Wir beraten Sie gerne in allen Fragen rund um die Themen illegale Drogen und Sucht.

ES GILT :

  • Auch wer nicht clean ist, wird von uns unterstützt
  • Was wir miteinander reden, bleibt unter uns. Wir unterstehen der Schweigepflicht und haben das Zeugnisverweigerungsrecht.
  • Wir beraten auch anonym.
  • Unser Angebot ist kostenlos.
Gerne dürfen Sie sich auch anonym über das sichere Online-Beratungsportal der Diakonie an uns wenden.

Zielgruppe:

  • Unsere Angebote richten sich an Menschen mit unterschiedlichen Anliegen:
  • Interessierte, die mehr über Sucht und Drogen erfahren möchten
  • Konsumentinnen und Konsumenten, welche schon mit illegalen Drogen “experimentieren”
  • Angehörige (gemeint sind Familienangehörige, Freundinnen und Freunde, Bekannte, usw.), die einen Menschen haben, um den sie sich wegen seines Drogenkonsums Sorgen machen.
  • Abhängige, die bereits um ihre Sucht wissen
  • Helferinnen und Helfer, welche beruflich mit dem Thema zu tun haben

Grundversorgung:
Ein wichtiges Anliegen unserer Arbeit ist Ihre Gesunderhaltung (safer use / safer sex)und soziale Absicherung. Deshalb können Sie während der offenen Sprechstunden Spritzen tauschen und entsorgen sowie Kondome erhalten. Bei Bedarf vermitteln wir Sie in medizinische Versorgung.
Für Ihre soziale Absicherung bieten wir Ihnen im Notfall eine Postadresse über die Beratungsstelle und unterstützen Sie, wenn nötig, hinsichtlich Wohnungssuche und Kontakten mit Ämtern und Behörden.

Informationsvermittlung:
Drob Inn vermittelt vor allem Informationen über Substanzen und deren Auswirkungen, bestehende Hilfsangebote wie z. B. Entgiftungs-, Therapie- und Substitutionsmöglichkeiten, sowie andere  Fachdienste. Wir klären auf über Themen wie Safer Use / Safer Sex und allgemeine Gesundheitsprophylaxe. Zur weiteren Information stehen Broschüren und Prospekte zum Mitnehmen zur Verfügung.

Beratung:
In der Beratung sehen wir Sie als mündigen, zur Selbstverantwortung und Selbstbestimmung fähigen Menschen. Im Mittelpunkt der Beratung stehen Ihre Anliegen. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen zu einer Lösung zu kommen, welche passend für Sie und Ihre Bedürfnisse ist.
Beratung kann und soll Ihnen eine Entscheidungshilfe in Ihren verschiedenen Lebensbereichen bieten. – Deshalb geht es hier nicht nur um Ihren Drogenkonsum!
Wir unterstützen Sie auch in Einzel-, Paar- oder Familiengesprächen.
Für Sie ist die Beratung kostenlos und, wenn Sie das möchten, auch anonym.

Vorbereitung und Vermittlung in weiterführende Hilfen:
Wir unterstützen Sie bei der Suche nach einem Substitutionsplatz, einer Entgiftungsmöglichkeit, einer Selbsthilfegruppe oder sonstigen Fachdiensten.
Entscheiden Sie sich nach einer gewissen Zeit des Kontaktes zur Durchführung einer stationären Therapie, steht Ihnen hier ein reichhaltiges Informationsangebot bezüglich verschiedenster Einrichtungen der stationären Suchtkrankenhilfe zur Verfügung. Gemeinsam mit Ihnen wählen wir eine geeignete und passende Therapieeinrichtung aus. Die erforderlichen Unterlagen für eine Kostenübernahme werden dann in Zusammenarbeit mit Ihnen von der Beratungsstelle erstellt nachdem wir den zuständigen Kostenträger ermittelt haben.

