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http://www.diakonie-neu-ulm.de
Ausgabe 03/2017 vom 18.09.2017

Informationen bzgl. Ein- und Austragung aus der Newsletter-Abonnentenliste finden Sie am Ende dieser Ausgabe.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

mit diesem Newsletter informieren wir Sie über aktuelle Neuigkeiten rund um das Diakonische Werk Neu-Ulm e.V. sowie berichten über regionalen und überregionalen soziale und diakonische Themen.
Haben Sie Anregungen, wie wir unseren Internet-Service noch weiter verbessern können? Dann schreiben Sie uns. Ihre Anregungen und Erfahrungsberichte sind uns eine wertvolle Hilfe!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen unseres Newsletters und helfen Sie uns, damit wir weiterhelfen können.

Ihr Diakonie-Team

verwaltung@diakonie-neu-ulm.de
http://www.diakonie-neu-ulm.de

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INHALT

  1. Musik & Lyrik im Jochen-Klepper-Haus
  2. TAFF – Bekanntheitsgrad wächst stetig
  3. Einladung zum Informationsabend für Trauernde
  4. Bügelservice
  5. Herzliche Einladung zur religiösen Besinnung
  6. Wohnen ist ein Menschenrecht
  7. Vier Jahre mit hart umkämpften Entscheidungen
  8. „Unsere Tour durch Europa“ – freizeitpädagogischer Tagesausflug mit jungen Flüchtlingen
  9. Das Familienzentrum sucht Freiwillige, die junge Flüchtlinge unterstützen
  10. Sozialpsychiatrischer Wohnverbund
  11. Wohnungssuche leichtgemacht in Neu-Ulm
  12. Die Asyl- und Migrationsberatung veranstaltet im Rahmen der Interkulturellen Woche Günzburg 2017:
  13. Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden auf Haiti: Hurrikan Irma verursacht Schäden
  14. Präsident der Diakonie Deutschland stellt Sozial-O-Mat vor.  Gespräche mit Bundestagskandidaten in Coburg am 15. August.
  15. Mehrheit der Deutschen findet Deutschland sozial ungerecht
  16. Neues aus der Tagesstätte für seelische Gesundheit Neu-Ulm
  17. Internationales Kochbuch-Projekt
  18. Menschen, die hier keiner haben will?

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Musik & Lyrik im Jochen-Klepper-Haus
„Die Wahrheit macht nicht viele Worte“ – Auf den Spuren Martin Luthers

Donnerstag, den 26.10.2017 um 20.00 Uhr
Im Jochen-Klepper-Haus in 89257 Illertissen, Ulmer Str. 15

Lesung: Sigrun Rose und Egon Leuthner
Musikalische Umrahmung: Nersinger Flötenquartett

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TAFF – Bekanntheitsgrad wächst stetig

Der Bekanntheitsgrad von TAFF hat seit dem Start am 01.03.2017 (siehe letzten Newsletter) stark zugenommen, was sich u.a. an der steigenden Klientenzahl bemerkbar macht, die von unterschiedlichen Stellen (Asylsozialberatung, LehrerInnen, Jugendmigrationsdienst, Asylunterkunft uvm.) an uns vermittelt werden. Es bauen sich die ersten Kontakte zu niedergelassenen TherapeutInnen und weiteren Fachstellen auf.

Außerdem findet aktuell bereits die erste psychoedukative Frauengruppe in Günzburg statt, die sehr gut von den teilnehmenden Frauen angenommen wird. Weiterhin wird - gemeinsam mit der Ehrenamtskoordinatorin des Landratsamtes Neu-Ulm und in Kooperation mit dem Studentenwerk der Uni Ulm - an einen Ausbau der Freizeitangebote mit jüngeren Ehrenamtlichen gearbeitet.

Das Netzwerk wächst mit dem BKH Günzburg, TherapeutInnen, ÄrztInnen/PsychiaterInnen, DolmetscherInnen, Landratsämtern, dem Gemeindepsychiatrischen Bund, Pfarrern, Integrationsbeauftragten, Berufsschulen, und auch dem TAFF Team untereinander, das sich mit dem neuen Standort Mühldorf und sehr netten neuen KollegInnen erneut vergrößert hat.   

Am 18. November 2017 findet von 10.00 - 17.00 Uhr im  Ev. Gemeindesaal, Petrusplatz 8,  in Neu-Ulm das erste von insgesamt drei Fortbildungsmodulen für TherapeutInnen statt. Durchgeführt wird dieses Modul mit dem Thema „Kultursensible Therapie“ von Frau Barbara Abdallah-Steinkopff, Dipl. Psychologin, psycholog. Psychotherapeutin bei REFUGIO München. Interessierte können sich gerne bei Frau Emmert, unter der E-Mailadresse: emmert@diakonie-bayern.de für einen Kostenbeitrag i.H.v. 60,00 € anmelden.

Vom 24. bis 26. November 2017 findet das erste von insgesamt drei Fortbildungsmodulen für unsere Sprach- und Kulturmittler in Neu-Ulm statt. Durchgeführt wird diese Fortbildungsreihe von kunterMund der Diakonie Augsburg. Sollten Sie Interesse an der Teilnahme haben, sind Sie gerne zu dem Informationsabend am 29. September 2017 um 18:00 Uhr in der Eckstr. 37 ½ in 89231 Neu-Ulm eingeladen.

