V.

Am ersten März haben die neuen Mitarbeiterinnen Sashi Singh und Anja Krauß die Kontakt- und Koordinierungsstelle TAFF (Therapeutische Angebote für Flüchtlinge) angetreten. Melanie Pongratz wird das Team am ersten April ergänzen.
Ein Großteil der Flüchtlinge die aus ihrer Heimat vor Krieg und Folter fliehen und zu uns kommen, sind durch die Erlebnisse in ihrem Heimatland als auch auf der Flucht psychisch und physisch beeinträchtigt. Neben sozialrechtlichen Beratungsangeboten benötigen die betroffenen Personen auch eine bedarfsgerechte gesundheitliche Versorgung bezüglich möglicher Traumatisierungen und anderer psychischer Leiden.
Das Projekt TAFF hat sich zum Ziel gesetzt, die therapeutische Versorgung von Flüchtlingen und Asylsuchenden zu verbessern. Dazu soll ein therapeutisches Netzwerk aus PsychotherapeutInnen, ÄrtztInnen, SprachmittlerInnen und Institutionen des Gesundheitswesens aufgebaut werden. Durch spezielle Fortbildungen sollen die Beteiligten auf die Arbeit mit traumatisierten und psychisch erkrankten Flüchtlingen vorbereitet werden.
Unterstützt wird das Projekt von der STIFTUNG WELTEN VERBINDEN. Für die konkrete Umsetzung im Landkreis Neu-Ulm, Dillingen und Günzburg soll an die Erfahrungen aus den Modellstandorten Kempten, Oberallgäu und Oberfranken west angeknüpft werden.

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Sashi Singh

Anja Krauß

Melanie Pongratz

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Einladung zum 1. Gesundheitstag in Neu-Ulm

Am 1. April findet von 11 Uhr bis 18 Uhr der 1. Gesundheitstag in der Glacis-Galerie in Neu-Ulm statt.
Das Diakonische Werk Neu-Ulm e.V. ist mit einem Infostand der Sozialpsychiatrie, Drogenberatung und Suchtberatung vertreten.
Die Drogenberatung Drob Inn  bietet Ihnen eindrucksvoll den Zustand der Beeinträchtigung durch Alkohol mit Hilfe von Rauschbrillen, die verschiedene Promillezustände simulieren, an.
Frau Karola Steiger wird um 12:30 Uhr einen Vortrag zum Thema „Alkohol: Datenlage, Beratung und Behandlung“ auf der dafür vorgesehenen Bühne im Erdgeschoß des Glacis Centers halten.
Frau Christin Krieger (Fachstelle Glückspielsucht) wird eine Aktion mit ausführlicher Information zu diesem Themengebiet veranstalten.
Mitarbeitende  unterschiedlicher Dienste und Einrichtungen stehen während der Veranstaltungszeit für Fragen, weitere Informationen und Gespräche am Stand der Diakonie für Interessierte zur Verfügung.

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Bericht über die Verleihung des Integrationspreises des Landkreises Günzburg

Am 13. Februar 2017 wurde vom Landratsamt Günzburg erstmalig der Integrationspreis verliehen. Dieser Preis würdigt Menschen und Projekte, die sich für die Integration im Landkreis Günzburg einsetzen und ist mit einem Preisgeld von 1500€ dotiert. Die Verleihung fand im Rahmen der Fachveranstaltung „Wie kann Integration gelingen?“ statt. Schirmherr des Preises ist Herr Hubert Hafner, Landrat des Landkreises Günzburg. Organisiert wurde die Veranstaltung von Herrn Meinrad Gackowski, Integrationsbeauftragter des Landkreises Günzburg.

Die Gewinner waren:

  • Meat & Eat, Krumbach (Projekt)
  • P-Seminar „Asyl“, Maria-Ward-Gymnasium Günzburg (Projekt)
  • Marc Hettich (ehrenamtlicher Helfer Krumbach)
  • Hans Kohler (ehrenamtlicher Helfer Thannhausen)
  • Rita Jubt (ehrenamtliche Helferin Deffingen)

Unter den geladenen Gästen befanden sich auch der Landtagsabgeordnete Dr. Hans Reichhardt, der Integrationsbeauftragte der bayrischen Staatsregierung Herr Martin Neumayer, die Asylsozialberatung des Diakonischen Werkes Neu-Ulm e.V. Frau Mailänder, die Integrationsbeauftragte des Landratsamtes Neu-Ulm, Frau Mirjam Schlosser und dem Integrationsbeauftragten der Stadt Krumbach, Herrn Achim Fißl sowie ehrenamtlich Engagierte. Im Anschluss an die Verleihung fand eine Podiumsdiskussion statt bei der die Frage „Integration im ländlichen Raum – wie kann Integration gelingen?“ erörtert wurde. Hier wurden verschiedene Themen wie zum Beispiel mangelnder Wohnraum für die Asylbewerber, die aus den Unterkünften ausziehen müssen, angesprochen. Auch das Thema Jugendliche Flüchtlinge und wie deren Integration gelingen kann wurde angesprochen.
Nach der Podiumsdiskussion klang die Veranstaltung bei Häppchen, Getränken und der Möglichkeit zum freien Austausch langsam aus.

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Start des internationalen Kinderchors!

Wenn du Lust zum Singen hast, dich gerne zur Musik bewegst und Instrumente kennenlernen willst, dann bist du bei uns genau richtig!
Genau diese drei Aspekte stellen Jasmin Mailänder und Julia Ruf (Asylsozialberaterinnen Landkreis Günzburg) im neu gegründeten internationalen Kinderchor in den Mittelpunkt. Kinder aller Nationalitäten im Alter von 6 bis 12 Jahren haben seit dem 07. März 2017 jeden Dienstag für eine Stunde die Möglichkeit, gemeinsam Spaß an Musik und Tanz zu erleben. Ende Mai ist ein Auftritt beim Fest der Kulturen in Leipheim geplant. Hier können die Kinder das Gelernte präsentieren und stehen womöglich zum ersten Mal vor einem Publikum.
(Hier klicken zum Flyer ansehen)

Verfasserinnen: Julia Ruf und Jasmin Mailänder

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Bildungsfahrt zur KZ-Gedenkstätte Dachau

Unter dem Motto „Demokratie sind wir“ im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus lud das Landratsamt Neu-Ulm in Kooperation mit der Diakonie Neu-Ulm, dem Flüchtlingsrat Ulm/ Alb-Donau-Kreis, dem Integrationskreis Bellenberg, dem Afrodeutschen Forum und dem Busunternehmen Baumeister Knese am 19. März 2017 zu einer Bildungsreise in die KZ-Gedenkstätte Dachau ein.