Psychosoziale und soziale Begleitung bei Substitution
Die soziale Begleitung dient der Absicherung Ihrer aktuellen Lebenssituation und umfasst vor allem folgende Arbeitsschwerpunkte: Klärung Ihrer Wohnraumsituation, Klärung Ihrer Krankenversicherung, Unterstützung und Vermittlung bei Behördenangelegenheiten, Alltagsbewältigung, Materielle Hilfestellungen und Krisenintervention.
Aufgabe der psychosozialen Begleitung bei Substitution ist die langfristige Verbesserung Ihrer Lebenssituation. Sie kann folgende Schwerpunkte umfassen: Klärung der Arbeitsplatzsituation, Distanzierung von der Drogenszene – Knüpfen von suchtfreien Kontakten und Beziehungen, sinnvolle Freizeitgestaltung, Schuldenregulierung und Vergangenheitsbewältigung.
Innerhalb der qualifizierten Substitutionsbehandlung ist eine Vermittlung in weiterführende Maßnahmen jederzeit möglich.

Ambulante Nachsorge
Wenn Sie nach einer stationären Therapie in diese Region zurückkehren, können Sie bei uns eine ambulante Nachsorge in Anspruch nehmen. Ziel ist dabei Ihre (Wieder-) Eingliederung in das soziale Umfeld zu ermöglichen und Sie für die Verwirklichung einer drogenfreien und eigenständigen Lebensweise zu festigen (zufriedene Abstinenz).
Nach einer abgeschlossenen Therapiemaßnahme steht die Umsetzung des „Gelernten“ in den praktischen Alltag im Vordergrund. Nachsorge legt besonderen Augenmerk auf die Alltagsbewältigung, Beziehungsklärung, Verantwortungsübernahme, Entscheidungsfindung und Selbstkritik / Selbstreflektion.
Nachsorge findet in der Beratungsstelle in Form von Einzelgesprächen statt.

Aufsuchende Arbeit
An den Standorten Illertissen, Neu-Ulm, Senden und Vöhringen können Sie uns im Jugendhaus oder an Plätzen, an denen sich Jugendliche treffen vorfinden und sich mit Ihren Anliegen an uns wenden – auch wenn es nicht um Drogen geht.

Angehörigenberatung
Wir beraten nicht ausschließlich Drogenkonsumenten, sondern auch deren Angehörige. Unser Angebot reicht von Informationsvermittlung bis zur Unterstützung in akuten Krisensituationen. Wir vermitteln Informationen sowohl zu den Drogen selbst als auch zu möglichen Folgen und weiterführenden Hilfsangeboten. Dieses Beratungsangebot ist kostenlos und auf Wunsch anonym. Die Gesprächsinhalte unterliegen der Schweigepflicht. Sie sind sehr herzlich Willkommen!

Projekte und Prävention
Drob Inn organisiert und/ oder beteiligt sich an Projekten und Veranstaltungen die sich schwerpunktmäßig auf den Bereich der Sekundärprävention beschränken (z.B. Safer Use, Vorstellung von Drob Inn und seinen Angeboten). Ziel ist es aufzuklären, Informationen zu vermitteln und dadurch Einstellungsveränderungen zu erreichen. Diesbezüglich wird eine verstärkte Kooperation und Vernetzung z. B. mit der Suchtprophylaxestelle des Landkreises Neu-Ulm gepflegt.

Liebe KooperationspartnerInnen, KlientInnen und InteressentInnen
Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass bei der Drogenberatungsstelle Drob Inn inzwischen wieder persönliche Termine stattfinden können.
Die Offenen Sprechstunden können leider derzeit, zur Vermeidung von Menschenansammlungen im Wartezimmer, nicht angeboten werden.
Sie erreichen die jeweilige Dienststelle zu den folgenden KERNZEITEN:
(Die Mitarbeiterinnen des Drob Inn sind natürlich auch darüber hinaus erreichbar!)

