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aus: Neu-Ulmer Zeitung vom 14.06.2012

 

Ehrenamt-Messe: Neuauflage geplant

Engagement Organisatoren ziehen nach Premiere im Edwin-Scharff-Haus eine positive Bilanz

 

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Die Ehrenamt-Messe in Neu-Ulm war ein voller Erfolg: 86 Menschen haben spontan „Ja“ zu einem Ehrenamt gesagt und wollen sich künftig engagieren.

Neu-Ulm 86 Menschen, die noch am Tag der Messe „Ja“ zu einem Ehrenamt gesagt haben – das ist die Bilanz der ersten Neu-Ulmer Ehrenamt-Messe. Christina Richtmann, Projektleiterin der Initiative für die Ehrenamt-Messe, ist damit sehr zufrieden: „Das ist richtig viel, weil sich die Leute sonst eher informieren und das Material erst einmal mit nach Hause nehmen, bevor sie sich entscheiden“, erklärt sie.

Die erste Ehrenamt-Messe in Neu-Ulm hat im Mai gut 500 Besucher in das Edwin-Scharff-Haus gelockt. Für Richtmann und ihr Team ist das ein Riesenerfolg: „Vergleichbare Messen in München haben um die Tausend Besucher, da ist das für Neu-Ulm richtig stark.“ Rund die Hälfte der Besucher hat nach dem Messerundgang einen Fragebogen der Initiative beantwortet, den das Team nun ausgewertet hat.

Demnach war die überwiegende Mehrheit der Interessierten weiblich: 67 Prozent derjenigen, die den Fragebogen ausgefüllt hatten, waren Frauen. Anders als der bundesweite Durchschnitt, nach dem mehr Männer im Ehrenamt tätig sind – vor allem wegen Organisationen wie der Freiwilligen Feuerwehr oder dem Technischen Hilfswerk.

Besonders bemerkenswert sei die Auswertung der Altersangaben, berichtet Richtmann. Mit 40 Prozent war die Mehrheit der Besucher über 60 Jahre alt. Bei der Befragung der Aussteller, wie alt ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter seien, waren die über 60-Jährigen dagegen der kleinste Teil. Für Richtmann sehr positiv: „Das ist super und passt wie der Stecker in die Steckdose – wir brauchen diese aktiven Senioren.“ Es sei ideal, wenn sich die Menschen im Übergang vom Beruf zur Rente ein Ehrenamt suchen würden, in dem sie sich engagieren könnten.

Trotz Werbung beim sozialen Netzwerk Facebook und im Kino hätte die Ehrenamt-Messe dagegen nur wenige Jugendliche erreicht: „Es ist schwierig, an diese heranzukommen.“ Besucher durch Zeitung aufmerksam gemacht. Die Besucher seien überwiegend durch Plakate und die Zeitung auf die Messe aufmerksam geworden. Die Neu-Ulmer Zeitung hatte im Vorfeld eine eigene Serie zu verschiedenen Bereichen des Ehrenamts gestartet.

Über die Hälfte der Besucher der Messe sei bereits in einem Ehrenamt tätig – das unterstütze die Annahme, dass viele Menschen auch mehrere Ehrenämter übernehmen, erzählt Richtmann. Und im Anschluss fragte sie im Fragebogen daher auch, was sich die Engagierten wünschen: Die Mehrheit forderte eine Ehrenamtskarte, die es in Ulm schon gibt. Dort können ehrenamtliche Helfer unter anderem vergünstigt ins Kino. Richtmann sagte, man wolle das im Auge behalten, dafür sei jedoch ein sehr großer Organisationsaufwand nötig.

Außerdem wünschen sich viele klare Rahmenbedingungen. „Es haben offensichtlich einige die Erfahrung gemacht: Gebe ich den kleinen Finger, ist gleich der ganze Arm ab“, sagt Richtmann. Der moderne Ehrenamtliche wolle zudem selbst entscheiden, für was er sich engagiere, dabei sei auch der Spaß ein wichtiger Faktor.

 

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