Impressum I Kontakt I  Home

aus: Südwestpresse vom 01.07.2010

Respekt und Zuwendung als Basis  Sozialpsychiatrisches Zentrum der Diakonie in Illertissen eingeweiht

Illertissen.  In Illertissen wurde gestern das sozialpsychiatrische Zentrum des Diakonischen Werks eingeweiht. Auch Sucht- und Drogenberatung finden sich dort.

Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Depression. "Man darf nie vergessen: Jedem von uns kann so etwas passieren, wenn er in die entsprechende Lebenslage kommt." So hat Landrat Erich Josef Geßner gestern bei der Eröffnung des sozialpsychiatrischen Zentrums in der Illertisser Robert-Koch-Straße 2 begründet, warum es so wichtig ist, solche zentralen Begegnungs- und Hilfsstätten zu schaffen. Seit Anfang März gibt es das neue Angebot des Diakonischen Werks im südlichen Landkreis. Gestern konnten sich Besucher aus Politik und Gesundheitswesen, von Sozialverbänden und Hilfseinrichtungen überzeugen: Es wird bereits bestens angenommen.
Ambulantes betreutes Wohnen, die Drogenberatung Drob Inn, Suchtberatung, der Fachdienst für Arbeit und Integration, der sozialpsychiatrische Dienst der Caritas sowie die Psychiatrische Ambulanz des Bezirkskrankenhauses Günzburg bieten im neuen sozialpsychiatrischen Zentrum in Illertissen ihre Hilfe an. Da gibt es beispielsweise die Tagesstätte. Sie wendet sich an psychisch kranke Menschen ab 18 Jahren. "Wenn sie Gemeinschaft, soziale Kontakte, eine abwechslungsreiche Beschäftigung sowie kompetente Unterstützung im Umgang mit Ihrer Erkrankung suchen, können Sie gern Kontakt mit uns aufnehmen", wirbt die Diakonie.
Sigrun Rose, zweite Vorsitzende des Diakonischen Werks Neu-Ulm, bedankte sich bei allen, die bei der Realisierung des Zentrums mitgeholfen haben. Die Erste Vorsitzende, Dekanin Gabriele Burmann, betonte zur Einweihung, wie wichtig es ist, dass alle Menschen, ob gesund oder krank, mit Respekt behandelt werden. Der katholische Diakon Christoph Schwarzer sprach zusammen mit der evangelischen Pfarrerin Susanne Scharrer den Segen.
Eine gute Entwicklung wünschten auch Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert, die Illertisser Bürgermeisterin Marita Kaiser, der ärztliche Direktor des Bezirkskrankenhauses Günzburg, Thomas Becker, sowie Martin Tielke als Vertreter des Caritasverbands der Diözese Augsburg. Kaiser hatte einen 800-Euro-Scheck dabei, ein Teil des Erlöses aus einem vom Unterrother Bürgermeister Gerd Struve organisierten Benefizkonzert. Landrat Geßner erhöhte spontan auf 1000 Euro.

Lesen Sie hier weitere Presseartikel!

Diakonisches Werk Neu-Ulm e.V.
Eckstraße 25
89231 Neu-Ulm
fon: 0731-70478-0
fax: 0731-70478-66
verwaltung@diakonie-neu-ulm.de
Spendenkonto:
Sparkasse Neu-Ulm/ Illertissen
Konto: 430 005 264
BLZ: 730 500 00
SPENDEN Sie hier ONLINE...

demokratiebrauchtjedestimme