Zuständig für:
Elchingen, Holzheim, Nersingen, Neu-Ulm

Sandra Heinzelmann (Leitung)
Diplom-Sozialarbeiterin (FH)
Uferstr. 3
89231 Neu-Ulm
Tel.: 0731 – 88 03 05-20
Fax: 0731 – 88 03 05-29
s.heinzelmann@diakonie-neu-ulm.de

Selma Möhring
Pädagogin (B.A.)
Uferstr. 3
89231 Neu-Ulm
Tel.: 0731 – 88 03 05-21
Fax: 0731 – 88 03 05-29
Mobil: 0152 – 03 46 02 82
s.moehring@diakonie-neu-ulm.de

Antje Funk
Diplom Sozialarbeiterin / Sozialpädagogin (FH)
Uferstr. 3
89231 Neu-Ulm
Tel.: 0731 – 88 03 05-23
Fax: 0731 – 88 03 05-29
a.funk@diakonie-neu-ulm.de

Nadja Gruhler
Verwaltungsangestellte
Uferstr. 3
89231 Neu-Ulm
Tel.: 0731 – 88 03 05-22
Fax: 0731 – 88 03 05-29
n.gruhler@diakonie-neu-ulm.de

KERNZEITEN:
Montag:        14:00-18:00 Uhr
Dienstag:      12:00-15:00 Uhr
Mittwoch:     09:00-13:00 Uhr
Donnerstag: 14:00-18:00 Uhr
Freitag:          09:00-13:00 Uhr

Zuständig für:
Bellenberg, Vöhringen

Sabrina Commeßmann
Sozialpädagogin (B.A.)
Wielandstr. 5
89269 Vöhringen
Tel.: 07306 – 92 53 34
Fax: 07306 – 92 37 11
Mobil: 0160 – 954 198 64
s.commessmann@diakonie-neu-ulm.de

KERNZEITEN:
Mo: 14.00 – 18.00 Uhr
Di:   12.00 – 15.00 Uhr
Mi:  10.00 – 14.00 Uhr
Do:  14.00 – 18.00 Uhr
Fr:   13.00 – 16.00 Uhr

Zuständig für:
Altenstadt, Buch, Illertissen, Kellmünz, Oberroth, Osterberg, Unterroth

Laura Geiß
B.Sc. (Psychologie)
Unterer Graben 7
89257 Illertissen
Tel.: 07303 – 90 28 40
Fax. 07303 – 90 28 41
Mobil: 0152 – 03 42 91 57
l.geiss@diakonie-neu-ulm.de

KERNZEITEN:
Mo: 14.00 – 18.00 Uhr
Di:   12.00 – 15.00 Uhr
Mi:  14.00 – 18.00 Uhr
Do:  09.00 – 12.00 Uhr
Fr:   13.00 – 16.00 Uhr

Zuständig für: Senden

Tatjana Stoll
Sozialarbeiterin (B.A.)
Montag
Uferstr. 3
89231 Neu-Ulm
Dienstag
Im Paul-Gerhardt-Haus
Kirchplatz 2
89250 Senden
Mittwoch bis Freitag
Im Städtischen Betriebshof / Eislaufanlage
Illerstraße 61
89250 Senden
Tel.: 07307 – 94 54 140
Fax: 07307 – 94 54 141
Mobil: 0176 – 45 53 26 45
t.stoll@diakonie-neu-ulm.de

KERNZEITEN:
Montag:        14:00-18:00 Uhr
Dienstag:      12:30-15:30 Uhr
Mittwoch:     14:00-18:00 Uhr
Donnerstag: 11:00-15:00 Uhr
Freitag:          13:00-16:00 Uhr

Zuständig für: 
Pfaffenhofen, Roggenburg, Weißenhorn

Sabrina Commeßmann
Sozialpädagogin (B.A.)
Hauptplatz 7
89264 Weißenhorn
Mobil: 0176 – 45544705
s.commessmann@diakonie-neu-ulm.de

Postadresse über
Uferstr. 3
89231 Neu-Ulm

KERNZEITEN:
Mo: 14.00 – 18.00 Uhr
Di:   12.00 – 15.00 Uhr
Mi:  10.00 – 14.00 Uhr
Do:  14.00 – 18.00 Uhr
Fr:   13.00 – 16.00 Uhr

Drogenkonsum? Mein Kind / Partner nicht ! ?
„Wann kann ich die Angehörigenberatung vom Drob Inn nutzen?“

Sollten Sie den Verdacht oder die Gewissheit haben, dass ihr Kind / Partner / Freund illegale Drogen konsumiert:
Je früher Sie Kontakt zur Beratungsstelle aufnehmen, desto besser.
Darüber hinaus können Sie sich jederzeit gerne auch „einfach so“ über Drogen informieren – ohne dass ein konkreter Fall vorliegt. Hierfür stehen wir Ihnen gerne persönlich und auf Wunsch mit Informationsmaterial zur Verfügung.