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Um die 100 Personen, bunt zusammengemischt aus Ehrenamtlichen, Hauptamtlichen, Asylbewerbern, EU-Bürgern und Nicht-EU-Migranten fuhren mit 2 Bussen von Neu-Ulm nach Dachau. Nach der Begrüßung durch die Integrationsbeauftragte Frau Schlosser gaben zwei Ehrenamtliche eine kurze und gut verständliche Einführung in die Geschichte des dritten Reichs und des Konzentrationslagers.

In Dachau angekommen, erhielten alle ein tolles Lunchpaket. Damit ausgerüstet, gab es zwei Führungen über das Gelände, manche liehen sich einen Audio-Guide aus. Alle Teilnehmer waren interessiert und zeigten sich betroffen. Parallelen zur Gegenwart und der politischen Situation in den jeweiligen Heimatländern der Flüchtlinge und Migranten kamen zur Sprache und immer wieder die Frage: warum tun Menschen sich so etwas einander an, wie konnte das passieren?
Zum Schluss schauten sich viele noch den Dokumentarfilm an und trafen sich dann zu einer Reflexion. Um 17 Uhr fuhren die Busse wieder nach Neu-Ulm zurück.

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Presseartikel zum 6. Forum des Gemeindepsychiatrischen Verbundes Günzburg / Neu-Ulm am 07.03.2017 im Landratsamt Neu-Ulm

6. Forum des Gemeindepsychiatrischen Verbundes (GPV) Günzburg/Neu-Ulm lockt erneut viele Besucher

Der Gemeindepsychiatrische Verbund Günzburg / Neu-Ulm hat mit seinem Forumsthema „Neue Wege zu einer umfassenden Teilhabe“ erneut den Nerv der Zeit getroffen. Etwa 130 teilnehmende Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens sowie Betroffene und Angehörige nahmen an der gestrigen Veranstaltung im Landratsamt Neu-Ulm teil.

In ihren Grußworten gingen Herr Bezirksrat Pressl, der stellvertretend für Herrn Bezirkstagspräsident Reichert sprach, sowie Herr Landrat Freudenberger auf die aktuelle Situation von psychisch kranken Menschen in der Region ein.

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Beide betonten in ihren Grußworten das breite Angebot, welches in den letzten Jahren für betroffene Menschen entstanden ist. Herr Landrat Freudenberger ging dabei besonders auf die Angebotslandschaft im Landkreis Neu-Ulm ein, welche von der Selbsthilfegruppe, über Tagesstätten für seelische Gesundheit, Beratungsstellen, sozialpsychiatrische Dienste und Ambulant Betreutes Wohnen bis hin zum vollstationären Wohnheim reicht. Herr Bezirksrat Pressl betonte in seiner Ansprache insbesondere die veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen, welche zum 01.01.2017 in Kraft getreten sind.

Hier setzten auch die beiden Fachvorträge an. Marc Nellen, Projektleiter am Bundesministerium für Arbeit und Soziales, stellte die Neuerungen vor, welche das Bundesteilhabegesetz (BTHG) für behinderte Menschen, Angehörige und professionell Handelnde mit sich bringt. Einen Schwerpunkt setzte Herr Nellen dabei auf den Perspektivenwechsel, welchen das Gesetz, ganz im Sinne der UN-Behinderten- rechtskonvention, mit sich bringt. Besonders hervorzuheben ist dabei die personenzentrierte Steuerung der Eingliederungshilfe für und mit den betroffenen Menschen.

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Wie Marc Nellen, so ging auch Klaus Klügl vom MDK Bayern in seinem Vortrag auf gesetzliche Neuerungen ein. Er erläuterte in seinem Vortrag die aktuellen Veränderungen durch das Pflegestärkungsgesetz, welches nicht nur den Pflegebedürftigkeitsbegriff neu definiert, sondern mit den sog. Pflegegraden die bekannten Pflegestufen abgelöst hat. 

Im Anschluss an die Impulsreferate diskutierten die Teilnehmer angeregt über Zukunftsperspektiven und die Umsetzung der aktuellen Gesetzesänderungen.

Diese Diskussion soll in den kommenden Monaten in den Gremien des Gemeindepsychiatrischen Verbundes fortgesetzt werden. Abschließend bedankte sich die Vorsitzende des Gemeindepsychiatrischen Verbundes, Corinna Deininger, bei allen Referenten, den Teilnehmern und dem Vorbereitungsteam für eine gelungene Veranstaltung. 

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Die Fachvorträge der Referenten stehen voraussichtlich ab Mitte März unter
www.bezirk-schwaben.de zum Download bereit. 