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Einladung zum Informationsabend für Trauernde

am Montag den 9. Oktober 2017 um 19.00 Uhr im ev. Gemeindezentrum der Nikolauskirche Nersingen, Dorfstr. 22

Über die dunkle Zeit des Jahres hinweg ermöglichen wir Trauernden, einen Teil ihres Trauerweges gemeinsam in einer beständigen Trauergruppe „Gemeinsam neu leben lernen“, mit gleichfalls Betroffenen, zu gehen. Mit diesen Ihnen vertraut werdenden Menschen setzen wir uns intensiv mit der eigenen Trauer anhand von vorgegebenen Themen auseinander.
In Form von Meditation, Musik, kreativem Gestalten, Einzel- und Gruppenarbeit arbeiten wir gemeinsam an Ihrer Trauer. Dabei steht für uns die Individualität Ihrer Trauer im Vordergrund.

Zeitraum: 10 Abende, die mit den Teilnehmern festgelegt werden.
Verteilt über die dunkle Zeit des Jahres hinweg, von ca. Ende Oktober 2017 bis Ende März 2018.

Dauer: ca. 2 Stunden

Zielgruppe: Trauernde Menschen, die einen nahen Angehörigen durch Tod verloren haben. Begrenzte feste verbindliche Teilnehmerzahl.

Leitung/Begleitung: durch zwei nach BAG ausgebildete Trauerbegleiterinnen Marion Deml und Rosi Ziegler

Kosten: 40 €
 
Ort: Ev. Gemeindezentrum Nikolauskirche Nersingen, Dorfstr. 22

Nähere Informationen unter:
01 76 / 45 54 15 07
0 73 08 / 81 74-0
hospiz@diakonie-neu-ulm.de

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Bügelservice:
„Brettspiel für eine Person?“

Sie leben getreu dem Motto: „Das Leben ist zu kurz zum Bügeln“, dann sind sie bei uns genau richtig. Seit einiger Zeit sind wir zum Bügeln für sie bereit. Seit dem Frühjahr 2017 bietet die Tagesstätte im SPZ Illertissen ein Beschäftigungsangebot für die Besucher an. Es fanden sich schnell einige Besucherinnen die mit Freude zuverlässig, kompetent und preiswert für unsere Kunden bügeln. Es dauerte eine Weile bis der Service in der Öffentlichkeit bekannt und angenommen wurde. Mittlerweile können wir jedoch schon einen kleinen Kundenstamm verzeichnen, welcher jedoch noch ausbaufähig ist.

Geänderte Öffnungszeiten:
Seit Februar 2017 hat die Tagesstätte im SPZ Illertissen die Öffnungszeiten erweitert. Die längeren Öffnungszeiten kommen den Besuchern sehr entgegen und das erweiterte Programm wird angenommen. Auch der SPDI der Caritas Neu-Ulm hat seine Beratungszeiten erweitert und ist jetzt an zwei zusätzlichen Tagen vor Ort. Nähere Informationen erhalten sie unter https://www.caritas.de/adressen/caritasverband-fuer-die-dioezese-augsburg-e.-v/sozialpsychiatrischer-dienst-neu-ulmaussenstelle-i/89257-illertissen/465081

Insektenhotel:
Ein weiteres Projekt war das Bauen eines Insektenhotels im Mai. Viele Besucher konnten tatkräftig mit eingebunden werden. In Hartholzscheite wurden Löcher gebohrt, mit der Feile ausgefeilt, ein Regendach mit Dachschindeln angebracht und mit einer Aufhängung versehen. Absatzmöglichkeiten werden noch gesucht. Das Probemodell wird in unserer Gartenparzelle als Testversion aufgehängt. Es sind noch Zimmer frei.

Minigolfturnier:
Ende Juni trafen sich die Tagesstätten Besucher der Tagesstätte Neu-Ulm und Illertissen zu einem Minigolfturnier in Senden. Eine herbe Niederlage musste die Tagesstätte Illertissen hinnehmen und freut sich deshalb auf eine Revanche.

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nw63-02-einladung

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DIAKONIE BAYERN: 
Fachstellen zur Verhinderung von Wohnungslosigkeit ausbauen! 
 
Wohnen ist ein Menschenrecht
 
Nürnberg, den 08.09.2017 Anlässlich des Tages der Wohnungslosen am 11. September fordert die Diakonie Bayern, die Fachstellen zur Verhinderung von Wohnungslosigkeit auszubauen. Durch den Bundestagswahlkampf ist das Thema von besonderer Brisanz und Aktualität.  
 