 Für unsere Arbeit mit Angehörigen gilt:
  • unser Angebot ist kostenlos

  • was hier besprochen wird unterliegt der Schweigepflicht

  • wir beraten auch anonym

  • in besonderen Fällen sind Hausbesuche möglich

Tatjana Stoll
Sozialarbeiterin (B.A.)

Mobil: 0176 – 45 53 26 45
t.stoll@diakonie-neu-ulm.de

„Aber wir sind doch eine intakte Familie…“

Drogenkonsum kann jeden treffen.

Wirklich jeden?

JA, Drogenkonsumenten gibt es in jedem Alter und in jeder sozialen Schicht.
Eine Studie besagt, dass 9,1% der 12- 17-jährigen Jugendlichen und 39,8 % aller 18-25-jährigen Erwachsenen in Deutschland illegale Drogen zumindest probiert haben.

 „Aber ich hab ja nichts – es geht um mein Kind/Partner…“

Es geht nicht nur um den Drogenkonsumenten alleine. Eine Suchterkrankung betrifft die ganze Familie. Angehörige trauen sich oft nicht Beratungsangebote wahrzunehmen. Sei es aus Scham, Schuldgefühl oder weil sie selbst noch gar nicht merken, wie sehr sie selbst der Belastung ausgesetzt sind.
Doch auch Angehörige haben das Recht auf Unterstützung und ein off enes Ohr- und sind bei uns herzlich Willkommen!

„Was können Sie für mich schon tun?“

Oft mals fehlen Angehörigen die richtigen Informationen. Wir klären auf über Drogen, Konsumverhalten, Auswirkungen und Möglichkeiten.
Wir stützen als Anlaufstelle Partner, Eltern, Familienangehörige und Freunde, hören zu und versuchen Ängste zu nehmen, neue Wege aufzuzeigen und vermitteln ggf. in weitere Hilfsangebote.

Flyer für die Angehörigenberatung (Hier klicken)

Entgiftungsmöglichkeiten in Baden-Württemberg
ZfP Weissenau (Station 2064: Mariatal)

Drogenentzug Mariatal
Weingartshofer Str. 2
88214 Ravensburg

Tel.: 0751 / 7601-2600
Fax: 0751 / 7601-2778
Anmeldung: Mo. – Fr. 10.00 – 12.00 Uhr

Wie wird entgiftet:
Im ZfP Weissenau wird der Entzug von Opiaten in der
Regel mit Substitutionsmitteln durchgeführt. Auch die
Entgiftung von Beikonsum ist möglich. Die Bedingungen
hierfür sollten vorab in einem Ambulanzgespräch geklärt
werden. Am Aufnahmetag werden noch keine
Substitutionsmittel vergeben. Möglich ist hier auch die
Entgiftung bei Abhängigkeit von anderen illegalen
Drogen (Cannabis, Kokain, synthetische Drogen).

Aufnahmekriterien:
Es werden nur Patienten über 18 Jahren aufgenommen.
Die Drogenentzugsstation ZfP nimmt auch überregional
auf. Teilentzüge können nur bei Personen aus dem
Einzugsgebiet der südwürttembergischen Zentren
durchgeführt werden. Wegen der großen Nachfrage kann
es zu Wartezeiten kommen.

Außenkontakte:
Da die Behandlung im ZfP Weissenau auf freiwilliger Basis
erfolgt, wird die Station offen geführt. Handys,
Smartphones, Computer etc. sind erlaubt.

Angebote:

  • Einzel- und Gruppengespräche
  • Alternative Heilbehandlungen
    (Suchtakupunktur, Sauna, Bäder)
  • Psychotherapeutische Behandlung
  • Sport- und Freizeitaktivitäten
  • Beschäftigungstherapie
  • Therapievorbereitung

Besonderer Personenkreis:
Nach einem ambulanten Vorgespräch werden auch Paare
und Schwangere aufgenommen.