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Hartz IV: Tipps und Aktuelles

Sind Sie  ALG II oder Hartz IV Empfänger? Möchten Sie ihren Bescheid besser verstehen? Wissen welche Kosten vom Landratsamt übernommen werden? Und über die aktuellen Gesetzesänderungen Bescheid wissen?
Die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA) vom Diakonischen Werk Neu-Ulm e. V. und die Gruppe ALG III – Arbeit, Leben, Glaube – drei, die zusammen gehören“ Lauingen bzw. die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Burgau möchten Sie dabei unterstützen, sich besser zurechtzufinden. Wir laden Sie recht herzlich zu unser Veranstaltung „Hartz VI: Tipps und Aktuelles“  mit einem Imbiss und anschließendem Austausch ein.
Sie sind ebenfalls herzlich eingeladen, wenn Sie sich ohne eigene aktuelle Betroffenheit informieren möchten, z.B. weil sie Betroffene im Bekannten-, Verwandten- oder Freundeskreis kennen oder einfach weil sie sozialpolitisch interessiert sind.
Die Veranstaltung findet an folgenden Terminen statt:

  1. Donnerstag, 18. Mai 2017 um 19 Uhr
    in der „Diakonie in der Gartenstrasse“, Gartenstr. 20, 89231 Neu-Ulm
     
  2. Dienstag, 23. Mai 2017 um 19 Uhr
    im Evang. Gemeindehaus Lauingen, Hühlenstr. 3, 89415 Lauingen
     
  3. Dienstag, 30. Mai 2017 um 18.30 Uhr
    im Evang. Luth. Pfarramt Burgau, Landrichter-von-Brück-Str. 2, 89331 Burgau

Anmeldungen sind wünschenswert und können gerne telefonisch oder per Email erfolgen bei

Heike Wiedenmayer (KASA NU und Burgau) Telefon: 0176 / 45 55 20 89,
Email: h.wiedenmayer@diakonie-neu-ulm.de oder bei

Ingrid Braun (KASA Dillingen) Telefon: 0176/ 45 54 56 83,
Email: kasa-dillingen@diakonie-neu-ulm.de

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Jeder bringt etwas mit nach Deutschland.

„Mike lässt sich nicht unterkriegen“.

Er ist einer von vielen Asylsuchenden in der Flüchtlingsunterkunft. Aber auch er ist ein ganz besonderer Mensch. Vor seiner Zimmertür hat er einen Fußabstreicher mit der Aufschrift „Welcome!“ Mike kommt aus Nigeria. Und tritt man in sein Zimmer, dass er sich mit einem anderen Nigerianer teilt, merkt man, hier lebt „ein Mensch“. Sein Flüchtlingszimmer auf Zeit wirkt wie ein Wohnzimmer und es ist sogar aufgeräumt. Mike hat es sich gemütlich gemacht. Ja, er wohnt hier. Er lebt hier sein Mensch sein. Teppichboden, vergoldete Bilderahmen vom Flohmarkt, etliche Fotos. Auf einem Foto sieht man ihn und seinen Vater, den Vater erst blickend, in afrikanischen Gewand gekleidet. Mike, der Weltenwanderer, bewahrt auf, wo er herkommt. Dazu etliche kleine Wohnaccessoires, die man gerne als Kitsch abtun würde. Aber für Mike machen sie das Leben schön, Porzellanfiguren und ein großes Kinderschaukelpferd. Alle Figuren haben unterschiedliche Sonnenbrillen auf. Der Afrikaner liebt die Sonnenbrillen. Und er hört gerne Musik. Eine kleine Musikanlage mit Lichtorgel und ein Disco-Lichtspiel gehören auch zu seiner Einrichtung. Oft macht er für sich allein Party. Oft zum Leidwesen seiner Zimmernachbarn. Aber sie schätzen ihn.

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Mike Ogida mit Kruzifix

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Mike Ogida mit Bild seines Vaters

Er ist friedlich. Sie sagen, Mike ist spirituell. Und tatsächlich liegt auch in seinem Zimmer auf einem Nachtkästchen unter einem Kruzifix die „Holy Bibel“. Mike ist Christ und er zeigt das deutlich. Wenn er sein Zimmer auf gestylt und herausgeputzt in der schwarzen Lederjacke, dem Schlapphut und der Sonnenbrille verlässt, hat er ein für unsere Verhältnisse überdimensioniertes Kruzifix um den Hals hängen. Vielleicht schützt es ihn.

Ich finde, Mike bringt Liebe und Zuverlässigkeit mit nach Deutschland. Ich habe für ihn Kontakt zu einem Spargelverkäufer aufgenommen. Vielleicht bekommt Mike den Job. Ich wünsche es ihm.

Daniel Sperl

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Hungersnot in Ostafrika
Spendenaufruf von
Diakonie Katastrophenhilfe und Mission EineWelt

Nürnberg/Neuendettelsau,  März  2017.  Vielen  Regionen  Ostafrikas  sind  von  einer  Hungersnot bedroht. In unserem Partnerland Kenia, im Südsudan, in Somalia sowie in Äthiopien sind über 15 Millionen Menschen wegen der Dürre auf Hilfe angewiesen.  Die  Hilfsorganisationen  der Kirchen  trafen  sich  an  runden  Tisch,  um Hilfsstrategien  auszuarbeiten.  Mission EineWelt, die bayerische Landeskirche und die Diakonie  Bayern  werden  sich  an  den Hilfsprogrammen beteiligen.

„Wir  müssen  die  Situation  sehr  ernst  nehmen, denn  wir  riskieren  nicht  nur  das  Leben  von hunderttausenden Menschen im Osten Afrikas, sondern  auch  die  sehr  fragile  politische Situation“,  sagt  Martin  Keßler,  Leiter  der Diakonie  Katastrophenhilfe.  Pfr.  Reinhard Hansen, Afrikareferent   von Mission EineWelt, bestätigt: „Diese Situation ist äußerst bedrohlich. Wir wollen im Rahmen des ACT-Appeals die Menschen in unserem Partnerland Kenia und in der Region unterstützen. Sie rechnen mit unserer Solidarität.“

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Die  seit  mehreren  Jahren  anhaltende  Dürreperiode  führt  in  weiten  Regionen  Ostafrikas  zu  einer Verschärfung  der  Situation.  Betroffen  sind  insbesondere  der  Südsudan,  große  Teile  Kenias,  der Südosten Äthiopiens und Somalia. So sind zum Beispiel in Somalia bereits 6,2 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen – mehr als die Hälfte der Gesamtbevölkerung. Im Sudan benötigen über fünf Millionen Menschen dringend Hilfe, in Kenia 2,7 Millionen. Besonders Kinder sind Opfer der  Not;  eine  Millionen  werden  im  Südsudan  als  akut  unterernährt  geschätzt  und  etwa  185.000 Kinder leiden in Somalia an schwerer Mangelernährung.  Die Prognosen für die nächste Regenzeit sind schlecht. Die Situation wird sich im Frühsommer weiter dramatisch verschärfen.
 