„Die Lage auf dem Wohnungsmarkt in Bayern ist dramatisch. Angesichts steigender Mieten sind immer mehr Menschen von Wohnungslosigkeit bedroht. Das Problem betrifft nicht nur Menschen am Rande unserer Gesellschaft, sondern zunehmend auch die Mitte“, so Dr. Tobias Mähner, 2. Vorstandsvorsitzender im Diakonischen Werk Bayern. „Die Politik ist gefragt. Wir fordern deshalb die bayerische Staatsregierung dazu auf, mehr Geld für Modellprojekte zum Ausbau von Fachstellen zur Verhinderung von Wohnungslosigkeit bereitzustellen, um langfristig eine nachhaltige kommunale Förderung zu erreichen.“
Wohnen ist ein Menschenrecht:
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 sichert das Recht auf Wohnen als Teil des Rechts auf einen angemessenen Lebensstandard, ebenso auch der UN-Sozialpakt von 1966, der seit 1976 in Kraft ist und von Deutschland ratifiziert wurde. Eine sichere, angemessene und dauerhaft finanzierbare Wohnung stellt eine unabdingbare Voraussetzung für ein menschenwürdiges Leben dar.  In Deutschland gibt es keine offizielle Wohnungsnotfallstatistik darüber, wie viele wohnungslose Menschen es gibt. In Bayern waren 2014 bei einer Stichtagserhebung über 12.000 wohnungslose Menschen gemeldet. 
„Wir möchten anlässlich des ‚Tages der Wohnungslosen‘ am 11. September auf die Folgen von Wohnungslosigkeit aufmerksam machen und für vorbeugende Hilfen für Menschen in Wohnungsnot werben“, so Dr. Mähner.  Die bayerische Diakonie bietet über 80 verschiedene Dienste und Einrichtungen für Menschen an, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder aktuell betroffen sind. Die Wirksamkeit dieser Fachstellen zur Verhinderung von Wohnungslosigkeit ist durch eine wissenschaftliche Studie der Evangelischen Hochschule Nürnberg vom Dezember 2015 belegt. „Soziale Beratung rechnet sich: Die Kommunen erzielen hohe Einsparungen“, so Dr. Mähner. Nach den Ergebnissen der Studie konnten in 68 Prozent der Fälle durch die Einschaltung der jeweiligen Fachstelle Wohnungslosigkeit verhindert werden. Auf diese Weise konnten 700 Kinder von
Wohnungslosigkeit in Bayern verschont werden. 
„Wir begrüßen es sehr, dass die Bayerische Staatsregierung kürzlich die zweite Stichtagserhebung für eine neue Sozialberichterstattung zur Wohnungslosigkeit in Bayern durchgeführt hat“, so Dr. Mähner. Die Ergebnisse werden voraussichtlich bis Ende des Jahres vorliegen. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Doch um wirkungsvoll präventiv arbeiten zu können und Wohnungslosigkeit nachhaltig zu verhindern, brauchen wir dringend mehr Fachstellen und ausreichend bezahlbaren Wohnraum.“ 
 
Für  Rückfragen  und  weitere  Informationen  steht  Dr.  Leonie  Krüger,  Referentin  für Öffentlich- keitsarbeit im Diakonischen Werk Bayern,
gerne zur Verfügung (Tel.: 0911 93 54 207, email: krueger@diakonie-bayern.de).

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P R E S S E I N F O R M A T I O N
der Arbeitsrechtlichen Kommission der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

Vier Jahre mit hart umkämpften Entscheidungen
Die Amtsperiode der Arbeitsrechtlichen Kommission der Evangelisch-Lutherischen Kirche (ARK) in Bayern geht Ende September 2017 zu Ende

Nürnberg/München, 14. August 2017. Die Amtsperiode 2013/2017 der ARK Bayern war geprägt von Entscheidungen, die sowohl Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmer-VertreterInnen einiges an Kompromissbereitschaft abverlangte. Die derzeit noch Vorsitzenden Klaus Klemm und Tobias Mähner ziehen gerade deshalb eine positive Bilanz der Arbeit in den zurückliegenden vier Jahren.


Beide Vorsitzenden stehen als Personen für ein Novum der zurückliegenden Amtsperiode: Klemm ist der erste DienstnehmerInnen-Vertreter der Verfassten Kirche, der Vorsitzender der ARK Bayern wurde, sein Vorgänger und Stellvertreter Tobias Mähner ist der erste DienstgeberInnen-Vertreter von Seiten der Diakonie, der den bayerischen ARK-Vorsitz innehatte. Vorher war der jährliche Wechsel der Vorsitzenden derart geregelt, dass die vorsitzenden Dienstgeber-VertreterInnen aus der Verfassten Kirche und, die vorsitzenden Dienstnehmer-VertreterInnen aus der Diakonie kamen.

Auch darüber hinaus prägten Neuerungen und teilweise sehr harte Verhandlungen die zurückliegende Amtsperiode der ARK Bayern. So waren die Ergebnisse der Tarifrunden 2015 und 2017 jeweils hart erkämpft. Für den Bereich der Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) der bayerischen Diakonie beschloss die ARK schließlich Entgelterhöhungen, bevor eine Einigung für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) vorlag, die bis dahin immer maßgeblich für die Entgeltverhandlungen in der ARK war. Zudem wurde die Evaluation der AVR Bayern abgeschlossen. Resultat dieses Prozesses war unter anderem die neu angepasste Entgelttabelle. Für den Bereich der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern blieb die ARK bei der Orientierung an den TV-L-Abschlüssen. Doch auch in der kirchlichen Dienstvertragsordnung (DiVO) fand eine Anpassung der Entgelttabelle statt: Ziel war es, pädagogischen Mitarbeitenden in Kitas der evangelischen Landeskirche eine attraktivere Entlohnung zu bieten.

Ein weiterer Meilenstein war die Einführung einer neuen Altersteilzeitregelung für Kirche und Diakonie zum 1. Januar 2015. Damit das nach dem Auslaufen der alten Regelung am 1. Januar 2010 fünf Jahre herrschende Vakuum gefüllt werden konnte, war allerdings zum ersten Mal in der Geschichte der ARK Bayern eine Schlichtung notwendig. Dienstnehmer- und Dienstgeber-VertreterInnen hatten vorher fast zwei Jahre um eine Einigung gerungen. Im Zuge der Schlichtung wurde insbesondere eine Lösung für schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Mitarbeitende gefunden. Gleichzeitig wurde ein rechtlicher Rahmen für den Fall geschaffen, dass DienstnehmerInnen und DienstgeberInnen gemeinsam eine Altersteilzeit vereinbaren wollen. „Hier hat sich gezeigt, dass trotz konträrer Sichtweisen im Rahmen des Dritten Weges in einer Schlichtung ein konstruktives Ergebnis erzielt werden kann, das von beiden Seiten getragen wird“, resümiert der derzeit stellvertretende ARK-Vorsitzende Tobias Mähner.