Anfahrt: NU auf B10 verlassen – nach 100 m auf die B28 – nach 900 m auf die B30 Richtung RV – nach Ortseinfahrt RV nach 600 m rechts in die Ravensburgerstraße – nach 460 m links in Abteistrasse – nach 800 m Ankunft Mariatal (von NU 90 km) www.drogenentzug-mariatal.de

ZfP Reichenau (Station 52)

Feuersteinstr. 55
78479 Reichenau

Tel.: 07531 / 977-478
Fax: 07531 / 977-540
Anmeldung: Mo. – Fr. 15.00 – 17.00 Uhr

Wie wird entgiftet:
Bei der Entzugsbehandlung werden zu Linderung von
Entzugssymptomen Substitutionsmittel (z.B. Polamidon,
Subutex und Aponal) eingesetzt. Ein genauer
Behandlungsplan wird mit dem Patienten am Aufnahmetag
zusammen festgelegt.

Aufnahmekriterien:
Es werden nur Patienten über 18 Jahren aufgenommen.
Das ZfP Reichenau nimmt auch überregional auf.
Aufnahmevoraussetzung ist der Verzicht auf jegliche Art
von Drogen, Alkohol und (selbstverordnete) Medikamente.

Außenkontakte:
Ausgang ist in Begleitung des Personals möglich. Für
Patienten ohne Kinder ist es möglich zwei Mal pro Woche
zu telefonieren, für Patienten mit Kindern, vier Mal pro
Woche.

Angebote:

  •  Kreative und körperbezogene Behandlungsangebote
  • Einzel- und Gruppengespräche
  • Sozialberatung
  • Suchtakupunktur
  • Info-Gruppen mir der Drogenberatung Konstanz
  • Spiel- und Freizeitangebote
  • Sport und vielfältige Außenaktivitäten

Besonderer Personenkreis:
Paare können hier gemeinsam entgiften, werden aber in
getrennten Zimmern untergebracht.
Schwangere werden hier nicht entgiftet.

Anfahrt: B10, dann B30 in Richtung Ravensburg – nach 82 km B30 in Richtung Stetten verlassen – nach Stetten B33 nach Meersburg – mit Fähre nach Konstanz – in Konstanz nach 2 km B33 rechts in Allmannsdorferstraße verlassen – nach 800 m geradeaus in Jahnstr. – nach 312 m Petershauserstraße rechts in die Reichenauerstraße verlassen – nach 5 km Ortseinfahrt Reichenau – nach 50 m rechts in Lindenallee abbiegen – Reichenau verlassen und geradeaus in Feuersteinstr. (von NU 130 km) www.zfp-reichenau.de

Weinsberg (Station S12) „Nische“

Klinikum am Weissenhof
74189 Weinsberg

Tel.: 07134 / 75-3712 / 75-1512
Fax: 07134 / 75-3612
Anmeldung: Mo. – Fr. 08.00 – 17.00 Uhr unter der Nummer 07134 / 75-1111

Wie wird entzogen:
Im Klinikum am Weissenhof wird hauptsächlich warm mit
den gängigen Substitutionsmitteln – nach Absprache aber
auch kalt entgiftet. Teilentgiftungen vom Beikonsum sind
ebenfalls möglich. Es ist auch eine Umstellung der
Substitution von Methadon auf Subutex oder umgekehrt
möglich. Es werden aber auch Entgiftungen von allen
anderen illegalen Drogen angeboten.

Aufnahmekriterien:
Es werden nur Patienten über 18 Jahren aufgenommen.
Das Klinikum am Weissenhof nimmt auch überregional auf.

Außenkontakte:
Besuche sind von max. 3 vorher bestimmten suchtfreien
Kontaktpersonen ab dem 6. Tag nach Aufnahme möglich.
Besucher müssen volljährig sein – außer es sind die
eigenen Kinder. Telefonische Kontakte zu Ämtern,
Behörden, Beratungsstellen, Therapieeinrichtungen, etc.
sind über den Sozialdienst möglich. Handys sind erlaubt.