Die Organisationen vor Ort sind Partner von Mission EineWelt, wie der National Christian Council of Kenia oder der Church World Service des Ökumenischen Rates. Die Diakonie kooperiert mit Partnern
von Brot für die Welt, dem Lutherischen Weltbund und der Anglikanischen Kirche.  
 
Wichtig  ist  es  nun,  Mittel  bereitzustellen  und  die  Hilfe  zügig  und  gut  zu  koordinieren.  Die  beiden Organisationen rufen deshalb gemeinsam zu Spenden auf:

Mission EineWelt 
Stichwort: Dürre Ostafrika
IBAN: DE12 5206 0410 0001 0111 11
BIC: GENODEF1EK1 Evangelische Bank
oder online: http://www.mission-einewelt.de

Diakonisches Werk Bayern
Stichwort:   Afrika Hungerhilfe
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1 Evangelische Bank 
oder online : http://www.diakonie-bayern.de 

 

 

Weitere Informationen:

 

 

 

Mission EineWelt, Diakon Claus Heim,
africa@mission-einewelt.de
Tel: 09874 / 9- 1301  

Diakonie Katastrophenhilfe, Fritz Blanz 
blanz@diakonie-bayern.de 
Tel.: 0911 / 935 44 44

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Rückblick „Diakonie-Herberge“ am Heiligen Abend 2016

herberge2016-01Zur 14. „Diakonie Herberge“ des Diakonischen Werks Neu-Ulm e.V. am Heiligen Abend kamen über 300 Menschen in den Barfüßer, darunter ca. 50 Kinder und Jugendliche. Eingeladen waren Menschen, die den Abend alleine hätten verbringen müssen, psychisch krank oder von Armut betroffen sind. Es war, wie inzwischen schon Tradition, eine äußerst friedliche und gemütliche Stimmung.

Begrüßt wurde wie gewohnt mit Plätzchen und einem alkoholfreiem Punsch. Rund 30 Ehrenamtliche servierten ein Rindergulasch mit Spätzle und Kartoffelsalat. Danach hielt Dekanin Gabriele Burmann die Weihnachtsandacht zuerst im Saal und später ein zweites Mal im angrenzenden Gastraum. Sie segnete alle. Beide Andachten wurden umrahmt mit gemeinsamem Singen von Weihnachtsliedern.

herberge2016-02Gespräche in einer sehr angenehmen Atmosphäre trugen ebenso zu einer rundum gelungenen Herberge bei. Den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen wurde während des Abends mit Spiel-, Bastel- und Malangeboten in der Betreuungsecke eine Beschäftigung angeboten.

Zum Abschied erhielt jeder Gast eine gut gefüllte Weihnachtstüte. Diese war mit allerlei Nützlichem, wie Hygieneartikeln, Wurst, Brot, Obst, Süßigkeiten und Eintrittskarten für das Neu-Ulmer Hallenbad, gefüllt. Die Kinder- und Jugendlichentüten waren mit Spielsachen, Büchern, Kinogutscheinen und Hygieneartikeln ebenfalls reichlich bestückt.

herberge2016-03Ohne die rund 30 Ehrenamtlichen und zahlreichen Sponsoren wäre die Durchführung der „Diakonie Herberge“ nicht möglich gewesen. Wir bedanken uns sehr bei allen Freiwilligen, die für die Herberge aktiv waren und direkt am Heiligen Abend ihre Zeit und ihr Engagement verschenkt haben. Auch den Ersthelfern des Bayerischen Roten Kreuzes für ihren ehrenamtlichen Einsatz herzlichen Dank. Ein großer Dank auch an Ebbo Riedmüller mit Team für deren Einsatz, Bereitstellung des Barfüßers und das Essen. Ein besonderer Dank geht zudem an alle Sponsoren (Firmen, Privatpersonen und Vereine), die unsere Herberge mit Sach- und Geldspenden unterstützt haben sowie an die freiwilligen Kuchenbäckerinnen.

herberge2016-04Folgende Sponsoren können genannt werden (Alphabetische Reihenfolge): Aliud Pharma GmbH, Bäckerei Honold, Barfüßer - das kleine Brauhaus GmbH, Bayerisches Rotes Kreuz, Buck‘s Höflesbeck, Carl Künkele zur SchapfenMühle GmbH & Co. KG, Dietrich Theater Sailer GbR, EBL GmbH, Evangelischer Gemeindeverein Pfuhl, Gastro-Menü GmbH, Hugendubel - Die Welt der Bücher, Kabuco Brenner, Kirsamers Backstube, MitarbeiterInnen / Frauenprojektteam der ratiopharm Gruppe, Metzgerei Gerhard Brenner Dornstadt, Metzgerei Geydan-Gnamm, Müller Ltd. & Co. KG, Recordati Pharma GmbH, Sparkasse Neu-Ulm, Stadt Neu-Ulm, UHU GmbH & Co. KG sowie weitere Privatpersonen und Unternehmen.

Zeitungsartikel in der Neu-Ulmer Zeitung (Hier klicken zum lesen)

Zeitungsartikel in der Südwest Presse (Hier klicken zum lesen)

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Armutsbekämpfung ist Aufgabe der Politik, nicht der Tafeln

Nürnberg, 16.12.2016 Der UN-Sozialpakt wird heute 50 Jahre alt. Die kirchlich-gewerkschaftliche Initiative „Rechte statt Reste!“ verurteilt Verstöße gegen die sozialen Menschenrechte in Deutschland.

Heute vor genau 50 Jahren, am 16. Dezember 1966, verabschiedeten die Vereinten Nationen den Sozialpakt. Durch ihn wurden soziale Menschenrechte wie das Recht auf ausreichende Nahrung, Bekleidung und Unterbringung international verbindlich. Diese Rechtsgarantie wird jedoch in Deutschland nicht mehr voll eingelöst. Millionen Menschen in unserem reichen Land benötigen die regelmäßige Unterstützung von Lebensmitteltafeln, Suppenküchen, Kleiderkammern oder anderen Hilfseinrichtungen.

