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aus: Neu-Ulmer Zeitung vom 24.04.2013

 

Mit eineinhalb Stellen fing es an

Das Diakonische Werk Neu-Ulm feiert sein 50-jähriges Bestehen

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Vor einigen Jahren ist die Geschäftsstelle der Neu-Ulmer Diakonie in dieses Gebäude an der Kreuzung Eck-/Schützenstraße umgezogen.

Lediglich zwei Diakonissen haben sich vor der offiziellen Gründung des Diakonischen Werkes Neu-Ulm um die Bedürftigen vor Ort gekümmert. Die eine fuhr mit dem Fahrrad dorthin, wo sie gerade gebraucht wurde, die andere erledigte die Hausarbeit. Im Sommer 1963 nahm dann Sozialarbeiter Horst Große zusammen mit einer Schreibkraft seine Arbeit in Neu-Ulm auf und wurde der erste Bezirksstellenleiter. Nun feiert die Einrichtung der evangelischen Kirche ihr 50-jähriges Bestehen.

Inzwischen hat das Diakonische Werk 150 Mitarbeiter

Mit eineinhalb Stellen fing es an, inzwischen hat das Diakonische Werk 150 Mitarbeiter. „Das ist Wahnsinn“, sagt Dieter Wegerer, Verwaltungsratsvorsitzender des Diakonischen Werkes Neu-Ulm und ehrenamtlicher Geschäftsführer des Diakonievereins, über diese Entwicklung. Aber auch die Aufgaben seien mehr geworden, fügt er hinzu. Zu Beginn widmete sich Große vor allem den Bereichen Vormundschaft und Betreuung. Zu ihm kamen beispielsweise alleinerziehende Mütter, Alkoholiker, Menschen, die aufgrund des Krieges unter posttraumatischen Störungen litten, und Gastarbeiter.

Jetzt beschäftigt sich die Diakonie außerdem mit den Themen Zuwanderung, Jugend und Familie, Sucht, Senioren und Pflege sowie Psychiatrie. Das passierte allerdings nicht von heute auf morgen. Anfang der 80er kam die Suchtberatung hinzu, gegen Ende desselben Jahrzehnts die Arbeit mit Migranten und 1993 wurde der Wohnverbund gegründet, ein dezentrales Wohnheim mit ambulanter Betreuung für seelisch Behinderte.

Der Wohnverbund ist nur eines von mehreren Beispielen für die Zusammenarbeit von Diakonie und Caritas. Auch das Freiwilligenzentrum Stellwerk in Günzburg, das Familienzentrum in Neu-Ulm und die Wohnraumprävention sind gemeinsame Projekte. Die Wohnraumprävention soll möglicherweise noch dieses Jahr mit zwei zusätzlichen Vollzeitstellen weiter ausgebaut werden. Denn diese sei „ein Musterbeispiel dafür, dass sich Sozialarbeit lohnt“, erklärt Sigrun Rose, geschäftsführende Vorsitzende des Diakonischen Werkes Neu-Ulm. Wegerer verdeutlicht: „Die Versorgung eines Obdachlosen kostet siebenmal so viel, wie wenn man jemanden normal unterbringt.“

Geburtstag feiert aber nicht nur das Diakonische Werk Neu-Ulm insgesamt. So wird der Wohnverbund 20 Jahre alt und veranstaltet daher ein Sommerfest. Die Drogenberatung existiert mittlerweile seit zehn Jahren, weshalb es im Herbst in Vöhringen, Weißenhorn und Senden eine Wanderausstellung mit Fotos und Infoplakaten zu „Drob Inn“ geben soll. „Wir feiern das ganze Jahr durch“, sagt Burmann und lacht. Geplant sind eine Benefizrezitation am Sonntag, 28. April, um 17 Uhr, im Petrussaal, wo Kurt Kräß, der Dekan von Memmingen, Erich Kästners „Als ich ein kleiner Junge war“ vorträgt. Außerdem gibt es ein Betriebsfest für die Mitarbeiter im Juni. Am 31. Oktober wird das Jubiläum dann offiziell mit einem Gottesdienst mit anschließendem Festakt gefeiert.

Für das 100-Jährige wünscht sich Burmann, „dass es uns dann noch gibt“. Wirtschaftlich stand das Diakonische Werk Neu-Ulm nämlich nicht immer so gut da wie jetzt. Vor zehn Jahren habe es sehr schlecht ausgesehen, erzählt Rose. „Wir mussten die Tagespflege schließen und die Suchtberatung hat Defizite geschrieben.“ Doch jetzt ist es anders. „Unser Ziel ist es, insgesamt eine schwarze Null zu schreiben, und das gelingt uns zurzeit ganz gut. Dieses Jahr können wir feiern“, findet Burmann.

Kontakt: Spenden bitte an das Konto des Diakonischen Werkes Neu-Ulm e.V.
Die Kontonummer lautet 0202200228, die Bankleitzahl 52060410.


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