Angebote:

  • Vermittlung in Therapie
  • Einzel- und Gruppengespräche
  • Ergotherapie, Bewegungstherapie
  • Alternative Heilbehandlungen (Suchtakupunktur, Aromapflege, Progressive Muskelentspannung)
  • Beschäftigung- und Bewegungstherapie
  • Gruppenfreizeitangebote


Besonderer Personenkreis:
Paare werden bei uns nicht gleichzeitig behandelt.
Schwangere werden nur von Partydrogen entgiftet, dies
aber nur nach Rücksprache.

Anfahrt: A8 Richtung Stuttgart – nach 83 km auf die A81 – A81
nach 54 km (10) in Richtung Weinsberg auf die B39A verlassen – B39A nach 2 km links auf B39 verlassen – nach 2 km B39 in
L1036 verlassen – nach 800 m links nach Weinsberg abbiegen
(von Neu-Ulm 150 km) www.klinikum-weissenhof.de

Jugendliche:

clean.kick und clean.kids

Mariatal 17/2
88214 Ravensburg-Weissenau

Tel.: 0751 / 7601-2126
Fax: 0751 / 7601-2451
Anmeldung: Mo. – Fr. 08.30 – 12.00 Uhr

Auf clean.kick werden Jugendliche im Alter von 16 bis 18
(+1) Jahren aufgenommen, die eine Entgiftung oder
Entzugsbehandlung benötigen. Auch eine akute Krise oder
eine zusätzliche Störung, z.B. Depression oder Psychose,
kann eine Behandlung notwendig machen.
Die Station clean.kids richtet sich an 12- bis 15-Jährige
mit Alkohol- oder Drogenerfahrungen. Typische zusätzliche
Probleme sind Entwicklungs- und Bindungsstörungen,
Traumatisierung oder Hyperaktivität.
Die Stationen bieten neben vielen Kreativ- und Sportangeboten auch Einzel- Gruppen- und Familientherapie, sowie fundierte jugendpsychiatrische Diagnostik und eine eigene Klinikschule.
www.cleankick.de

Mutter-Kind-Station:

In Baden-Württemberg gibt es derzeit keine Station, in welcher
Mütter gemeinsam mit ihren Kindern aufgenommen werden
können. Aus diesem Grund wird hier auf Kliniken in Bayern
verwiesen.

BKH Kaufbeuren
Kemnater Str. 16
87600 Kaufbeuren
Tel.: 08341 / 72-2052
Fax: 08341 / 72-8711
Anmeldung: 10 – 14 Uhr

Entgiftung für Konsumenten von
Cannabis und Partydrogen:

Klinikum Nordschwarzwald
TIME OUT
Am Lützenhardter Hof
75365 Calw-Hirsau
Tel.: 07051 / 586-2425
Anmeldung: Mo.-Fr. 08-16 Uhr

Flyer für Entgiftungsmöglichkeiten in Baden-Württemberg als PDF-Datei herunterladen (Hier klicken)

Entgiftungsmöglichkeiten in Bayern
BKH Günzburg

Lindenallee 2
89312 Günzburg

Tel.: 08221 / 96-00
Anmeldung: 08.00 – 16.00 Uhr

Wie wird entgiftet:
Im BKH Günzburg wird qualifizierte Entzugsbehandlung
von Alkohol, Medikamenten und illegalen Substanzen
durchgeführt. Medikamentengestützter Opiatentzug
(beispielsweise mit Methadon oder Subutex) möglich,
sowie Teil- oder Beigebrauchsentzug bei vorbestehender
Substitution.

Aufnahmekriterien:
Es werden Patienten ab 18 Jahre aufgenommen.
Vorwiegend werden Patienten aus Bayern entgiftet, jedoch
in Ausnahmefällen auch aus anderen Bundesländern
(vorher abklären).

Außenkontakte:
Das BKH Günzburg bietet offen und geschlossen
geführte Stationen in der Abteilung für
Abhängigkeitserkrankungen an. Innerhalb der
geschlossenen Station erfolgen Außenkontakte über
Anmeldung.