Die bayerische Initiative Rechte statt Reste! – ein Zusammenschluss von kirchlichen und gewerkschaftlichen Organisationen – kritisiert, dass der Staat seinen Bürgern seit Jahren eine seriöse Berechnung der sozialen Grundsicherung schuldig bleibt. Weil er das Existenzminimum nur noch mangelhaft absichert, muss eine wachsende Zahl von Geringverdienern, Arbeitslosen, Alleinerziehenden, kinderreichen Familien und älteren Menschen von den Resten der Wohlstandsgesellschaft leben. Wie ein aktuelles wissenschaftliches Gutachten zeigt (Diakonie 28.11.2016), müsste der Hartz IV-Regelsatz im kommenden Jahr nicht bloß wie geplant auf 409 Euro, sondern vielmehr auf 560 Euro erhöht werden, um den Mindestanspruch eines jeden Menschen auf ein menschenwürdiges Auskommen zu gewährleisten.

Nach Überzeugung der Initiative Rechte statt Reste! darf die Politik nicht weiter tatenlos zusehen, wie die Warteschlangen bei den Tafeln länger werden. Die direkte solidarische Hilfe von Mensch zu Mensch ist ein hohes gesellschaftliches Gut. Doch Tafeln und andere Existenzhilfen können Armut bestenfalls lindern, nie verhindern. Politik und Staat stehen selbst in der Verantwortung, die Grundsicherung wieder armutsfest zu machen.

Zu Initiative „Rechte statt Reste!“ haben sich unter anderem ver.di, die Diakonie in Bayern, der bayerische Landescaritasverband sowie der kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (kda) zusammengeschlossen. Für weitere Informationen zur Initiative und zur heutigen Veranstaltung steht Ihnen Philip Büttner, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, 089 530737 33 bzw. 0176 81133690 zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Wagner

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Kinderarmut, Pflegestärkungsgesetz, Flüchtlingspolitik: Jahrespressekonferenz der Diakonie Bayern

Nürnberg, 6. Februar 2017 Gleich mehrere sozialpolitische „Brocken“ hat die Diakonie in Bayern heute auf ihrer Jahrespressekonferenz thematisiert. Im Mittelpunkt standen die Kinderarmut, die trotz guter Konjunkturdaten zunimmt, die Schwierigkeiten bei der Umsetzung des neuen Pflegestärkungsgesetzes sowie die Aberkennung von Ausbildungserlaubnissen für junge Flüchtlinge.

Über 1.7 Millionen Kinder waren laut Eurostat im Jahr 2015 von Armut betroffen – ein Anstieg um knapp 200.000 im Vergleich zum Jahr 2006. Darunter sind laut Sozialbericht der Bayerischen Staatsregierung auch über 140.000 Kinder aus dem Freistaat. „Wenn bei guter Gesamtentwicklung die Kinderarmut trotzdem steigt, dann ist etwas faul im Staate Deutschland“, so der Präsident der bayerischen Diakonie, Michael Bammessel, heute vor der Presse. Ihm zufolge leistet die Solidargemeinschaft zwar sehr viel für Kinder. Allerdings, so Bammessel, sei die Höhe der finanziellen Förderung jeweils abhängig von der Erwerbssituation der Eltern und damit auffallend ungleich. „Es darf nicht sein, dass Kinder von Wohlhabenden stärker gefördert werden als die von Geringverdienern.“ So werde etwa das Kindergeld mit der Grundsicherungsleistung verrechnet, so dass Kindergelderhöhungen an in Armut lebenden Kindern und Jugendlichen vorbeigehen.

Bammessel forderte darum erneut eine Anpassung der Grundsicherung für Kinder: „Für die Bildung ist in der Bedarfsberechnung 2017 ein monatlicher Betrag von 1,40 Euro vorgesehen. Dafür kann man gerade einmal einen Bleistift kaufen“, so Bammessel. Weiterhin müssten die Zugänge zu den Förderungsleistungen erleichtert werden. „Nur 40 Prozent alle Berechtigten nehmen das Bildungs- und Teilhabepaket überhaupt in Anspruch. Für den überwiegenden Teil der Betroffenen sind die Vorschriften offensichtlich zu kompliziert.“ Auf lange Sicht, so Bammessel, müsse eine eigenständige Kindergrundsicherung eingeführt werden. „Die bisherigen Leistungen werden darin zusammengefasst, und jedes Kind hätte dann einen Anspruch in Höhe von 585 Euro. Die tatsächliche Auszahlungshöhe hängt letztlich vom Einkommen der Eltern ab.“ Dass so viele Kinder in Deutschland in Armut aufwüchsen, dürfe die Gesellschaft jedenfalls nicht ruhen lassen, so Bammessel.

Bessere Ausbildungschancen für junge Flüchtlinge fordert die bayerische Diakonie vom Bayerischen Staatsministerium des Innern. „In Dutzende von Fällen müssen junge Flüchtlinge ihre begonnene Ausbildung abbrechen, weil das Bayerische Innenministerium das Integrationsgesetz zu rigide auslegt“, so das zuständige Vorstandmitglied Dr. Tobias Mähner. Im Herbst war ein entsprechender Vollzugshinweis des Ministeriums an die Ausländerbehörden ergangen. In der Folge mussten viele geduldete Flüchtlinge ihre Ausbildung wieder abbrechen, obwohl ihnen nach dem Integrationsgesetz aus dem Sommer 2016 ein Anspruch auf einen gesicherten Aufenthalt zusteht, wenn sie einen entsprechenden Ausbildungsplatz nachweisen können. Ausgenommen sind jene Flüchtlinge, bei denen bereits Maßnahmen zur Aufenthaltsbeendigung – also zur Abschiebung – ergriffen wurden. „Bei einigen Ausländerbehörden gilt schon die Aufforderung, einen Pass zu beantragen, als eine solche Maßnahme.“ Damit würden, so Mähner, die Bemühungen von Lehrer/-innen, Betrieben und Ehrenamtlichen konterkariert. Mähner: „Das viele Geld, das in die Integrationsbemühungen investiert wurde, wird durch diese Abschiebepolitik in den Sand gesetzt.“