Große öffentliche Aufmerksamkeit erfuhr schließlich der Beschluss zur Modifikation der so genannten ACK-Klausel Ende April 2017. Die Neuregelung beschreibt sehr genau, unter welchen Voraussetzungen die Einstellung von Mitarbeitenden möglich ist, die nicht der evangelischen Kirche oder einer anderen Kirche der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen angehören. Vom Grundsatz, dass bevorzugt Evangelische einzustellen sind, wird dabei nicht abgewichen. Eine Ausnahme gilt unter anderem für ErzieherInnen, Kranken- und AltenpflegerInnen, ÄrztInnen, AssistentInnen oder Verwaltungsmitarbeitende, wenn sie keine Verkündigungs- oder Leitungsfunktion haben, sich niemand außer ihnen bewirbt und die Einstellung zur Aufrechterhaltung des Aufgabenbereiches notwendig ist. Weiterhin ist die Einstellung vom Menschen, die nicht Mitglied eine ACK-Kirche sind, möglich, wenn nur einfache kirchliche Loyalitätsanforderungen an die auszuübende Tätigkeit gestellt werden und sie deutlich besser geeignet sind als konfessionelle BewerberInnen.

Bereits in dieser Amtsperiode wurde die von den Dienstgeber-VertreterInnen geforderte Eigenbeteiligung der DienstnehmerInnen an den Beiträgen zur kirchlichen Zusatzversorgung (EZVK) in jeder Tarifrunde kontrovers diskutiert. Bislang haben die Dienstnehmer-VertreterInnen diese Bastion gehalten. Aber: „Für die kommende Amtsperiode wird die EZVK-Eigenbeteiligung der DienstnehmerInnen eines der brisantesten Themen auf dem Verhandlungstisch der ARK Bayern werden“, ist sich der derzeitige ARK-Vorsitzende Klaus Klemm sicher, der auch darüber hinaus einige Herausforderungen auf die ARK zukommen sieht: „Wir leben in bewegten und gleichermaßen bewegenden Zeiten, in denen sicher geglaubte Errungenschaften hinterfragt und auf den Prüfstand gestellt werden – auch das kirchliche Arbeitsrecht. Umso wichtiger wird es sein, dass die ARK Bayern sich ihrer Grundlagen bewusst bleibt und weiterhin konstruktiv und im Sinne des kirchlich-diakonischen Auftrags nach Lösungen sucht, mit denen die Arbeitsbedingungen bei evangelischer Kirche und Diakonie in Bayern weiterhin stetig verbessert werden.“

Die ARK Bayern

Nach einem Beschluss der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern von 1977 wird für die Ausgestaltung des Diensverhältnisses sowie die Ordnung und Fortentwicklung der Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden in Kirche und Diakonie eine Arbeitsrechtliche Kommission gebildet. Sie beschließt insbesondere Regelungen zu Abschluss und Inhalt von Arbeitsverträgen und ist für das Aushandeln von Entgelten zuständig. Die Beschlüsse der ARK sind verbindlich und wirken normativ.

Die ARK Bayern ist das oberste Tarifgremium für Evangelisch-Lutherische Kirche und Diakonie in Bayern. Ihre Entscheidungen betreffen deren derzeit rund 117000 Mitarbeitende. Die ARK besteht aus 16 unabhängigen Mitgliedern. Sie ist paritätisch besetzt mit je vier Vertreterinnen und Vertretern der Mitarbeitenden im kirchlichen Dienst, der Mitarbeitenden im diakonischen Dienst, der kirchlichen Körperschaften und der Träger diakonischer Einrichtungen.

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„Unsere Tour durch Europa“ – freizeitpädagogischer Tagesausflug mit jungen Flüchtlingen

Am 22.08, bereits früh morgens um 6 Uhr, startete unsere Reise in den Süden Deutschlands und anschließend durch „Europa“. Ein ereignisreicher Tag durch Italien, Spanien, Norwegen die Schweiz und vielen weiteren Ländern begann mit strahlendem Sonnenschein. Es lockten nicht nur die zahlreichen Achterbahnen und Fahrgeschäfte, sondern auch kulturelle Highlights, Shows und kulinarische Erfahrungen.
17 junge Flüchtlinge, davon zehn Minderjährige und derzeit durch die ambulante Jugendhilfe der Diakonie Neu-Ulm im Rahmen des Betreuten Jugendwohnens nach § 34 SGB VIII betreut, haben am Ausflug teilgenommen. Außerdem sind sieben junge Männer dabei gewesen, die bereits volljährig und an die Beratung durch das Projekt „Ehrenamt und Flüchtlinge“ angegliedert sind.
Nach einem spannenden Tag traten wird gegen 19 Uhr die Heimfahrt nach Neu-Ulm an, wo wir um 23 Uhr wieder eintrafen.
Durch eine aktive Freizeitgestaltung kann zum einen zu einem strukturierten Tagesablauf für die Jugendlichen und zum anderen deren Integration beigetragen werden. Außerdem wurde durch die großzügige Unterstützung der Fernsehlotterie, der Stiftung Gänseblümchen sowie der Stiftung Welten verbinden ein großer Wunsch der jungen Männer erfüllt. Daher möchten wir uns nochmals im Namen aller Teilnehmer sehr herzlich für diese Unterstützung bedanken.