Angebote:

  •  Motivationsaufbau zur Inanspruchnahme weiterführender Therapiemaßnahmen (Reha-Sucht, Langzeittherapie, Sozialtherapie, ambulante Suchtberatung, auch weiterführende Therapie zur Behandlung begleitender Störungen)
  • Einzel- und Gruppengespräche
  • Ergo- und Musiktherapie
  • Sporttherapie und Freizeitangebote (Schwimmen, Minigolf)

Besonderer Personenkreis:
Paare können aufgenommen werden, werden aber auf
verschiedenen Stationen behandelt.
Auch Schwangere können hier nach Absprache entgiften.

Anfahrt: A8 Richtung München –-Ausfahrt Leipheim in Richtung
Leipheim – Am Kreisverkehr 1. Ausfahrt Richtung Günzburg (B10).  (von Neu-Ulm 30 km) www.bkh-guenzburg.de / www.bezirkskliniken-schwaben.de

BKH Kaufbeuren (Station SM01)

Kemnater Str. 16
87600 Kaufbeuren

Tel.: 08341 / 72-4552
Fax: 08341 / 72-8718
Anmeldung: 10.00 – 14.00 Uhr

Wie wird entgiftet:
Im BKH Kaufbeuren wird „kalt oder warm“ (mit gängigen
Substitutionsmitteln) entgiftet. Ein Beigebrauchsentzug ist
hier möglich. Grundsätzlich gibt es auch die Möglichkeit zur
Umstellung auf ein anderes Substitutionsmittel, muss
jedoch im Einzelfall noch abgeklärt werden.

Aufnahmekriterien:
Es werden nur Patienten über 18 Jahre aufgenommen,
auch Patienten außerhalb des Einzugsgebietes. Die
Aufnahme als Notfall erfolgt nur bei Patienten des
Einzugsgebietes. Die Wartezeit liegt ca. bei 3-4 Wochen.
Während dieser Zeit muss ein telefonischer Kontakt
pro Woche stattfinden.

Außenkontakte:
Sind telefonisch immer möglich, ansonsten nach
Absprache.

Angebote:

  •  Vermittlung in Therapie in Einzelfällen
  • Einzel- und Gruppengespräche
  • Ergotherapie
  • Kunsttherapie und Freizeitangebote
  • Sporttherapie (Kraftraum, Sportplatz, Sauna, Klettern)
  • Musiktherapie
  • Akupunktur und Akupressur
  • ggf. medizinische Diagnostik der Begleiterkrankungen (z.B. HIV, Hepatitis B/C)


Besonderer Personenkreis:

Es werden auch Mütter/Väter mit Kindern aufgenommen,
jedoch kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Anfahrt: A7 Richtung Lindau – AK Memmingen auf A96 Richtung München – A96 an Ausfahrt Mindelheim in Richtung Mindelheim verlassen – Straßenverlauf folgen bis Kaufbeuren (von Neu-Ulm 102 km). www.bkh-kaufbeuren.de / www.bezirkskliniken-schwaben.de

Bezirksklinikum Ansbach

Station 1/0
Feuchtwanger Str. 38
91522 Ansbach

Tel.: 0981 / 46 53-2215
Fax: 0981 / 46 53-2216
Anmeldung: Di.: 14.30 – 18.00 Uhr und Sa.:. 14.30 – 18.00 Uhr

Wie wird entzogen:
Es wird meist „warm“ (Methadon, Substitol oder
Subutex) entzogen („kalt“ nur auf Wunsch). Ein Beigebrauchsentzug bei Substituierten ist hier möglich, ebenso
wie die Umstellung auf Subutex.

Aufnahmekriterien:
Patienten über 18 Jahre, vorwiegend aus dem Einzugsgebiet, aber nach Absprache auch von außerhalb. In Ausnahmefällen nach gründlicher telefonischer ärztlicher Vorabklärung auch 17-Jährige.

Außenkontakte:
Kontakte zu Familie oder Lebenspartner können nach Absprache stattfinden (begleitete Kurzbesuche, Ausgänge sehr begrenzt nach Teamentscheid). Telefonische Kontakte sind ebenfalls möglich.

