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aus: Südwesst Presse vom 07.12.2016
 

Neue Räume, größeres Angebot

Nicht nur räumlich vergrößert hat sich das Angebot des Unterstützungszentrums der Diakonie in der Gartenstraße 20. Auf nunmehr 450 Quadratmetern sind jetzt verschiedene Bereiche unter einem Dach zusammengefasst, und es ist auch noch Raum für eine Erweiterung der Tätigkeiten des sozialpsychiatrischen Diensts. Die neuen Räume sind jetzt feierlich eingeweiht worden.

Die Reaktionen der Gäste waren durch die Bank positiv, und auch die Mitarbeiter sind sehr zufrieden mit den Räumlichkeiten in der zentralen Lage, berichtet Michael Henni von der Diakonie. Aktuell betreuen die Mitarbeiter rund 60 Menschen aus der Stadt und dem Kreis: Acht von ihnen leben stationär im sozialpsychiatrischen Wohnverbund in der Friedenstraße,  und mehr als 50 in eigenen Wohnungen. Für die Betreuung letzterer stehen jetzt Räume zur Verfügung, „in denen auch mal vertrauliche Gespräche gut möglich sind“, sagt Henni.

Die Menschen aus dem Wohnheim kommen zur Arbeitstherapie in die Gartenstraße, ebenso die Besucher der Tagesstätte für psychisch Kranke.  Dort gibt es niedrigschwellige Angebote zur Tagesstruktur wie die Kochgruppe, Freizeitaktivitäten oder kreativ-handwerkliche Tätigkeiten. Bewährt hat sich laut Henni den Bügelservice, der von vielen Neu-Ulmern genutzt wird.

In den neuen Räumen hält darüber hinaus die Drogenhilfe zu bestimmten Terminen Sprechstunden ab und es finden Treffs verschiedener Selbsthilfegruppen und der kirchlichen allgemeinen Sozialarbeit statt.

Hausmeister-Service im Aufbau

Laut Michael Henni ist geplant, dass auch die Suchtberatung der Diakonie zukünftig Sprechstunden in den neuen Räumen in der Gartenstraße anbietet.

Und ein Hausmeister-Service ist im Aufbau für „kleinere Dienstleistungen aller Art“. Bislang funktioniert das bereits innerhalb der Diakonie, freut sich Henni. Im Laufe des kommenden Jahres sollen die Mitarbeiter der Tagesstätte  so weit kommen, dass sie ihre Dienste auch außerhalb anbieten können. „Wir können zum Beispiel dann da sein, wenn jemand einen Ikea-Schrank aufbauen muss“, erklärt er die Idee und das mittelfristige Ziel. Dieses steht auch in der Linie der Einrichtung: „Ziel unseres Unterstützungszentrums ist es, ein möglichst breitgefächertes Angebot für Menschen mit psychischer Erkrankung in zentraler Lage in der Innenstadt zu bieten“, macht Henni deutlich.

VERENA SCHÜHLY

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