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Das Familienzentrum sucht Freiwillige, die junge Flüchtlinge unterstützen

Das Familienzentrum sucht derzeit dringend Ehrenamtliche, die sich beim Projekt „Alltagspaten" engagieren wollen. Dabei unterstützen Freiwillige junge Flüchtlinge bei den verschiedensten Dingen: Die Zusammenarbeit erstreckt sich von schulischen und beruflichen Themen über Begleitung zu Arztbesuchen, Behördengängen, Terminen beim Rechtsanwalt bis hin zu Freizeitaktivitäten. 21 solcher Alltagspatenschaften gibt es derzeit doch bereits über fünf junge Flüchtlinge stehen auf der Warteliste für das Projekt, wie Jessica Baur, Leiterin des Familienzentrums, erklärt. Bis 18 Jahren kümmert sich die ambulante Jugendhilfe der Diakonie Neu-Ulm um die Flüchtlinge, doch auch danach brauchen sie Unterstützung und dafür wurde das Projekt „Alltagspaten" ins Leben gerufen. Das ist mittlerweile über ein Jahr her, im Frühjahr 2016 ist es gestartet. Fast alle Flüchtlinge haben laut Baur noch regelmäßig mit ihren Paten Kontakt. „Es sind meist längere Patenschaften", erklärt Baur. Sie zieht ein positives Fazit über die bisherige Laufzeit des Projekts: „Alle Beteiligten sind sehr froh - die einen, dass sie helfen können und die anderen, dass sie Hilfe bekommen." Wer Interesse an dem Ehrenamt hat, füllt zunächst einen kurzen Fragebogen aus. Dabei geht es beispielsweise darum, in welchen Bereichen man die jungen Flüchtlinge unterstützen kann und wie viel Zeit man dazu hat. Baur betont aber, dass ein bis zwei Stunden pro Woche ausreichen. Danach wird den Freiwilligen das Projekt genau erklärt und ein erstes Kennenlerntreffen mit einem möglichen Schützling vereinbart. „Wenn beide Seiten dann denken, dass es passt, können sie ihre Kontaktdaten austauschen", sagt Baur. Für Treffen zwischen Pate und Flüchtling stehen auch die Räume des Familienzentrums zur Verf-gung. Unterstützt werden die ehrenamtlichen Helfer außerdem durch professionelle, sozialpädagogische Begleitung seitens des Familienzentrums, regelmäßige Supervision und Fortbildungen.
Interessenten können sich an Lisa Hirschauer (Diakonisches Werk Neu-Ulm, 0176/45558056 ) oder Jessica Baur (Familienzentrum, 0731/6030991) wenden.

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Sozialpsychiatrischer Wohnverbund:

In den nächsten Wochen verkaufen wir wieder auf mehreren Märkten unsere Produkte aus der Arbeitstherapie:

  • Am 24.September in Nersingen auf dem Regionalmarkt
  • Am 7.und 8.Oktober bei der Apfel-Pilzausstellung im Autohaus Wuchenauer
  • Am 25.November beim Adventsmarkt der kleinen Dinge im Haus der Begegnung in Ulm
  • Und jeden Samstag während der Marktzeiten im Dekanatsgebäude, wo man auch gegen eine freiwillige Spende einen Kaffee trinken kann
  • Dort haben wir auch am 2. und 3. September einen sehr erfolgreichen Verkaufsstand während des Töpfermarkts gehabt, bei dem unsere Klienten praktisch alleine verkauft haben

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Wohnungssuche leichtgemacht in Neu-Ulm

Die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit des Diakonischen Werks Neu-Ulm e.V. bietet eine Veranstaltung für Wohnungssuchende an. Diese findet am Donnerstag den 30. 11. 2017 von 17- 20 Uhr in der Diakonie Neu- Ulm, Eckstrasse 25, im 2. OG in Neu-Ulm statt.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist wünschenswert bei Heike Wiedenmayer unter 0731-70478-21 oder h.wiedenmayer@diakonie-neu-ulm.de

In der Veranstaltung wird u.a. besprochen, auf welchem Weg eine Wohnung gesucht werden kann, wie man sich vorteilhaft präsentiert und was bei einer Wohnungsbesichtigung zu beachten ist. Auch das Beantragen von Unterlagen (Selbstauskunft, Wohnberechtigungsschein u.a.), allgemeine Informationen zum Thema Mieten und was in Bezug auf Sozialleistungen (z.B. Hartz IV) beachtet werden sollte wird thematisiert.

Die  kostenfreie Veranstaltung wird durch die Zuwendung von „Aktion 100 000 und Ulmer helft“ gefördert.

Kontakt:
Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit
Heike Wiedenmayer
Tel: 0731/70478- 21
Mail: h.wiedenmayer@diakonie-neu-ulm.de

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Die Asyl- und Migrationsberatung veranstaltet im Rahmen der Interkulturellen Woche Günzburg 2017:

Workshop/Seminar:
Datum:
Referentin:

Interkulturalität
Donnerstag, 28. 09. 2017, 19:00 – 21:00 Uhr
Natalie Hoffmann, M.A. Politikwissenschaft/Religionswissenschaft, Diakonisches Werk Neu-Ulm

Beschreibung:
Egal ob als ehrenamtlich Engagierte/r, im beruflichen Alltag oder im privaten Umfeld: Welche Besonderheiten ergeben sich, wenn man mit Angehörigen anderer Kulturen kommuniziert?
Der Workshop beleuchtet Aspekte zur interkulturellen Sensibilisierung im Alltag, zum Beispiel auch in der Arbeit mit Flüchtlingen und erarbeitet, wie Verständigung in interkulturellen Begegnungen gelingt.      