Angebote:

  • Vermittlung in Therapie
  • Einzelgespräche und Gesprächsgruppen
  • Musik- und Ergotherapie
  • Bewegungstherapie und Sportangebote (Hallen- und Kraftsport, Schwimmen)
  • Ärzte-Info-Veranstaltungen
  • Suchtakupunktur


Besonderer Personenkreis:
In Ansbach werden auch Paare gemeinsam aufgenommen, aber in getrennten Zimmern untergebracht. Schwangere können hier im 2. Drittel der Schwangerschaft nach einer gynäkologischen Untersuchung mit vorliegendem aktuellem Befund und stationsärztlicher Rücksprache entgiften.

Anfahrt: A7 Richtung Würzburg – Autobahnkreuz Feuchtwangen auf A6 Richtung Nürnberg – Ausfahrt Herrieden in Richtung Ansbach-West ca. 4 km folgen – geradeaus in Knebelstr. – geradeaus in Feuchtwangerstraße (von Neu-Ulm 137 km)
www.bezirksklinikum-ansbach.de

Jugendliche:
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie
am KH Josefinum (Station 6)

Kapellenstr. 30
86154 Augsburg

Tel.: 0821 / 24 12-436
Fax: 0821 / 24 12-481
Anmeldung: 08.00 – 17.00 Uhr

Qualifizierte Entzugsbehandlung mit anschließender Entwöhnungsbehandlung für Jugendliche unter 18 Jahren.
Medikamentöse und therapeutische Begleitung des Entzugs nach fachärztlicher Anordnung.
Die Behandlung erfolgt im geschützten Setting, also auch mit familienrechtlichem Beschluss. Die Kontakte beziehen sich im ersten Teil der Behandlung rein auf den familiären Rahmen und können im Verlauf nach therapeutischer Einschätzung erweitert werden.

Angebote:

  • suchttherap. Einzel-, Gruppen- und Familientherapie
  • kinder- und jugenpsych. Diagnostik und Behandlung
  • Akupunktur, Sportprogramm, Aromatherapie
  • Fachtherapien (Ergo-, Kunst- und Musiktherapie)
  • sozialrechtliche und berufliche Beratung
  • Vermittlung in Langzeittherapie
  • Ableisten von Sozialstunden im Einzelfall möglich


www.josefinum.de

Flyer für Entgiftungsmöglichkeiten in Bayern als PDF-Datei herunterladen (Hier klicken)

  • Bürgerhospital Stuttgart
    Station Demos
    Prießnitzweg 24
    70374 Stuttgart
    fon: 0711 – 278 22950
    email: sucht@klinikum-stuttgart.de
    Anmeldung Montag bis Freitag von
    9:00 bis 12:00 Uhr und
    13:00 bis 16:00 Uhr möglich
  • Entgiftungsstation Wittichen
    Vorderwittichen 137
    77773 Schenkenzell
    fon: 07836  -7777
    fax: 07836 – 7779
    email: wittichen@bw-lv.de
    Anmeldung ganztägig möglich
  • Zentrum für Psychiatrie Calw – Klinikum Nordschwarzwald
    Station 21 / Time Out
    Im Lützenhardter Hof
    75365 Calw-Hirsau
    fon: 07051 – 586 2425
    fax: 07051 – 586 2668
    email: time-out@kn-calw.de
    Anmeldung ganztägig möglich
Web-Links zu interessanten Seiten rund um das Thema Drogen und Drogenhilfe

Suchtproblematik und Suchthilfe:

www.bzga.de

www.dhs.de

Drogenpolitik, Drogenrecht, Drogen und Straßenverkehr, MPU

www.drogenpolitik.de

www.checkwerfaehrt.de

Angebote, die verschiedene Aspekte abdecken:
(Substanzinformationen, Drogenrecht, Drogenhilfe, Drogenpolitik, etc.)

www.jugend-hilft-jugend.de

www.drogen-wissen.de

Angebote für Angehörige

www.elternkreis-ulm.de

Unser Leitbild

Wir haben Respekt vor der Persönlichkeit jedes Einzelnen, unabhängig von seiner sozialen nationalen und religiösen Zugehörigkeit. Wir arbeiten für die unantastbare Würde des Menschen. Die christliche Nächstenliebe leitet unser Handeln.

Mit Spenden Helfen

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Spendenkonto:
Evangelische Bank eG
IBAN DE68 5206 0410 0202 2002 28
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