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aus: Südwest Presse vom 17.12.2013 von Beate Storz
 

Drogenberatung und Integrationsfachdienst jetzt unter einem Dach
 

Die Neu-Ulmer Drogenberatung Drob Inn und der Integrationsfachdienst sind an der Uferstraße 3 in Neu-Ulm nun unter einem Dach. Viele Gäste würdigen die Arbeit der beiden Einrichtungen.

Wenn ein Haus voller Politiker ist, dann muss es ein wichtiges Haus sein. Bei der Einweihung der neuen Räume der Drogenberatung Drob Inn und des Integrationsfachdienstes war das Büro gänzlich belagert, alle wichtigen Menschen aus Neu-Ulm gaben sich die Ehre. Oberbürgermeister Gerold Noerenberg kam, viele Stadträte zeigten sich, die Polizei war da, der Amtsgerichtsdirektor Thomas Mayer, Landrat Erich Josef Geßner und sein Stellvertreter Dieter Wegerer. Pfarrer Markus Mattes von der katholischen Pfarrgemeinschaft Neu-Ulm und seine evangelische Kollegin Pfarrerin Karin Schedler von der Petruskirche segneten gemeinsam die neuen Räume.

Die Drogenberatung Drob Inn ist eine Einrichtung des Diakonischen Werkes und war bis zum Umzug an der Eckstraße 25 untergebracht. Der Integrationsfachdienst (IFD) hingegen ist eine Kooperation der Katholischen Jugendfürsorge und des Diakonischen Werkes. "Wir waren auf der Suche nach einem Büro und dieses war genau das richtige, aber etwas zu groß. Deshalb haben wir das Drob Inn mit ins Boot genommen", berichtet Dorothee Knöpfel vom Integrationsfachdienst.

Gerold Noerenberg lobte die Arbeit der beiden Einrichtungen. "Ihre Arbeit, die oft im Verborgenen geschieht, ist sehr wichtig." Der Integrationsfachdienst unterstützt Menschen mit Behinderung und Rehabilitanden bei der Arbeitssuche und steht auch den Arbeitgebern zur Seite. "Bei der ganzen Diskussion über Fachkräftemangel werden Arbeitnehmer mit Handicap außen vor gelassen. Sie haben aber ein enormes Potential. Für die Wirtschaft besteht die Chance auf eine Win-Win-Situation", analysierte Noerenberg.

Robert Neuhauser leitet den Integrationsfachdienst Schwaben. Er lobte in seiner Rede die gewinnbringenden Zusammenarbeit zwischen der Diakonie und der Katholischen Jugendfürsorge. "Beide Einrichtungen haben ihre Erfahrungen nun gebündelt. Ihnen ist wichtig, dass nicht nur der Behinderte eine Arbeitsstelle hat, sondern auch der Arbeitgeber mit seiner Arbeitskraft zufrieden ist. Die Mitarbeiter des Integrationsfachdienstes begleiten die Menschen zu ihrem neuen Arbeitsplatz und sorgen dafür, dass beide Seiten zufrieden sind. Neuhauser lobt: "Kleine Handwerksbetriebe und mittelständische Unternehmen sind Behinderten gegenüber sehr aufgeschlossen."

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