Ort:
Anmeldungen:
 

Mehrgenerationenhaus Leipheim, Hermann-Köhl-Straße 3a, 89340 Leipheim
Natalie Hoffmann, Mobil: 0171 – 243 40 59,  n.hoffmann@diakonie-neu-ulm.de

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Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden auf

Haiti: Hurrikan Irma verursacht Schäden

Berlin, Nürnberg 13.09.2017. In der Nacht zum Freitag hat Hurrikan „Irma“ Haiti passiert und zum Teil schwere Schäden in dem Inselstaat verursacht. Nach dem Erdbeben 2010 und den Wirbelstürmen 2012 und 2016 wurde das Land wiederholt von schweren Verwüstungen heimgesucht. Häuser stehen unter Wasser und Bäume wurden entwurzelt. Während die Öffentlichkeit das Augenmerk auf die Vereinigten Staaten richtet, bleibt eines der ärmsten Länder im Schatten. Deshalb sind wir dringend auf Unterstützung angewiesen.

Besonders betroffen ist der Norden des Landes, dort leben mehr als zwei Millionen Menschen. Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe, sagt: „Das Ausmaß der Katastrophe werden wir gemeinsam mit unseren erfahrenen Mitarbeitern und Partnern in den kommenden Stunden erfassen. Wir können sofort anfangen, zu helfen und hoffen, dass die Schäden nicht so groß sind wie durch Hurrikan Matthew im vergangenen Jahr.“ Die Diakonie Katastrophenhilfe und das Diakonische Werk Bayern bitten um Spenden für die Nothilfe in Haiti.

Der Wirbelsturm Irma hat die höchste Kategorie 5 und gilt als einer der stärksten Hurrikans, die jemals über dem Atlantik gemessen wurden. Er hat nicht nur Sturmschäden verursacht. Durch die großen Regenmassen kam es vielerorts zu großflächigen Überschwemmungen. „Einige Regionen im Norden Haitis sind derzeit noch schwer zugänglich, da viele Straßen überflutet sind“, erläutert Sterry Sprenkle, Leiterin des gemeinsamen Projektbüros von Diakonie Katastrophenhilfe, Lutherischem Weltbund (LWF) und Norwegian Church Aid (NCA). „Viele Menschen leben nach dem Erdbeben 2010 und dem Hurrikan im vergangenen Jahr noch immer in provisorischen Unterkünften und sind Irma zum Teil schutzlos ausgeliefert.“

Der Inselstaat ist immer wieder von schweren Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Hurrikans betroffen. Da Haiti als eines der ärmsten Länder der Welt gilt, treffen diese Katastrophen die Bevölkerung besonders hart. Aufgrund des Ausmaßes kooperiert die Diakonie Katastrophenhilfe mit dem internationalen Hilfsbündnis ACT Alliance und Caritas International. Schon seit vielen Jahren sind die Organisationen in der Soforthilfe, dem Wiederaufbau und der Katastrophenvorsorge in Haiti aktiv. Die Diakonie Katstrophenhilfe hat mit ihren Partnern Frühwarnsysteme eingerichtet und Notunterkünfte gebaut. „Jetzt geht es darum, die Menschen mit sauberem Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln zu versorgen“, erklärt Martin Keßler die nächsten Schritte. „Wir sind sehr froh, dass wir über unsere Partner vor Ort sofort helfen können. Daher bitten wir dringend um weitere Spenden für unsere Nothilfe und die wichtige Katastrophenvorsorge in Haiti.“

Das Diakonische Werk Bayern bittet um Spenden an die Diakonie Katastrophenhilfe
KONTO: Evangelische Bank, IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02, BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Sturmhilfe Karibik
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Kontakt:
Thomas Beckmann,
Tel.: 030 65211 1443, mail: thomas.beckmann@diakonie-katastrophenhilfe.de
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V., Caroline-Michaelis-Straße 1, 10115 Berlin
Fritz Blanz, Tel.: 0911 9354 265, mail: blanz@diakonie-bayern.de
Diakonisches Werk Bayern, Pirckheimer Straße 6, 90408 Nürnberg

P.S.: Den Spendenaufruf finden Sie im Anhang auf einer DIN A4 Seite für den Schaukasten. Text und Bild können gerne für Veröffentlichungen vor Ort verwendet werden.

Schon jetzt vielen Dank für Ihre Hilfe

Mit freundlichen Grüßen
Fritz Blanz

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Einladung zum Pressetermin

Präsident der Diakonie Deutschland stellt Sozial-O-Mat vor.  Gespräche mit Bundestagskandidaten in Coburg am 15. August.


Nürnberg/Berlin, 10.08.2017 Wie gerecht geht es in Deutschland zu? Nicht sonderlich – das zumindest legen die Ergebnisse einer repräsentativen Studie nahe, die vom Bundesverband der Diakonie in Deutschland in Auftrag gegeben wurde. Ihr zufolge sind 61,7 Prozent der Deutschen der Meinung, in Deutschland ginge es nicht sozial gerecht zu. Welche Konsequenzen könnte dies für das Wahlverhalten und das Ergebnis der Bundestagswahl im September haben?

Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, sucht dazu in den kommenden an verschiedenen Orten im Bundesgebiet Tagen das Gespräch mit Politikern und Bundestagskandidatinnen und –kandidaten. Seine erste Station ist die Diakonie in Coburg. Lilie wird dort auch ein neues Frage-Antwort-Tool, den Sozial-O-Mat vorstellen, mit dem sich die Diakonie in der politische Debatte im Vorfeld der Bundestagswahl zu Wort meldet:

Angelehnt an den bekannten Wahl-O-Mat müssen 12 Thesen aus den Themengebieten Familie, Flucht, Pflege und Armut mit "stimme zu", "stimme nicht zu", "neutral" oder "These überspringen" beantwortet werden. CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, FDP und AfD  haben auf die gleiche Weise geantwortet. So können die Nutzer die eigenen Antworten mit denen der Parteien abgleichen und der Grad der Übereinstimmung erkennen. Beispielhafte Geschichten zeigen zudem, welche Auswirkungen die verschiedenen politischen Ansätze zu den sozialen Themen für die betroffenen Menschen haben. 