Deutliche Anlaufschwierigkeiten sieht Bayerns zweigrößter Wohlfahrtsverband schließlich bei der Umsetzung des neuen Pflegestärkungsgesetzes (PSG II). Wie Sandra Schuhmann, seit 1. Januar 2017 neu im Vorstand der Diakonie, feststellte: „Bei der Einstufung von Pflegebedürftigen in die neuen Pflegegrade sind Fehler gemacht worden. Nun haben unsere Einrichtungen rechnerisch einen Personalüberhang, der nicht finanziert werden kann. Andere Bewohner/-innen müssen mehr zahlen als vorher, obwohl ihnen ein Besitzstand aus der Zeit vor dem PSGII zugesichert worden war.“

Zudem seien die Kosten, die mit der Einführung der neuen Regelungen insbesondere im ambulanten Bereich verbunden sind, nicht refinanziert. „Die Schulung unserer Mitarbeitenden, die Beratung von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen – all das geht zu Lasten der Träger.“

Reibungsverluste seien bei der Umsetzung einer Gesetzesreform zwar nachvollziehbar. Dennoch forderte Schuhmann insbesondere von den Kassen, dass die Anlaufschwierigkeiten bei der Umsetzung schnellstmöglich beseitigt werden sollten.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zu Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Wagner
Pressesprecher

PS: Die vollständige Aufzeichnung der Pressekonferenz finden Sie übrigens hier:
https://www.facebook.com/DiakonieBayern/

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Ein Wochenende im Mai feiern

 

Die wichtigsten Informationen zum Festwochenende

2017 blickt die Welt auf Wittenberg. Natürlich ist die Reformation eine weltweite Entwicklung und sie hat mehr Mütter und Väter als allein Martin Luther. Aber dennoch ist uns der überlieferte Thesenanschlag vor 500 Jahren zum reformatorischen Urknall geworden, und von der Stadt an der Elbe geht eine besondere Faszination aus. Lassen Sie die Chance nicht ungenutzt, im Jubiläumsjahr die Lutherstadt zu erleben! Nehmen Sie teil am 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin und erleben Sie dann die Nacht der Lichter mit den Brüdern von Taizé am Samstagabend und den großen Festgottesdienst am Sonntag auf den Elbwiesen in Wittenberg. Oder kommen Sie in die Städte Mitteldeutschlands und feiern Sie die Kirchentage auf dem Weg, der am Sonntag ebenfalls nach Wittenberg führt, wo wir alle zusammen zu einer großen Gottesdienstgemeinde werden. Und bleiben Sie danach weiter eine Gemeinschaft, beim Picknick auf der Elbwiese und beim Konzert zum Abschluss! 2017 wird in Wittenberg Geschichte erlebbar und Geschichte gemacht. Seien Sie dabei!

Christina Aus der Au
Präsidentin des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentages
Berlin - Wittenberg und der Kirchentage auf dem Weg

Laden Sie alle Informationen aus dieser Mail als PDF herunter.

 

Wir feiern alle miteinander

 

Das Festwochenende zum Reformationsjubiläum

Tausende Bläserinnen und Bläser rufen auf zum evangelischen Open- Air-Gottesdienst - auf der 40 Hektar großen Festwiese vor den Toren Wittenbergs. Wir feiern mit Menschen aus aller Welt 500 Jahre Reformation. Eine Chance, Gesicht zu zeigen: Wir sind viele und wir feiern! Wir sprechen hinein in unsere Gesellschaft - international, bunt, vielsprachig, hoffnungsvoll. Wir bekennen unseren Glauben. Und wir zeigen: Gott ist bei uns! Er verändert uns und unsere Welt. "Von Angesicht zu Angesicht" ist der Festgottesdienst mit biblischem Thema überschrieben.

Einmalig, sich dieser großen Gemeinschaft im Abendmahl zu vergewissern: Mehrere tausend Menschen werden an der Abendmahlsausteilung beteiligt sein. Hunderte sorgen dafür, dass dieses Abendmahl feierlich ist und Raum gibt, sich auf das zu besinnen, worauf unser Glaube gründet. Die Evangelische Kirche in Deutschland und der Deutsche Evangelische Kirchentag laden gemeinsam mit r2017 zum Feiern ein.

Eingebettet ist der Festgottesdienst in ein Wochenende, das am Samstagabend mit der "Nacht der Lichter" beginnt. Gemeinsam erleben wir am Sonntag dann den Sonnenaufgang und stimmen uns auf den Gottesdienst ein, während viele vom Kirchentag und den Kirchentagen auf dem Weg ankommen. Nach dem Gottesdienst und den Grußworten genießen wir gemeinsam die Gemeinschaft auf der Wiese bei einem Picknick und einem Konzert. Die Erinnerung an diesen Tag nehmen wir mit nach Hause. Sie wird bleiben und uns stärken.

 

Programmübersicht

 

Samstag, 27. Mai 2017

  • ab 21:00 Uhr "Nacht der Lichter" - Gebete und Gesänge unter freiem Himmel mit Frère Alois, Prior, und Brüder von der Communauté Taizé, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und Schwestern vom Heiligen Andreas und Jugendliche aus Ameugny/Frankreich
  • anschließend Übernachtung unter freiem Himmel

Sonntag, 28. Mai 2017

  • 04.30 Uhr Sonnenaufgangsandacht
  • 10.00 Uhr Einstimmung mit Interviews und Musik
  • 12.00 Uhr Festgottesdienst mit Abendmahl - mit Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischöfin Ilse Junkermann, Bischof Dr. Markus Dröge und Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au. Musik von den Bläserchören des Kirchentages in Berlin und der Kirchentage auf dem Weg sowie Gospel aus Wildeshausen
  • 13.30 Uhr Grußworte
  • 14.00 Uhr Nachklang
  • 14.30 Uhr Reformationspicknick - Unter dem Motto Seele, Leib und Sinne lädt das Reformationspicknick ein. In großer Runde schmausen und genießen wir. Essen und Trinken wird da sein, und die Gemeinden laden uns ein zu Spezialitäten. Kunst und Kultur bereichern das Fest. Spontanität und Leichtigkeit, Lebenslust und Vergnügen strahlt dieser Tag aus und verbindet uns im Zeichen der Reformation im Jahr 2017.
  • 16.30 bis 19:00 Uhr Konzert Live 17 mit Judy Bailey, Bell Book + Candle, Konstantin Wecker und CITY

 

Die Festwiese

 

Festwochenende_Plan_klein

Klicken Sie auf die Karte, um Sie zu vergrößern.

