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Presseartikel zum 5. Forum des Gemeindespsychiatrischen Verbundes Günzburg / Neu-Ulm am 15.11.2016 im BKH Günzburg

5. Forum des Gemeindepsychiatrischen Verbundes (GPV) Günzburg/Neu-Ulm lockt viele Besucher

Der Gemeindepsychiatrische Verbund Günzburg / Neu-Ulm hat mit seinem Forumsthema „Wohnen“ erneut den Nerv der Zeit getroffen. Etwa 100 teilnehmende Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens sowie Betroffene und Angehörige nahmen an der gestrigen Veranstaltung im BKH Günzburg teil.

Der Gemeindepsychiatrische Verbund ist ein Zusammenschluss vieler Träger von Angeboten für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Jährlich findet ein Forum für Fachkräfte und Betroffene statt, das anhand aktueller Themen Wissen und Handlungsmöglichkeiten vermitteln und den Dialog zwischen den unterschiedlichen Arbeitsfeldern und Personengruppen anregen möchte.

In ihren Grußworten gingen Frau Bezirksrätin Denzler, die stellv. Landrätin Wiesmüller-Schwab sowie der Leiter des Öffentlichen Gesundheitsdienstes NU, Herr Dr. Küfer, der stellv. für Herrn Landrat Freudenberger teilnahm, auf die aktuelle Situation von psychisch kranken und älteren Menschen auf dem Wohnungsmarkt ein. Dabei wurde deutlich, dass fehlender bezahlbarer Wohnraum sowie mangelnde Unterstützungsangebote häufig den Alltag der betroffenen Menschen dominieren.

Hier setzte auch das erste Impulsreferat von Prof. Dr. Thomas Becker, dem ärztlichen Direktor des BKH Günzburg an. Er stellte verschiedene Studien und deren Forschungsergebnisse im Zusammenhang mit dem Thema Wohnen vor. Zusammenfassend stellte Becker die Bedeutung des „unterstützten Wohnens“ heraus. Dabei betonte er die Wichtigkeit von erschwinglichen Wohnungen und bedarfsgerechten Hilfeangeboten durch gemeindenahe und spezialisierte Teams.

Wie Becker so wies auch Prof. Dr. Matthias Riepe in seinem Vortrag auf die zentrale Bedeutung des Wohnens hin. Als Chefarzt der Akutgeriatrie und Gerontopsychiatrie am BKH Günzburg ging Riepe dabei insbesondere auf technische Hilfsmittel zur Unterstützung ein. Er stellte verschiedene Modelle und Ansätze vor, die den Alltag älterer Menschen erleichtern und zur Aufrechterhaltung der Autonomie beitragen können.

Im Anschluss an die Impulsreferate diskutierten die Teilnehmer angeregt über Zukunftsperspektiven und die Umsetzung der aufgezeigten Modelle. Diese Diskussion soll in den kommenden Monaten in den Gremien des Gemeindepsychiatrischen Verbundes fortgesetzt werden.

Abschließend bedankte sich die Vorsitzende des Gemeindepsychiatrischen Verbundes, Corinna Deininger, bei allen Referenten, den Teilnehmern und dem Vorbereitungsteam für eine gelungene Veranstaltung.

presse_22-11-2016

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