Wir möchten Ihnen den Sozial-O-Mat gerne vorstellen und Ihnen dabei auch die Gelegenheit geben, mit dem Präsidenten der Diakonie Deutschland ins Gespräch zu kommen. Der Termin findet statt am kommenden

Dienstag, den 15. August ab 13.00 Uhr
im Garten der Diakonie Coburg
Eupenstraße 80, 96450 Coburg

Sollten Sie an der Gesprächsrunde mit Ulrich Lilie, dem Coburger Oberbürgermeister Norbert Tessmer und weiteren Vertreter von Politik, Kirche und Diakonie teilnehmen wollen, so sind Sie auch hierzu herzlich eingeladen. Das Gespräch beginnt um 10.00 Uhr  im Stadtbüro „dialog“ der Diakonie Coburg, Metzgergasse 13, 96450 Coburg.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und stehen Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung. Bitte lassen Sie uns via mail oder Fax wissen, ob und wann wir mit Ihnen rechnen dürfen.

Mit freundlichen Grüßen
Fax-Antwort
Diakonisches Werk Bayern
0911 93 54 215
bernert@diakonie-bayern.de

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Mehrheit der Deutschen findet Deutschland sozial ungerecht
Diakonie Deutschland veröffentlicht neue Umfrage und Sozial-O-Mat zur Bundestagswahl

Berlin/Coburg, 15. August 2017  61,7 Prozent der Deutschen sind der Meinung, in Deutschland ginge es nicht sozial gerecht zu. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Diakonie Deutschland, die vom Berliner Meinungsforschungsinstitut Civey erstellt wurde. „Die Ergebnisse der Umfrage sind nicht überraschend“, sagt Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, dem Bundesverband der Diakonie. „Viele Menschen in unserem Land sehen eine wachsende soziale Ungleichheit. Es braucht mehr politisches Engagement, damit Deutschland sozial gerechter wird!“ Dazu könne jeder mit seiner Entscheidung bei der nächsten Wahl beitragen: „Wer bei der Bundestagswahl wählen geht, beeinflusst entscheidend die politische und soziale Entwicklung in unserem Land“, so Lilie heute in Coburg.

Mit einem neuen Frage-Antwort-Tool, dem Sozial-O-Mat, will die Diakonie ihren Beitrag dazu leisten. Er zeigt auf, welche Position zu ausgewählten sozialen Themen die einzelnen Parteien vertreten. Angelehnt an den Wahl-O-Mat müssen 12 Thesen aus den Themengebieten Familie, Flucht, Pflege und Armut mit "stimme zu", "stimme nicht zu", "neutral" oder "These überspringen" beantwortet werden. CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, FDP und AfD  haben auf die gleiche Weise geantwortet. So können die Nutzer die eigenen Antworten mit denen der Parteien abgleichen und der Grad der Übereinstimmung wird errechnet. Beispielhafte Geschichten zeigen, welche Auswirkungen die verschiedenen politischen Ansätze zu den sozialen Themen für die betroffenen Menschen haben. 

„Beim Sozial-O-Mat geht es um die wichtigsten sozialen Themen unserer Zeit. Er soll die Wählerinnen und Wähler bei ihrer Wahlentscheidung unterstützen und ihnen verdeutlichen, welche Auswirkung ihre Wahl für das Leben der Menschen in unserem Land hat“, sagte Lilie  bei der Vorstellung des Sozial-O-Mat heute im oberfränkischen Coburg, der ersten Station einer mehrtägigen „Sommertour“ durch Deutschland, bei der er verschiedene Einrichtungen der Diakonie besucht und im Vorfeld der Bundestagswahl das Gespräch mit Politikern und Bundestagskandidatinnen und –kandidaten sucht.

Sie finden den Sozial-O-Mat unter www.sozial-o-mat.de .

Hinweis für Redaktionen:
„Wie sozial gerecht geht es Ihrer Meinung nach in Deutschland im Allgemeinen zu?“
Über einen Zeitraum von 10 Tagen stellte das Berliner Meinungsforschungsinstitut Civey insgesamt 5.037 Bundesbürgern diese Frage. Die repräsentative Umfrage kam zu dem Ergebnis:
37,5 Prozent der Deutschen empfinden Deutschland als “eher ungerecht”
24,2 Prozent als “sehr ungerecht”
Nur 37,5 Prozent der Deutschen halten dieses Land für sozial gerecht.
https://www.diakonie.de/journal/umfrage-mehrheit-findet-deutschland-sozial-ungerecht/

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Wagner

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Neues aus der Tagesstätte für seelische Gesundheit Neu-Ulm

Aktion „Seitenwechsel“
Im Rahmen des Bürgerschaftlichen Engagements in Neu-Ulm konnten wir bei der Aktion „Seitenwechsel“ drei interessierten Frauen Einblick in die Tagesstättenarbeit bieten. Am Freitag, den 8. September, nahm die Stadträtin Mechthild Destruelle an unserer Gartengruppe teil und zupfte gemeinsam mit unseren Besuchern fleißig Unkraut. Am Mittwoch, dem 13.September hatten wir in der Kochgruppe am Vormittag die Unterstützung von der WIN-Citymanagerin Ina-Katharina Barthold. Sie bereitete gemeinsam mit unseren Köchen für über 20 Personen Käsespätzle zu. Am Nachmittag beim Hausmeisterservice half die Abgeordnete im Bundesstag Katrin Albsteiger beim Möbelaufbau. Gemeinsam baute sie mit den Besuchern zwei Möbelstücke zusammen.
Die Besucher und das Team der Tagesstätte freuten sich sehr über das Interesse und bedanken sich herzlich für die tatkräftige Unterstützung der drei Frauen.

