SEITENÜBERSICHT

STARTSEITE / PR & PRESSE / Presse / 2013 / NUZ 12.04.2013 /

aus: Neu-Ulmer Zeitung vom 12.04.2013

 

Hospizverein ist stolz auf einfühlsame Sterbebegleiter

Im ersten Jahr nach seiner Gründung hat die Vereinigung schon viel Wichtiges geleistet

 

HospizvereinRalf Waidner, Vorsitzender des Nersinger Hospizvereins.

Liegt ein Mensch im Sterben und braucht zusammen mit den Angehörigen Unterstützung, Hilfe und Trost, so ist oft ein Hospizverein die einzige Hoffnung. Seit einem Jahr gibt es in Nersingen einen derartigen Verein, der auch für die Gemeinde Elchingen zuständig ist.

Vorsitzender Ralf Waidner ist stolz, dass es dem Verein innerhalb von neun Monaten gelungen ist, zehn Ehrenamtliche zu finden, die sich zum Hospizbegleiter haben ausbilden lassen und dass mittlerweile die zweite Ausbildung mit sechs zukünftigen Hospizbegleitern läuft. „Alle haben ein hohes Engagement gezeigt, um den Verein nach vorne zu bringen, denn wir werden zunehmend gebraucht“, so Waidner.

Der Verein, der nach wie vor auf Spenden angewiesen ist, um die Ausbildungen zu finanzieren, hofft, im kommenden Jahr im offiziellen Förderverfahren für ambulante Hospizvereine Gelder zu beanspruchen, denn damit wäre „ein großer Meilenstein“ geschafft. Die Hospizbegleiter sind sowohl im ambulanten Bereich als auch in den Seniorenzentren in Nersingen und Elchingen im Einsatz.

Waidner ist froh über die gute Zusammenarbeit mit den beiden Einrichtungen, „denn ohne deren Unterstützung wäre es dem Verein nicht gelungen, bereits so weit vorangekommen zu sein“.

Mittlerweile zählt der Verein 75 Mitglieder und möchte als fester Bestand in der gesellschaftlichen Struktur in den beiden Gemeinden angesehen werden, „und nicht als Exot“.

Gleicher Stellenwert wie andere Vereine

Der Hospizverein soll den gleichen Stellenwert wie andere Ortsvereine haben und möchte sich auch an Aktivitäten in den Gemeinden beteiligen, so Waidners Wunsch.

Den Anstoß für die Gründung des Vereins gab Sigrun Rose von der Diakonie Neu-Ulm und Marion Deml aus Nersingen, die nun als Ansprechpartnerin fungiert und Koordinierungsaufgaben wahrnimmt. Genau wie sie ist Hilde Rothmund, die seit über 20 Jahren mit der Hospizarbeit vertraut und die Hospizbegleiter ausbildet, für den Verein nicht mehr wegzudenken. Ralf Waidner betont, wie wichtig ihm ihre Unterstützung ist. Ohnehin sei jede ehrenamtliche Hilfe von „überaus großem Nutzen“.

Eine der Hospizbegleiterinnen ist die 50-jährige Gabriele Vorreiter aus Unterelchingen. Sie hat die Ausbildung absolviert und erzählt: „Für mich ist dies eine Herzensangelegenheit. Mir liegt es einfach im Blut und mich hat das Thema schon viele Jahre interessiert.“ Den ersten Einsatz hatte sie im Pflegeheim. Bei der Sterbebegleitung helfen ihr Musik und die Gebete. Sie versucht, eine entspannte Atmosphäre zu schaffen. Fragt man die Hospizbegleiterin, ob sie sich die Tätigkeit so vorgestellt hat, so bekommt man sofort die Antwort: „Für mich vom Gefühl her ist es einfach gut und schön.“ Sterbebegleitung empfindet sie wie die Rückkehr „zu den eigenen Wurzeln“. Gabriele Vorreiter sagt: „Wir gehen auch einmal alle diesen Weg.“

 

Lesen Sie hier weitere Presseartikel!

Diakonisches Werk
Neu-Ulm e.V.

Eckstraße 25
89231 Neu-Ulm
fon: 0731-70478-0
fax: 0731-70478-66

verwaltung@diakonie-neu-ulm.de

Spendenkonto:
Evangelische Bank eG
IBAN DE68 5206 0410 0202 2002 28
BIC: GENODEF1EK1


IMPRESSUM  /  DATENSCHUTZERKLÄRUNG  /  SEITENÜBERSICHT