Die wichtigsten Hinweise und Informationen zum Wochenende auf der Festwiese, von Abendmahl bis Zugänge, Gepäckaufbewahrung bis Sicherheit finden Sie im Booklet zum Festwochenende ab Seite 8.

 

Anreise für alle

 

Wenn Sie zum Festwochenende kommen, dann melden Sie sich vorher bitte kostenfrei an unter r2017.org/festwochenende/ um die Planungen und Vorbereitungen zu unterstützen. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, wie Sie an- und abreisen.
Mit der Bahn

Wer auf Schienen zum Festwochenende reisen möchte, bekommt ein besonderes Angebot: Die Deutsche Bahn bietet zum Festwochenende am 27. und 28. Mai sieben Shuttlelinien ab Berlin und den Kirchentage-auf-dem-Weg-Städten an.

Durch einen Sonderfahrplan werden etwa 100 000 Menschen nach Lutherstadt Wittenberg und wieder zurückgebracht. Am Sonntag, den 28. Mai halten keine Regel- züge in Lutherstadt Wittenberg.

Auf dem Buchungsportal der Deutschen Bahn buchen alle, die mit dem Zug anreisen, ihre Fahrkarte. Die online gebuchten Fahrkarten sind zuggebunden. So soll eine gleichmäßige Auslastung der vorhandenen Kapazitäten in den Zügen erreicht werden.

Weitere Informationen zur Anreise mit der Bahn finden Sie im Booklet zum Festwochenende auf den Seiten 20 und 21

Mit Reisebussen

Für Busreisegruppen gibt es in Lutherstadt Wittenberg genügend Parkplätze, um die Festwiese erreichen zu können. Von einigen Parkplätzen können die Teilnehmenden zu Fuß zur Festwiese gelangen, von anderen sind Busshuttleverbindungen eingerichtet.

Weil Sie bei Ihrer Anmeldung angeben, von wo der Bus anreist und wohin er nach der Veranstaltung weiterfährt, werden die Parkplätze so zugewiesen, dass An- und Abfahrt möglichst flüssig laufen. Mit der Anmeldung wird die Parkgebühr je Reisebus in Höhe von 20 Euro in Rechnung gestellt.

Weitere Informationen zur Anreise mit Reisebussen finden Sie im Booklet zum Festwochenende auf den Seiten 22 und 23

Mit PKW, Zelt, Wohnmobil und Motorrad

Für Anreisende mit einem PKW gibt es in Lutherstadt Wittenberg nur eine begrenzte Zahl Parkplätze, um die Festwiese zu erreichen. Von dort sind Busshuttle-Verbindungen eingerichtet. Der zentrale PKW-Parkplatz befindet sich in der "Stadt aus Eisen, Ferropolis", von wo ein Busshuttle in 30 Minuten Besucher zur Festwiese bringt. Diese Busshuttle-Linie verkehrt bereits am Samstagnachmittag ab 16.00 Uhr zur "Nacht der Lichter". Für einen Parkplatz wird vor Ort eine Gebühr von 10 Euro erhoben. Darin enthalten ist auch die Nutzung des Busshuttleverkehrs.

Camper und alle, die mit Wohnmobil und Motorrad anreisen oder zelten wollen, machen Station auf dem Campingplatz in Ferropolis. Dieser ist vom 25. bis zum 30. Mai geöffnet. Von dort kann man die Kirchentage auf dem Weg, die Weltausstellung Reformation und den Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin besuchen. Anmeldungen sind nur online auf der Ferropolis-Website oder telefonisch unter 0349 5335125 möglich. Camper können am Samstag und Sonntag bequem den Busshuttle zur Festwiese und zurück nutzen.

Weitere Informationen zur Anreise mit Reisebussen finden Sie im Booklet zum Festwochenende auf den Seiten 24 und 25

Mit dem Fahrrad

Für alle, die mit dem Fahrrad kommen, gibt es vier Möglichkeiten, ihr Zweirad in komfortabler Fußwegentfernung abzustellen: nördlich der Elbe bei der Pontonbrücke und beim Parkplatz Kuhlache, südlich der Elbe in Pratau und in Kienberge.

Auf Straßen und Wegen mit dichtem Fußgängerverkehr darf nicht mit dem Rad gefahren werden. Eine Überquerung der Elbe ist an diesem Tag nicht möglich. Der Elberadweg wird an diesem Tag umgeleitet.

 

Haben Sie noch Fragen?

 

Die Informationen in dieser E-Mail stammen aus dem Booklet "Von Angesicht zu Angesicht" zum Festwochenende. Sie können es auf den Seiten von r2017 kostenlos herunterladen.

Bei weiteren Fragen zum Festwochenende steht Ihnen der Teilnehmendenservice von r2017 jederzeit per E-Mail oder telefonisch zur Verfügung: info@r2017.org oder 03491 6434-700

 

Jetzt anmelden für den #Reformationssommer

 

Am meisten Spaß macht das Festwochenende, wenn Sie zuvor auf dem Kirchentag in Berlin und Wittenberg oder auf einem der Kirchentage auf dem Weg in Mitteldeutschland waren. Bringen Sie Ihre Freunde mit und genießen Sie das vielfältige Programm.
Zur Anmeldung für den Kirchentag in Berlin
Zur Anmeldung für die Kirchentage auf dem Weg in Mitteldeutschland

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21. März 2017
Hier ist das Programm
Dialog als Grundhaltung

Programm

Das Programm des Kirchentages steht unter der Leitidee "Dialog als Grundhaltung". Schwerpunktthemen sind gesellschaftlicher Zusammenhalt, Dialog in Europa zwischen Religionen, Konfessionen und Nationen sowie Reformation und ihre internationale Ausstrahlung. Christina Aus der Au und Ellen Überschär haben heute in Berlin mit Bischof Markus Dröge das 576 Seiten starke Programmheft vorgestellt.