Planung eines Zuverdienstprojekt „Hausmeisterservice und Dienstleistungen“
Derzeit wird beim Bezirk Schwaben für die Tagesstätte Neu-Ulm ein Zuverdienstprojekt innerhalb der Tagesstätte beantragt. Ziel ist es Menschen mit psychischen Belastungen, die auf dem Arbeitsmarkt (noch) keine Chance haben, eine sinnvolle Beschäftigung zu bieten, die im besten Falle zur Arbeitsfähigkeit führt. Die Angebote, um die Arbeitsfähigkeit zu trainieren, sind breit gefächert in unserem Zuverdienstprojekt „Hausmeisterservice und Dienstleistungen“:

  • Hausmeisterservice: Montagearbeiten, Entsorgungen und Recycling, Maler- und Streicharbeiten, Reparaturtätigkeiten, Kehrwoche und Kehrdienste u.a.
  • Küche: Zubereitung von Kuchen, Frühstücksangeboten/Snacks, Mittagessen, Spül- und Reinigungsarbeiten, Verkauf von Getränken und Speisen
  • Markttreff: Verkauf von Eigenprodukten und GEPA Produkten im Dekanatsgebäude
  • Bügelservice: Bügeln von Kleidungsstücken für Privatpersonen
  • Auftragsarbeiten: regelmäßige Kuvertieraufträge, Sonderaufträge von Sortier- und Falt- und Kuvertieraufträgen

Die Teilnehmer werden bei ihren Tätigkeiten professionell angeleitet. Es finden zusätzlich Qualifizierungsmaßnahmen und Auswertungen statt.

Vorankündigungen Märkte
Die Saison der Herbst und Wintermärkte wird mit der „Apfel-Pilz-Ausstellung“ des Autohauses Wuchenauer am 7. und 8.  Oktober gestartet. Wir werden dort mit unseren legendären Frühlingsrollen und handgefertigten D&W Produkten vertreten sein.
Auf dem „Markt der kleinen Dinge“ am 25. November im „Haus der Begegnungen“ in Ulm, werden wir die selbst angefertigten Holz-  und Filzartikel unserer BewohnerInnen des Wohnheims und BesucherInnen der Tagesstätte Neu-Ulm für psychiatrieerfahrerne Erwachsenen, zum Kaufen anbieten.
Am 2.Dezember werden wir Weihnachtsartikel, die in unserer Werkstatt im D&W hergestellt werden, auf der Musikerweihnacht in Gerlenhofen an unserem Verkaufsstand präsentieren.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unseren Ständen.

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Internationales Kochbuch-Projekt

Haben Sie schon einmal Kibbeh probiert? Oder ein Naan-Brot?

Noch nicht? Dabei  bietet die internationale Küche so viel mehr als nur Pizza oder Gyros!

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Im Rahmen unserer Tätigkeit kommen wir mit vielen Gerichten aus afrikanischen, arabischen oder anderen außereuropäischen Ländern in Kontakt. Immer wieder fällt uns auf, wie groß die Gastfreundlichkeit der Menschen aus diesen Länder ist.

Das brachte uns auf die Idee, ein Kochbuch zu gestalten.

Das Ziel dahinter ist, den Menschen, die hierhergekommen sind und aufgenommen wurden, Gelegenheit zu geben, etwas zurückgeben zu können.  Durch dieses Buch können die Leserinnen und Leser teilhaben an den unterschiedlichen Kulturen der Länder, aus denen in den letzten Jahren Menschen nach Europa gekommen sind. Essen ist etwas, das verbindet und  Menschen zusammenbringen kann, ohne große Mühe zu kosten.

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Daher haben wir im Landkreis Günzburg Kochabende veranstaltet und gemeinsam Rezepte gesammelt, die nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Unser internationales Kochbuch ist ab Ende November für einen kleinen Betrag im Verkauf und es gibt nur eine limitierte Auflage.

Vorbestellungen und Interessensbekundungen können Sie gerne bei Frau Julia Ruf einreichen:
j.ruf@diakonie-neu-ulm.de

Lucia Grau, Asylberatung im Landkreis Günzburg, 14.09.17

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Sehr geehrte Damen und Herren,

Menschen, die hier keiner haben will? In Aschaffenburg kümmert sich die Diakonie um Armutsmigrantinnen und –migranten aus Osteuropa.
Nach einem Besuch in Aschaffenburg  setzt sich Diakoniepräsident Michael Bammessel in der neuesten Ausgabe von „Menschenskind – dem Videoblog der Diakonie Bayern“ mit dem Thema auseinander.

Sie finden den Beitrag bei YouTube unter
https://www.youtube.com/watch?v=xh_DvfNhwSM

sowie auf unserer facebook-Seite unter
www.facebook.com/DiakonieBayern

Die bisherigen Ausgaben von Menschenskind finden Sie übrigens hier:
https://www.youtube.com/playlist?list=PLnu7Aupeg1IviezxhRmsufutN-Kus1ag7

Mit freundlichen Grüßen
D. Wagner

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Informieren Sie sich hier über die Stellenangebote der Diakonie Neu-Ulm:
http://www.diakonie-neu-ulm.de/html/stellenangebote.html

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