Auch Sie können sich jetzt ins Programm einlesen - in unserer Programmdatenbank und der Programmübersicht. Viel Spaß beim Schmökern!

MELDUNGEN

Das Programm (und mehr) als App!

Die entspannteste Art, das Kirchentagsprogramm immer bei sich zu haben ist die Kirchentags-App für iOS und Android. Alle Veranstaltungen, verknüpft mit der Karten-App Ihres Smartphones, aktuelle Nachrichten im Überblick und die wichtigsten Hinweise von A bis Z. Ganz neu: Bei vielen Veranstaltungen auf der Messe zeigt eine Ampel Ihnen rechtzeitig an, ob noch Plätze im Saal frei sind.

Über Ihr "Mein Kirchentag"-Konto können Sie Ihr persönliches Programm komfortabel zwischen App und Website synchronisieren. Einfach zu Hause bequem am PC die Wunschveranstaltungen als Favoriten markieren und mit der App immer Bescheid wissen, was als nächstes kommt.

Download im Apple App Store | Download im Google Play Store

Dimensionen der Losung

Im Kirchentagsorange leuchtet der Glockenturm der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche seit dem 17. März. Auf drei seiner sechs Seiten sind die Worte der Losung des Kirchentages, "Du siehst mich" (1. Mose 16,13), in unterschiedlichen Reihenfolgen zu lesen. Die anderen Seiten des sechseckigen Turms sind mit Wort-Assoziationen bedeckt. Die aus 2.400 Quadratmeter oranger Plane bestehende Installation ist ein gemeinsames Projekt des Kirchentages mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und dem Hamburger Gestalter Philip Wilson.

Was Überraschendes dahinter steckt, erklärt unser Interview

GESUCHT HELFERINNEN UND HELFER

Helfen im Jahr 2017 bedeutet, zwischen acht Einsatzorten auswählen zu können und beim großen Festwochenende in Wittenberg dabei zu sein. Für fünf spannende Tage im Mai suchen Kirchentag und Reformationsjubiläum noch Menschen, die mit anpacken!

Mehr Informationen und Anmeldung unter helfen2017.de

KIRCHENTAGSSHOP

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Gewinnspiel zum Frühlingsanfang. Wir haben einige unserer Produktbilder mit Blüten verziert. Aber wieviele? Schicken Sie uns die richtige Zahl und gewinnen Sie eine unserer cleveren Sweatjacken.

Jetzt stöbern und gewinnen

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Wir sind die Zukunft! Diakonie Bayern sammelt für die Kinder- und Jugendhilfe

Nürnberg/München 22.03.2017 Mit einem gemeinsamen Besuch eines  Ausbildungsbetriebes für Jugendliche haben der Präsident der Diakonie Bayern, Michael Bammessel, sowie Bayerns Sozialministerin Emilia Müller auf die Frühjahrssammlung der bayerischen Diakonie aufmerksam gemacht. „Die Wirtschaftslage ist gut – aber leider profitieren nicht alle Jugendlichen davon“, so Bammessel anschließend vor der Presse. Das läge jedoch nicht am mangelnden Angebot, vielmehr bräuchte eine steigende Zahl von Jugendlichen zusätzliche Unterstützung - etwa die der Diakonie. Die Frühjahrssammlung 2017 beginnt am 27. März und dauert bis zum 2. April.

Beim traditionellen Rollentausch von Diakoniepräsident und Sozialministerin anlässlich der Sammlungseröffnung arbeiteten Bammessel und Müller in der Ausbildungsdruckerei der „Jungen Arbeit“  mit, einem Angebot der berufsbezogenen Jugendhilfe.

Bammessel betonte anschließend, es mangele nicht an den geeigneten  Ausbildungsplätzen. Vielmehr benötige ein Teil der jungen Menschen individuelle und vor allem passgenaue Unterstützung jenseits standardisierter Maßnahmen. „Wenn wir nicht wollen, dass tausende Jugendliche ohne Berufsausbildung in ihr Erwachsenenleben starten, brauchen wir Angebote wie die berufsbezogene Jugendhilfe.“ Etwa, weil belastende Faktoren wie Drogen oder Suchterfahrungen die Ausbildung gefährdeten, oder weil absehbar sei, dass ohne entsprechende Unterstützung eine Ausbildung überhaupt nicht möglich sei.

Bammessel: „Hier werden jungen Migrantinnen und Migranten Sprachkenntnisse vermittelt, aber auch Jugendlichen aus einem deutschen Elternhaus sogenannte Sekundärtugenden wie Pünktlichkeit und Verlässlichkeit, die – aus den unterschiedlichsten Gründen – im Elternhaus nicht gelernt wurden.“ Vermittelt werden die Jugendlichen in der Regel von Institutionen wie dem Jugendamt, der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter, die erkennen, dass die Betreffenden entweder sozial benachteiligt sind oder ein individueller Förderbedarf vorliegt.

Im vergangenen Jahr haben sich Bammessel zufolge über 81.000 junge Menschen um einen Ausbildungsplatz beworben. Etwa 74.000 von ihnen haben auch einen Platz bekommen – knapp 8.000 Jugendliche konnten allerdings keine Ausbildung antreten. Bammessel: „Das sind knapp 10 Prozent – ein halbes Prozent oder anders gesagt, etwa 500 Personen mehr als noch im Jahr 2015.“ Dies belege die Notwendigkeit von Angeboten wie die der berufsbezogenen Jugendhilfe.

Die Mittel der Frühjahrssammlung 2017, die vom 27. März bis zum 2. April in ganz Bayern stattfindet, kommen unter anderem den Angeboten der bayerischen Diakonie für Flüchtlinge zugute. Im vergangenen Jahr belief sich das Ergebnis der Frühjahrssammlung auf knapp 700.000 Euro.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen­
D. Wagner

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